Erfolgreiches Internet Marketing

Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0



ARD-ZDF Onlinestudie 2010

August 12th, 2010 by Kirsten Erlenbruch

Knapp 50 Millionen Deutsche ab 14 Jahren nutzen inzwischen das Internet

49 Millionen, das sind 69,4% der Deutschen nutzen das Internet gelegentlich, 48,1 Millionen, das sind 68,1% haben das Internet während der letzten vier Wochen genutzt, so die ARD- und ZDF-Onlinestudie vom Frühjahr 2010. Das entspricht einer Steigerung von 5,5 Millionen zum Vorjahr.

Von den Internet-Nutzern sind 76% täglich online, d.h. das Internet hat nun fast die gleiche Reichweite wie das Fernsehen. Das Internet hat sich also als zusätzliches Medium etabliert.

Videonutzung

Interessant ist, dass 65% der Onliner immerhin gelegentlich Videos im Internet ansehen, davon 58% auf Videoportalen wie YouTube, 23% sehen Fernsehsendungen im Internet jedoch nur magere 3% schauen Videopodcasts. Das ist bedauerlich, heißt aber auch, dass es hier noch Wachstumspotential gibt.

Immerhin 45% der Online-Nutzer waren in den vergangenen 4 Wochen auf YouTube, 11% auf myvideo und 8% auf Clipfish. Video bleibt also weiter der Trend und der unangefochtene Marktführer bleibt (nicht nur in Deutschland) YouTube. Wer also schnell ein größeres Publikum im Internet erreichen möchte, kommt um Videos und vor allem YouTube nicht mehr herum.

Audionutzung

27% der befragten Onliner gaben an, zumindest gelegentlich Radioprogramme live im Internet zu hören, 26% hören Musikdateien jedoch nur magere 4% konsumieren Audiopodcasts.

Web 2.0

Interessant ist auch, dass 39% der deutschen Internet-User private Netzwerke und Communities zumindest gelegentlich nutzen, 19% nutzen Fotosammlungen und Communities, 7% nutzen Weblogs und nur 3% Twitter. Letzteres erstaunt bei den enormen Wachstumszahlen, die Twitter weltweit zu vermelden hat. Sind deutsche Internet-User so anders als der Rest der Welt? Nur von den 14-19jährigen nutzen 9% Twitter wenigstens selten.

Kurzes Fazit

Das die Gesamtnutzung des Internets steigt, ist nicht weiter überraschend. Das Internet ist längst “Mainstream” und auch die Zahl der älteren Nutzer (so genannte Silver Surfer) steigt. Am Internet ist kein Vorbeikommen mehr, das haben auch Werbetreibende längst begriffen. Und auch das Thema Video und Videoportale ist im Aufwind, da wird sich in den kommenden Jahren sicherlich noch viel bewegen. Wer einigermaßen clever ist, der springt auf diesen Zug schleunigst auf und verschafft sich so schon einmal einen kleinen Vorsprung.

Was mich persönlich sehr überrascht, ist, dass die Nutzungszahlen von Audio- und Videopodcasts sehr gering sind. Liegt es daran, dass sich Podcaster nicht gut genug vermarkten? Letztlich ist doch genau diese Art der Informationsverbreitung wie gemacht auf die “sozialen Nomaden” unserer Zeit. Inhalte konsumieren wo und wann ich will, die Geräte dazu werden immer kleiner oder sind bereits Bestandteil der neuesten Smartphones.
Ebenso erstaunlich finde ich die recht moderate Nutzung von Sozialen Netzwerken, was vielleicht an der schlechten Presse, die z.B. Facebook in den letzten Monaten in Bezug auf ihren Umgang mit unseren Daten, hatte. Dennoch steigen international die Facebook-User-Zahlen ins nahezu Unermessliche. “Stell Dir vor alle sind auf Facebook, nur die Deutschen nicht?” Sind wir besonders heikel, wenn es um Datensicherheit geht, oder liegt uns einfach das Netzwerken als solches nicht? Noch unerklärlicher sind die spärlichen Nutzerzahlen von Twitter. Alle sind Mitglied, aber keiner twittert?

Ich bin gespannt auf die ersten Kommentare der aktuellen Studie und natürlich auch auf Vergleichszahlen aus anderen Ländern. Wer welche hat (aus verlässlichen Quellen bitte), gerne hier in die Kommentare schreiben.

Die kompletten Daten der aktuellen ARD- und ZDF-Onlinestudie 2010 finden Sie unter: http://www.ard-zdf-onlinestudie.de

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Datenschutz

July 25th, 2010 by Kirsten Erlenbruch

Derzeit ist “Facebook- und Google-Bashing” gerade große Mode. Beiden Firmen wird vorgeworfen mit unseren persönlichen Daten verantwortungslos umzugehen. Vielleicht nicht ganz zu unrecht, aber….

Ich bin ein großer Verfechter der persönlichen Privatsphäre und des Datenschutz und war in den 1980er Jahre auch ein bekennender Gegner der Volkszählung. Nur, die Zeiten haben sich verändert. Die Realität sieht heute ganz, ganz anders aus.

In allen Großstädten finden Sie inzwischen Kameras auf öffentlichen Plätzen, in U-Bahn-Stationen, in Bahnhöfen, auf Flughäfen, ja selbst in Fahrstühlen (auch in privat genutzten) sind inzwischen Kameras angebracht, die alles - und damit auch Sie - munter aufzeichnen. Die Beteuerungen unserer Staatsgewalten, dass man selbstverständlich alles zeitnah wieder löschen und natürlich auch besonders gut auf die Daten aufpassen würde, reichen mir persönlich da nicht wirklich aus. Kann ich etwas dagegen tun? Nein.

Sie haben ein Navigationssystem im Auto oder benutzen ein Handy? Prima, dann sind Sie ohne große Schwierigkeiten von der Polizei aufzuspüren (dazu brauchen die nicht mal die Hilfe der Firma Apple), überall und immerzu. Natürlich dient das unserem Schutz vor kriminellen Elementen und islamistischen Terroristen. Dass Sie leider zu keiner der beiden Gruppen gehören ist halt dann Pech.

Sammeln Sie Punkte? Als ich Kind war gab es noch das anonyme Rabattmarkenheftchen, lang, lang ist’s her. Heute wird das alles über so genannte Payback-Karten abgehandelt. Sie glauben, dass ist der Freundlichkeit der Großhandelsketten geschuldet, die sich mit den kleinen Boni für Ihre Markentreue bedanken möchten? Weit gefehlt. Hier werden Ihre Daten gesammelt und Ihr Kaufverhalten analysiert und zwar ganz genau.

Sie haben schon mal bei einem Versandhändler bestellt (auch offline) oder ein Zeitschriften-Abo abgeschlossen? Und dann haben Sie sich gewundert, warum Sie plötzlich per Post Werbung von allen möglichen Firmen erhalten? Drei mal dürfen Sie raten, was da passiert ist. Die Firmen, mit denen Sie Kontakt hatten, haben Ihre Adressen verkauft (übrigens lange Zeit ein lukratives Zusatzgeschäft), wenn Sie Pech haben gleich mit Daten zu Ihrer Zahlungsmoral und Informationen darüber, was Sie eingekauft haben.

Gibt es da noch Grund, sich über Google und Facebook aufzuregen? Ja, gibt es und wir sollten und dürfen den Datensammlern nicht ohne weiteres Tür und Tor öffnen. Wir sollten uns nur nicht der Illusion hingeben, dass das die beiden einzigen bösen Datenkraken wären, denn das ist Augenwischerei.

Jeff Jarvis, der Autor des Buches “What would Google do” hat sich kürzlich darüber amüsiert, dass wir Deutschen zwar fasersplitternackt in die Sauna gehen (was Amerikaner niemals tun würden), uns aber schrecklich darüber aufregen, wenn Google durch unsere Straßen fährt und unser Haus fotografiert. Ich schätze Herrn Jarvis sehr, aber das ist dann wohl doch ein Vergleich der ein klein wenig hinkt und für die Verklemmtheit mancher Amerikaner können wir nun auch nichts.

Wir müssen uns klar machen, dass die Zeit des “kostenlosen Internet” vorüber ist und das ist auch gut so. Spätestens als die “New Economy-Blase” geplatzt war, wusste auch der letzte, dass man früher oder später mit seinem Internet-Projekt mal Geld verdienen muss. Und das funktioniert eben nur auf zwei Weisen: Entweder der Nutzer zahlt direkt (durch eine feste oder variable Gebühr für diverse Leistungen) oder eben indirekt durch eingeblendete Werbung. Sowohl für Werbetreibende wie auch für den, der die Werbung dann “ertragen muss”, ist die Werbung am besten, die auch auf mich und meine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Und genau das machen Google und Facebook und das können Sie nur, wenn sie die Daten ihrer Nutzer sammeln und auswerten.

Das muss ich nicht gut finden, manches finde ich auch nicht gut. Aber jeder kann für sich entscheiden, ob und welche Dienste er im Netz nutzen möchte und welche Daten er preisgibt. Dabei gilt noch immer, das, von dem ich nicht möchte, dass es ein anderer erfährt, erzähle ich am besten niemandem und stelle es logischerweise auch nirgendwo online. Einfach mal die Klappe halten löst das Problem hinlänglich - online wie offline.

Wozu wir Erwachsene verpflichtet sind, ist, unseren Kindern den verantwortungsbewussten Umgang mit diesen Medien beizubringen - was voraussetzt, dass wir ihn selbst beherrschen und da dürfte so manch 15jähriger seinen Eltern einiges voraus haben. Kinder müssen lernen, dass nicht alles nur toll und kunterbunt ist, sondern eben auch Gefahren birgt. Mir hat man als Kind noch beigebracht, ich solle mich nicht von fremden Männern ansprechen lassen (fremde Frauen waren komischerweise erlaubt), heute müssen die Kids aufpassen, wen sie als Kontakt in Facebook hinzufügen.

Ob die Tatsache, dass jemand in jugendlichem Leichtsinn ein wenig schmeichelhaftes Bild von sich selbst auf einer Party nachts um halb vier auf Facebook gepostet hat, gleich das zukünftige Karriereaus bedeutet, wage ich allerdings zu bezweifeln. Mir persönlich wäre eher ein potentieller Mitarbeiter suspekt, über den ich nichts oder nur extrem “geglättetes” im Internet finde.

Wie überall gilt auch hier: Trau, schau, wem - aber das Böse ist eben immer und überall und nicht nur bei Google oder Facebook.

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Geschenke auf unserer neuen Webseite

June 14th, 2010 by Kirsten Erlenbruch

Endlich ist es geschafft - unsere neue Webseite www.besser-geld-verdienen.de ist online und erreichbar.

Und weil es so schön ist, gibt es dort gleich auch noch was geschenkt und zwar mein neues E-Book “Internet-Erfolg leicht gemacht”.

Um was geht es?

Es gibt im Internet mittlerweile unzählige Möglichkeiten Geld zu verdienen. Die meisten sind mühsam, bringen nur ein bescheidenes Zubrot von wenigen Euro monatlich und haben den gravierenden Nachteil, dass Sie nicht unerheblich Zeit einsetzen müssen.
Fast noch zahlreicher im Internet vertreten sind die unzähligen, oftmals “selbst ernannten” Gurus, die Ihnen teure E-Books oder Programme verkaufen wollen, mit denen Sie ganz sicher über Nacht reich werden.

Irgendwie nur komisch, dass es vergleichsweise wenige Internet-Millionäre gibt und mir auch kein einziger bekannt ist, der das über Nacht geschafft hat.

In meinem neuen, kostenlosen E-Book erkläre ich Ihnen nicht nur, warum das so ist, sondern auch und vor allem, wie Sie sich Schritt für Schritt ein wirklich nachhaltiges zweites Standbein oder sogar ein einträgliches Haupteinkommen schaffen können. Was allerdings, ich bedauere, nicht über Nacht und auch nicht ohne Zeit- und Arbeitseinsatz passieren wird.

Auch wenn Sie bereits eine Webseite haben, ist mein neues E-Book für Sie interessant, denn Sie lernen unter anderem auch, wie Sie eine lukrative Nische in Ihrem Markt finden und, fast noch wichtiger, die dazu passenden Suchbegriffe sowie etliche Strategien Ihre Seite schnell in den Suchmaschinen “nach oben” zu bringen.

Weitere hilfreiche Tipps und Tricks rund um den Aufbau eines eigenen Online-Business finden Sie in unserem neuen Blog: www.besser-geld-verdienen.de/blog.

Also, schauen Sie einfach mal vorbei und bestellen Sie das kostenlose E-Book “Internet-Erfolg leicht gemacht” und empfehlen Sie es doch bitte weiter.

Übrigens: Dieser Blog wird selbstverständlich auch weitergeführt, hier werden wir uns zukünftig mehr mit interessanten Marketings-Beispielen und Strategien beschäftigen.

Wir freuen uns auch weiterhin auf Sie - hier und auf www.besser-geld-verdienen.de oder www.besser-geld-verdienen.de/blog.

Category: Buchempfehlung, Ebook, Internet, Internet-Gadgets, Strategie | 1 Comment »

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