Internet Marketing für Anfänger

Alles über Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

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Twitter

January 8th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

TwitterOh Gott, werden Sie jetzt vielleicht denken, dieses Web 2.0 und seine Phantasienamen. Was zum Teufel soll das denn jetzt wieder sein?

Ja, Sie haben völlig Recht, Twitter ist ein Kind des Web 2.0 und zwar ein astreines. Und um ganz ehrlich zu sein, als ich das erste Mal über Twitter gestolpert bin, habe ich gedacht: “Was für ein Quatsch! Das ist irgendso ein nutzloses Werkzeug für Teenager. Also reine Spielerei.”

Aber, weit gefehlt - es hat nur ein klein wenig gedauert, bis ich den tieferen Sinn erkannt habe und jetzt bin ich ein fanatischer Twitter-Nutzer. Sobald ich den Laptop hochgefahren habe, wird erst Mal die Twitter-Seite aufgemacht (noch vor dem Lesen meiner Emails).

Also, was ist Twitter, resp. was kann man mit Twitter machen?
Das Twitter-Portal gibt Ihnen die Möglichkeit sich Ihrer Umwelt mit 140 Zeichen (die etwas Älteren unter Ihnen erinnern sich vielleicht an den Slogan der Deutschen Bundespost in öffentlichen Telefonzellen: “Fasse Dich kurz!”) mitzuteilen.
What are you doing? - Was tust Du gerade? - ist die Frage die über dem Feld steht, in dem man sich verewigen kann.

Warum in aller Welt sollten Sie nun eben diese wissen lassen, dass Sie sich gerade die Zähne putzen, ein gewisses stilles Örtchen besuchen, den Schwiegertiger rausgeworfen haben oder was sonst noch?

Genau das sollen Sie eben nicht (auch wenn das einige machen). Aber, und hier kommt der eigentliche Clou, Sie können der Welt zum Beispiel mitteilen, welche interessanten Internet-Seiten Sie gerade besuchen - natürlich auch, wenn Sie Ihrer eigenen Seite, oder Ihrem Weblog gerade neue Inhalte hinzugefügt haben.

Wenn das, was Sie auf Twitter verbreiten einen gewissen Wert hat, also informativ und nützlich für andere ist (ebenso wie hoffentlich auch die Inhalte Ihrer Internet-Seite und/oder Ihres Weblogs), werden mehr und mehr Leute Ihren so genannten Twitter-Feeds (also Ihren Kurznachrichten) folgen. Ebenso werden Sie selbst anderen Twitter-Nutzern folgen, deren Einträge wiederum für Sie interessant sind.

Ganz schnell haben Sie da eine kleine oder auch größere Gemeinde an “Fans” versammelt und genau an dieser Stelle beginnt dann das, was man als “virales Marketing” bezeichnet. Ihre Kurznachrichten bei Twitter werden sich mit Schallgeschwindigkeit im Internet verbreiten.

Achtung: Was nicht, oder zumindest nicht sehr lange, funktionieren wird, ist, wenn Sie Twitter als reine Werbetafel mißbrauchen. Wenn Sie hier immer nur Werbung für Ihre eigenen Produkte oder Websites machen, ist der Ofen schnell aus. Wenn Sie aber verantwortungsbewusst andere an Ihrem Wissen und Ihren Erfahrungen teilhaben lassen, andere, interessante Seiten empfehlen und verlinken, dann ist Twitter das Mittel schlechthin.

Übrigens haben mittlerweile auch schon etliche Verlage die Macht von Twitter erfahren und sind dort vertreten. Ich folge z.B. der Technikredaktion des englischen Guardian, die den ganzen Tag über hoch interessante Meldungen einspeisen.

Und, fast schon unnötig zu erwähnen, auch dieser Service ist kostenlos. Also melden Sie sich an, richten Sie sich ein Konto ein und wenn Sie Lust haben, können Sie ja schon mal mir dort folgen, mein Twitter-Name ist: kirstene

Übrigens: Meinen aktuellen Twitter-Feed (also meine letzte Nachricht auf Twitter), können Sie auf diesem Blog hier auch oben rechts immer sehen.

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