Internet Marketing für Anfänger

Alles über Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for March, 2008



Mit Werbung auf dem Weblog Geld verdienen

March 28th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Manche von Ihnen möchten ja vielleicht nicht (nur) Ihr eigenes Produkt oder Ihre Dienstleistung im und durchs Internet bekannt machen, sondern mit Ihrem Weblog Geld verdienen.

Geht das überhaupt?

Ja, das geht und es ist auch nicht verboten. Aber man muss es richtig machen, hier einige Tipps, die Sie beachten sollten:

1. Inhalt kommt vor Werbung
Bevor  Sie sich überlegen , Werbebanner oder Anzeigen  auf  Ihrer Seite zu schalten,  müssen Sie sich erst einmal mit gutem (!) Inhalt einen Namen machen und eine treue Leserschaft heranziehen. Prinzipiell gilt natürlich: Je mehr Leser und Besucher, desto gut. Aber auch wenn Sie mit einem spezialisierten Nischen-Thema ein hoch interessiertes aber eben nicht so zahlreiches Publikum bedienen, kann das für Werbung interessant sein.

2. Wohin mit der Werbung?
Derjenige, der Werbung auf Ihrer Seite platziert, möchte diese natürlich an möglichst prominenter Stelle wissen. Schließlich sollen  ja möglichst viele Besucher Ihrer Webseite nicht nur über die Anzeige “stolpern”, sondern am besten gleich drauf clicken. Dennoch obliegt letztlich Ihnen die Entscheidung, wo genau Sie Werbung auf Ihrer Seite platzieren. Vielleicht reservieren Sie einen fest Platz für eine feste Anzahl von Anzeigen. Was man häufig sieht, ist Werbung am rechten Rand, zwischen 4 und 10 Anzeigen in 2-er Reihe untereinander.
Caveat: Mit zu viel Werbung ist letztlich niemand gedient. Ihre Leser werden sich irgendwann belästigt fühlen und wegbleiben und Ihre Anzeigenkunden werden den Leserschwund nicht lange hinnehmen. Hier ist also weniger oft mehr.

3. Und wie mache ich das mit den Anzeigen?
Das Erstellen der Anzeige selbst überlassen Sie Ihrem Kunden. Der hat meist schon entsprechende Vorlagen. Sie teilen ihm nur die Größe mit, die Sie bereit sind auf Ihrer Seite unterzubringen. Wenn Sie mehrere Anzeigen schalten möchten, eignet sich die “Würfelform” in der Größe 125 x 125 Pixel ganz gut.

4. Und was kann ich für eine Anzeige berechnen?
Das hängt sehr davon ab, wie groß Ihre Leserschaft ist, wie groß die Anzeige sein soll, wo auf Ihrem Weblog sie platziert werden soll und ob Sie Ihrem Kunden evtl. für einige Zeit Exklusivität garantieren müssen/wollen. Berechnet wird für gewöhnlich der CPM (Cost per Mille), also die Kosten pro 1.000 Pageviews (wohlgemerkt: Pageviews nicht Besucher). Die “großen”, bekannten und etablierten Blogger in den USA (z.B. Copyblogger, TechCrunch) berechnen ca. US$ 1,50 pro CPM. Copyblogger hat 1.000.000 (in Worten: Eine Million) Pageviews (Seitenansichten) pro Monat (bei Pagerank 7) und kann so für eine 125 x 125 Anzeige US$ 1.500,00 berechnen. 6 Anzeigen hat er auf seinem Blog, das macht also ein monatliches “Grundeinkommen” von US$ 9.000,00.
Bevor Sie jetzt vor Freude gleich durchdrehen, lesen Sie noch mal genau nach: Pagerank 7, eine Million Pageviews pro Monat!!
Meine Empfehlung: Starten Sie erst, wenn Sie um die 100.000 Seitenansichten pro Monat haben. Hierfür ist ca. € 0,50 pro CPM angemessen, das sind immerhin auch € 50,00 im Monat - nicht schlecht für den Anfang. Wenn Sie größere Anzeigen verkaufen oder die Anzeige prominenter platzieren, dürfen Sie natürlich ein wenig mehr verrechnen.

5. Und was geht sonst noch so?
Was Sie sofort machen können, ist, sich bei Google Adsense anmelden und Google-Anzeigen auf Ihrem Weblog platzieren. Sie bekommen dann immer, wenn jemand auf die gezeigte Anzeige clickt, von Google Geld gutgeschrieben. Wie das funktoniert, zeigt Ihnen mein Video zu “Geld verdienen mit Google Adsense”.

Fazit: Reich werden (was immer das auch für Sie heißen mag) Sie aller Wahrscheinlichkeit mit den Anzeigen auf Ihrem Weblog nicht. Aber ein nettes Zubrot oder die Hostingkosten sind allemal schon drin.

 

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Geld verdienen mit Videos

March 26th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Das Internet und vor allem das Web 2.0 hat so manche Goldgräber auf den Plan gerufen, die auf der Suche nach dem schnellen und vor allem leicht verdienten Geld sind. Das mutet manchmal schon so ein wenig wie ein neuerlicher Goldrausch à la Dot-Com-Blase an. Und so manch einer oder eine wird auch hier wieder mal recht schnell auf den Boden der Tatsachen geholt.

Um es klar zu sagen: Ja, es ist möglich im und mit den Techniken des Web 2.0 Geld zu verdienen, ebenso wie es möglich ist durch den geschickten Einsatz eines Schraubenschlüssels Geld zu verdienen. Aber auch hier gilt, vor den Preis hat die Internet-Gemeinde den Schweiß gestellt ;-)).

Das Video über das ich heute gestolpert bin, ist nicht nur sehr schön gemacht, sondern zeigt rasch und unkompliziert, welche Möglichkeiten es gibt, mit Ihren Videos Geld zu verdienen. Was mir an dem Video besonders gut gefallen hat, ist dass es auf zwei wichtige Punkte hinweist:

  1. Um mit einem Video (und das gilt auch für Webseiten, Weblogs, etc.) Geld verdienen zu können, muss das Video sehr, sehr, sehr sehr gut sein. Will heißen: Eine ganze Menge Menschen müssen das Video gerne ansehen. Sie brauchen also eine clevere Idee, wirklich guten Inhalt und ein wenig Technik (die hier, behaupte ich mal ganz frech, noch das geringste Problem ist).
  2. Auch das Geld, das Sie im Internet (auf welche Art und Weise auch immer) verdienen, muss versteuert werden (sofern Sie nicht Besitzer einer Lichtensteiner Stiftung sind - kleiner Scherz). Dieses kleine, nicht ganz unwichtige Detail wird zu gern vergessen. Aber Sie dürfen getrost davon ausgehen, dass auch unsere Finanzbeamten zwischenzeitlich das Internet kennen und durchaus wissen, wie und wo Sie zu finden sind.

Wenn Sie mehr über Videos im Internet erfahren möchten, sei hier auch der dazu gehörige Weblog empfohlen: Ich zeig Dir meins, Du zeigst mir Deins
(zugegeben - über den Namen läßt sich vielleicht streiten, aber der Inhalt ist gut).
Hier auch nochmals die Links zu den im Video genannten Seiten:
Metacafe
Revver
Vizeo
Blinxx

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Friendfeed, eine neue Social Site

March 25th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

FriendFeed

Sinn und Zweck von Web 2.0 ist es sich zu vernetzen, mit anderen in Kontakt zu bleiben und diese Kontaktmöglichkeiten auch (aber bitte nicht nur) dazu zu nutzen seine Produkte oder Dienstleistungen bekannt zu machen.

friendfeed ist ein neues (na, sagen wir mal, ein neueres) Portal, was all’ das ermöglicht und mehr noch. Bei friendfeed ist es nämlich möglich die Aktivitäten aus anderen Portalen zu vereinen. Will heißen, Sie können hier z.B. alle Ihre Twitterfeeds einbinden, Ihren Facebook-Account, Ihren YouTube-Account, Ihren Flickr-Account, Ihre Bookmarks aus StumbleUpon, delicio.us oder digg und last but not least, natürlich auch den RSS-Feed Ihres Weblogs.

Gleichzeitig können Sie sich auch hier wieder mit Ihren Familienangehörigen, Freunden, Bekannten und Ihren Kunden und Interessenten vernetzen, die dann eben alle Ihre Informationen aus diesen Quellen lesen können.

CAVEAT: Genau letzteres ist zu überdenken. Sollten Sie friendfeed rein beruflich nutzen, überlegen Sie sich ganz genau, welche Accounts Sie hier einbinden. Das Flickr-Bild von Omis Silberhochzeit hat hier dann nämlich nichts verloren.

Seiten wie friendfeed, die Schnittstellen zwischen den unterschiedlichsten Social Sites anbieten, werden mehr werden. In Kürze lesen Sie hier darüber.

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