Internet Marketing für Anfänger

Alles über Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for March, 2008



Mehr Humor auf Ihrer Seite

March 16th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Wie an anderer Stelle schon erwähnt, hat das Internet eine ganze Menge erheblicher Vorteile. Ein gravierender Nachteil ist jedoch, dass Vieles ein Stück weit unpersönlicher geworden ist. Wir sehen viele, oftmals kunstvoll gestaltete Webseiten. Wir kaufen in Onlineshops. Wir verkaufen auf Portalen. Wir bloggen, podcasten, sehen Videos, usw.

Was dabei zu kurz kommt, ist der menschliche Faktor. So ist es nicht weiter erstaunlich, dass Social Networks sich großer (und immer größer werdender) Beliebtheit erfreuen. Wir wollen wieder sehen, wer der Mensch hinter der Webseite, dem Weblog, dem Portal, dem Onlineshop ist. Und wir sind ganz froh, wenn es eben hin und wieder ein wenig “menschelt”.

Mit Humor können Sie Menschen ganz schnell für sich gewinnen - wenn es gut gemacht is.
Eine neue Methode um das umzusetzen ist Bitstrips. Hier können Sie Ihren eigenen Comic gestalten, der sich dann auf Ihre Website oder Ihrem Weblog einbinden lässt. Sie können die Personen gestalten, aus unterschiedlichen Hintergründen auswählen, Zubehör hinzufügen, Arm- und Beinbewegungen koordinieren, Sprechblasen gestalten und so weiter. Gerade so, wie Sie es möchten.

Und das kann dann so aussehen, wie der kleine Comic hier unten:

Es ist übrigens, soweit ich weiß, nicht verboten, hier auch mal Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung oder Ihre Webseite zu erwähnen….

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Was noch alles geht mit Twitter

March 15th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Ich gebe es zu. Ich gestehe. Es ist auch nicht wirklich zu leugnen.

Ich bin ein Junkie.

So, jetzt ist es raus. Jetzt geht es mir besser.

Das erste was ich morgens mache, wenn ich meinen Laptop hochgefahren habe, ist: Mich bei Twitter einloggen und meine Feeds lesen.
Das letzte, was ich, oft spät abends, tue, bevor ich meinen Laptop runterfahre, ist: Schnell noch mal nachschauen, was es bei Twitter so alles Neues gibt.
Unnötig zu erwähnen, dass Twitter den ganzen Tag über auf ist und ich so alle Stunde mal reinschaue.

Aber: Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt - es gibt schlimmere Fälle. Menschen, die mit Twitter auf Ihren Handies ins Bett gehen zum Beispiel. Jawoll!

Wenn Sie auch schon so ein gaaaanz klein wenig mit dem Twittervirus infiziert sind, dann werden Sie das eine oder andere dieser Zusatztools hier vielleicht ganz nützlich finden:

EmailTwitter: Ist eine Möglichkeit Twitter mittels Email zu “füttern”. Das funkioniert natürlich auch über Ihr Handy (sofern Sie mit diesem im Web surfen können) und erspart so die relativ hohen Kosten für SMS.

OutTwit: Twittern Sie direkt aus Outlook heraus. Die Applikation müssen Sie zwar runterladen und auf Ihrem Rechner installieren, sie ist aber kostenlos. Funktioniert NICHT mit Outlook Express.

Loudtwitter: Macht aus allen Ihren Twitterfeeds ein “Mischung” und postet diese auf Ihrem Weblog. Funktioniert z.B. mit folgenden Blogplatformen: Typepad, Vox, Movable Type, Livejournal, Wordpress, Blogger, etc.

Twitterfeed: Für mich eines der sinnvollsten Twitter-Applikationen. Macht Ihre Blogeinträge zu Twitterfeeds und informiert somit Ihre Fangemeinde darüber, wenn es wieder was auf Ihrem Weblog zu lesen ist.

Twitterment: Eine Suchmaschine für Twitter - hier können Sie nach unterschiedlichen Begriffen suchen, nicht nur nach Namen.

Twiddeo: Wenn Ihnen die ganze Schreiberei bei Twitter zu viel wird, dann versuchen Sie es doch mal mit einem kleinen Video. Hier geht es.

Twitterholic: Und wenn Sie dann von Twitter auch so gar nicht mehr loskommen, dann landen Sie vielleicht auf dieser Seite. Hier können Sie sehen, wer die Top Twitterer sind, nach Fans und Einträgen. So, get going….

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Twitter richtig nutzen

March 14th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Für den freundlichen Umgang zwischen menschlichen Wesen gibt es so ein paar, oft ungeschriebene, Gesetze. Auch wenn so mancher denkt, dass diese im Internet keine Geltung hätten - weit gefehlt!!

Das gilt natürlich auch für die Kommunikation mit und über Twitter.

Ihnen stehen 140 Zeichen zur Verfügung (das wurde so ausgewählt, um die Tweets auch als SMS versenden zu können) - also fassen Sie sich kurz. Erfreulicherweise nutzt Twitter den Service tiny-url und kürzt so auch lange HTML-Links ab. Übrigens: Sollten Sie auf die Idee kommen, dauerhaft nur auf Ihre eigene Seite zu verlinken um entsprechend viele Backlinks zu generieren: Vergessen Sie es. Alle Twitter-Links sind “no-follow” und somit als Backlinks wertlos. Sie dienen wirklich und einzig und allein nur der Information.

Widerstehen Sie der Versuchung Twitter als eine Art IM, also Instant Messenger zu nutzen. Es gibt natürlich die Möglichkeit an andere Twitter-Mitglieder direkte Nachrichten zu versenden. Diese sind jedoch öffentlich lesbar, will heißen: Alle Personen, die Ihnen folgen, können lesen, was Sie schreiben. Wenn die Personen, die Ihnen folgen, nicht zufällig auch ihrem Best Buddy folgen, dann sind hier sehr einseitige Bruchstücke von Kommunikation zu lesen. Sehr, sehr öde für alle Leser und, wenn es sich häuft, auch ziemlich ärgerlich.

Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass man sich kurz austauscht, vielleicht einen aktuellen Treffpunkt für eine Verabredung ausmacht (wenn Sie nichts dagegen haben, dass sich dort dann eventuell auch alle Ihre Fans einfinden…), etc. Aber für lange Diskussionen eignet sich Twitter nicht und es ist ziemlich unhöflich, die Allgemeinheit damit zu belästigen.

Twitter-Sidebar Auf der rechten Seite Ihrer Twitter-Seite finden Sie diesen grünen Kasten. Ihr letzter Twitter-Eintrag wird hier angezeigt sowie welche Art der Benachrichtigung Sie eingestellt haben. Sie können den Twitter-Dienst rein über das Internet nutzen, oder sich die Feeds per SMS zusenden lassen und ebenso per SMS neue Einträge generieren.
Hierzu gleich ein CAVEAT: Je nachdem, wie vielen Personen Sie folgen und wie rege diese Twitter nutzen, kann das mit dem SMS-Service sehr, sehr schnell ins Geld gehen. Ich habe von Leuten gehört, die plötzlich Handyrechnungen von mehreren hundert Euro hatten. Also Vorsicht!

Im Bereich Stats, also Statistik sehen Sie, wie vielen Personen Sie folgen und wie viele Personen Ihnen folgen. Weiter wird angezeigt, wie viele Einträge Sie bereits vorgenommen haben und wie viele Direktnachrichten versendet wurden.

Unter jedem Twitter-Eintrag ist ein kleines Sternchen, das bei Anklicken zu einer Art Bookmark wird. Unter Favorites werden diese besonderen Einträge dann gesammelt. Sinnvoll, wenn Sie sich z.B. einen bestimmten Link in einem Twitter-Eintrag merken möchten.

Weiter unten können Sie dann nach Personen bei Twitter suchen und, hier nicht zu sehen, es werden die Personen mit Ihren Icons angezeigt, denen Sie derzeit gerade folgen.

Wie oft sollen Sie Einträge vornehmen?
Schwer zu sagen. Wenn Sie wirklich etwas zu sagen haben, dann so oft Sie wirklich Neuigkeiten haben, die Ihre Fangemeinde interessieren könnten. Langweilen Sie die Leute aber nicht mit Plattitüden oder permanenter Selbstvermarktung. Was nicht heißt, dass Sie nicht auch etwas von sich erzählen dürfen, schließlich sind wir alle Menschen und wir haben es mit Menschen zu tun. Das vergessen wir viel zu oft über der ganzen Technik. Wie weit Sie andere in Ihr Privatleben blicken lassen möchten, müssen Sie letztlich selbst entscheiden.

Wie immer, die richtige Mischung und der richtige Ton machen auch hier die Musik.

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