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Wie Sie mit Google-Reader Zeit sparen

August 4th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

RSS-IconVor einiger Zeit habe ich mal über RSS-Feeds und die dazugehören RSS Feedreader berichtet. Nachzulesen unter RSS-Feed - Wasn’ das? sowie unter Feedreader.

Hier nur noch mal in Kürze: RSS ist die Abkürzung für Really Simple Syndication und das ist nichts anderes als ein kleiner Programmiercode, der zum Beispiel an jedem dieser Blogposts hängt oder auch an den Podcasts, die Sie so hören. Dieser kleine Code ermöglicht es Ihnen, Blogposts oder Podcasts sozusagen zu abonnieren, d.h. über ein Zusatzprogramm oder eine bestimmte Webseite bekommen Sie jeden neuen Post oder jeden neuen Podcast automatisch und kostenlos geliefert.

Ihre Podcasts verwalten Sie so eventuell über ITunes und die von Ihnen am liebsten gelesenen Weblogs über einen so genannten Feedreader z.B. Bloglines, das ich Ihnen hier schon mal empfohlen habe.

Jetzt habe ich allerdings entdeckt, dass der Google-Reader (eben auch ein solcher Feedreader) einige neue Funktionen bietet, der Ihnen den Umgang mit Ihren RSS-Feeds erheblich erleichtert. Vor allem dann, wenn Sie mehr als einen Weblog abonniert haben.

Wie geht es?

  1. Sie benötigen einen kostenlosen Google-Account (den Sie ohnehin haben sollten, z.B. um kostenlos Googlemail und etliche andere Features nutzen zu können).
  2. Dann gehen Sie zu www.google.de/reader und legen sich einen Google-Reader-Account an. Wenn Sie bereits einen Google-Account haben, dann brauchen Sie nur Ihre Log-In-Daten einzugeben und schon ist Google-Reader für Sie bereit.
  3. Wenn Sie z.B. derzeit Ihre RSS-Feeds bei Bloglines verwalten, können Sie diese ohne Schwierigkeiten zu Google-Reader exportieren. Das zeige ich bei Gelegenheit mal in einem kleinen Video.
  4. Ansonsten können Sie bei Google-Reader wie üblich, unterschiedliche Ordner anlegen und Ihre Weblogs nach Gebieten sortieren.
  5. Außerordentlich praktisch ist, dass Google-Reader unterschiedliche Ansichtsweisen zulässt: Sie können die ausführliche Ansicht auswählen und bekommen dann den Blogeintrag nebst eventuell vorhandenen Bildern zu sehen oder, und hier kommt der Zeitfaktor ins Spiel, Sie wählen die Kurzansicht. Dann zeigt Google nur die Überschrift und die erste Zeile des Blogeintrags. Und das heißt, Sie können sehr schnell “scannen”, welche Einträge besonders wichtig oder interessant sind.
  6. Unter “Trends” können Sie sich einen schnellen Überblick verschaffen, wie viele so genannte Feeds Sie abonniert haben, wie viele Sie bereits gelesen haben, welche Blogs wie häufig upgedated werden usw.
  7. Dann haben Sie die Möglichkeit einzelne oder mehrere Blogposts öffentlich zu machen. Will heißen, Sie haben einen Blogspost gelesen, von dem Sie annehmen, dass er auch Ihre Freunde, Bekannte, Kollegen, etc. interessieren könnte. Mit einem Click auf “Veröffentlichen” werden alle diese Posts auf einer Extra-Seite zusammengestellt, deren URL Sie dann Ihren Freunden bekannt geben können.
  8. Einzelne Posts lassen sich auch mit einem Click per Email weiter versenden.
  9. Wenn Sie YouTube Videos abonnieren möchten (einfacher Click auf das RSS-Symbol reicht aus), erscheinen diese direkt in Ihrem Google-Reader, Sie brauchen also dazu nicht mehr gesondert zu YouTube zu gehen.
  10. Auch Ihre Twitter-Feeds, oder Twitter-Feeds zu besonderen Themen (das sind die mit “#” versehenen Tweets) lassen sich so im Google-Reader abonnieren.
  11. Und zu guter Letzt: Google-Reader lässt sich wunderbar in FriendFeed integrieren, wovon ich hier ebenfalls in Kürze berichten werden.

Kurzum: Google-Reader hat ganz ordentlich aufgerüstet und ich bin am Wochenende mit all’ meinen Feeds “umgezogen”. Sehr, sehr praktisch und einfach zu verwalten. An der Optik dürfte Google meiner Meinung nach gerne noch mal etwas arbeiten, aber sonst: Wirklich gut und erleichtert die Arbeit ungemein.

Category: Google, How-to | 2 Comments »

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