Internet Marketing für Anfänger

Alles über Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for September, 2008



Buchempfehlung: Karrierefalle Internet

September 30th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Über das Thema, was und wieviel das Internet von uns wissen darf oder soll, habe ich in diesem Blog ja schon öfter mal geschrieben. Ich bin der Meinung, dass das eines der Themen ist, die uns auch zukünftig noch intensiv beschäftigen werden - mit allen positiven und negativen Seiten.

Nicht zuletzt aus diesem Grund empfehle ich Ihnen heute das neue Buch von Kommunikationsberater und PR Blogger Klaus Eck: Karrierefalle Internet.

Entgegen meine sonstige Gewohnheit, empfehle ich hier mal ein Buch, das ich (noch) nicht selbst gelesen habe, weil es gerade erst auf den Markt kommt. Als eifrige Leserin von Klaus Ecks hervorragendem Blog kann ich das guten Gewissens tun.

In Karrierefalle Internet erklärt Klaus Eck, wie leicht man sich (und vor allem seine Daten) im Internet schützen kann und wie man bewusst mit den Risiken und Chancen des Internets umgeht. Denn gar nicht im Web in Erscheinung zu treten, kann zwischenzeitlich ebenso karriereschädlich sein, wie mit den falschen oder kompromittierenden Informationen.

Und da ich da sicher auch noch Lernbedarf habe, steht das Buch auch auf meinem Wunschzettel schon ganz oben.

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Virales Video No. 7: Shake it

September 29th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Ja, dieses Video ist reinste und absolute Werbung, völlig schnörkellos. Werbung für die Spielkonsole Wii. Und zu Beginn des kurzen Streifens (dauert nur 45 Sekunden), denkt man: Das ist noch nicht mal besonders originell - aber: Warten Sie ab, die Überraschung kommt zum Schluss und mit “Karacho”.

Eine witzige Idee die bislang immerhin schon mehr als 2,2 Millionen Mal Gefallen gefunden hat. Wer bietet mehr?

Aus Gründen, die Sie verstehen werden, wenn Sie den Film gesehen haben (Überrschung!), lässt sich dieser hier nicht auf dem Blog einbinden, also folgen Sie einfach diesem Link.

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Darf man mit Twitter Geld verdienen?

September 28th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

MoneyFür viele Menschen ist Twitter immer noch reine Zeitverschwendung oder Spielerei, besonder deshalb, weil sich mit Twitter (und allen “Ablegern” wie z.B. Plurk, etc.) ihrer Meinung nach kein Geld verdienen lässt.

Nun ja. Wenn Sie mit einem potentiellen Kunden ein erstes Gespräch führen, werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit auch erst mal kein Geld verdienen, aber gut. Lassen wir mal bei Seite, dass ich der Meinung bin, dass viele Menschen den tieferen Sinn und Zweck von Twitter noch nicht wirklich erfasst haben.

Dennoch ist die Frage nach der Monetarisierung von Twitter nicht von der Hand zu weisen und auch Twitter selbst denkt natürlich darüber nach, wie sich ihre tolle Idee denn nun auch irgendwann mal in bare Münze verwandeln lässt (zumindest die Investoren wird das brennend interessieren).

Adjix ist da auf eine scheinbar clevere Idee gekommen. Da Twitter pro Tweet (Nachricht) nur 140 Zeichen zulässt, werden lange URLs gerne abgekürzt und das oft durch Drittanbieter, die so genannte Tiny URLs (also kleine Webadressen) daraus machen. Das ist praktisch.

Adjix bietet jetzt einen Service an, Tiny URLs zu erstellen, die mit Werbung versehen sind. Das sieht dann so aus, dass Adjix am oberen Seitenrand der zur URL gehörenden Webseite, Werbung einblendet. Vorab kann man aus unterschiedlichen Sachgebieten auswählen, damit die Werbung auch zum Thema der Seite passt.

Fleissige Twitterer sehen an dieser Stelle vielleich schon die Dollars sprudeln. Langsam, langsam: Man muss schon eine recht große Zahl an Followern haben, damit sich das rechnet. Adjix zahlt US$ 0,10 pro 1.000 uniqe link views und US$ 0,20 für jeden unique click-through.

Also, 1.000 unterschiedliche Menschen (mit unterschiedlichen IP-Adressen) müssen den Link anschauen um 10 US Cent zu verdienen und jeder der tatsächlich durchclickt bis zum beworbenen Produkt (allerdings nur einmal von jeder IP-Adresse) ist nochmal gut für weitere 20 US Cent.

Jemand, der, wie z.B. der amerikanische Präsidentschaftskandidat Obama mehr als 86.000 oder wie Podcaster Leo Laporte mehr als 56.000 Follower hat, könnte da eventuell auf seine Kosten kommen. Meinereiner mit derzeit 310 Followern braucht darüber wohl gar nicht erst ernsthaft nachzudenken (wohl auch nicht wenn die Follower im drei- bis vierfachen Bereich liegen).

Diese Art der Monetarisierung hat darüber hinaus für viele Diskussionen in der Blogosphäre gesorgt. Viele Blogger und Twitterer waren (und sind) mit diesem Konzept nicht glücklich und gehen davon aus, dass, sollte diese Methode Schule machen, nur mehr wenige Lust haben, überhaupt noch auf in Tweets gepostete Links zu clicken. Das würde natürlich einen ganz wichtigen Bereich von Twitter - die Weitergabe von relevanten Informationen an eine größere Gruppe (und dazu gehören nun mal auf jeden Fall URLs) - mehr oder weniger ausschalten und könnte letztlich wohl die ganze Idee Twitter ins Wanken bringen.

Jetzt kann man sich die Frage stellen: Muss denn jeder einzelne mit jeder im Web verfügbaren Anwendung immer gleich und sofort Geld verdienen. Vielleicht nicht, aber die Betreiber solcher Anwendungen werden es früher oder später eben doch müssen und es bleibt abzuwarten, welchen Weg Twitter hier einschlagen wird. Dass eine Monetarisierung passieren wird, daran dürfte wohl kein Zweifel bestehen.

Zur “Ehrenrettung” von Adjix sei gesagt, dass die Werbung, die auf den verlinkten Seiten gezeigt wird, zumindest bislang, wirklich sehr klein und dezent ist. Wohlgemerkt: Bislang!

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