Internet Marketing für Anfänger

Alles über Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0



2009 - ein Jahr für Blogger

October 23rd, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Bevor Weblogs überhaupt aus den Kinderschuhen gekommen sind, sollen sie schon wieder tot sein - so zumindest die allgemeine Meinung. Ich halte das für Quatsch und hier ist warum:

Jede Art von Business braucht eine Platform

Wenn Sie etwas verkaufen wollen, wenn Sie auf sich aufmerksam machen wollen (um dann irgendwann etwas zu verkaufen) brauchen Sie Publikum, dass Sie bedienen können. Das größte (und am einfachsten zu erreichende) Publikum findet sich nach wie vor im Internet. Nur: Sie können sich auf noch so vielen Social Sites tummeln, wenn Sie keine Inhalte liefern können, sind Sie schon bald wieder in der Versenkung verschwunden. Und was könnte dazu besser dienen, als ein Weblog? Wäre dem nicht so, würden nicht so viele große Konzerne langsam ihre Fühler nach Weblogs ausstrecken (z.B. der Persil-Blog u.ä.).

Das Internet ist für jeden erschwinglich

Und ich habe hier ganz absichtlich nicht das Wort “billig” verwendet, denn das trifft nicht zu. Dennoch: Nie waren die Kosten für Domains (also Ihre Adresse im Web) und Hosting (Gebühren für den Server, der auf Ihre Daten “aufpasst) geringer. Schon für rund € 10,00 im Monat können Sie eine Website/einen Weblog hosten und die dazu notwendige Software (z.B. Wordpress, Tumblr, o.ä.) gibt es kostenlos im Internet und ist in weniger als 30 Minuten aufgesetzt und installiert. € 10,00 ist das, was Sie derzeit in einer deutschen Großstadt in einem Multiplex-Kino hinblättern müssen, um einen Film von oft zweifelhafter Qualität anzusehen ;-))

140 Zeichen sind zu wenig für Nachhaltigkeit

Es ist kein Geheimnis mehr - ich bin ein Twitter-Fan und Twitter-süchtig. Dennoch: 140 Zeichen sind nicht wirklich viel, um eine nachhaltige Botschaft zu vermitteln. Dieser Blog-Post hier, wäre schon sehr lange zu Ende, dürfte er nur 140 Zeichen haben. Twitter ist gut und wichtig, wird einen Weblog jedoch nicht ersetzen. Aber: Twitter kann ein wunderbares Marketing-Tool sein, um seinen Weblog (seine Produkte) zu promoten.

Inhalt, Inhalt, Inhalt

Machen wir uns nichts vor. Die Zeiten, wo man einfach nur einen Webshop ins Netz stellen musste und sich zurücklehnen konnte, um auf den ersten Kunden zu warten, sind lange, lange, sehr lange vorbei. Potentielle Kunden erwarten heute weit mehr als das. Sie wollen umworben werden, sie wollen mit Informationen versorgt werden, sie wollen in ein Netzwerk eingebunden werden, etc. Mehr denn je bestehen Online-Kunden (und das sind die meisten von uns auch selbst) auf vertrauensbildenden Maßnahmen, bevor sie sich zum Kauf entscheiden. Ein Weblog kann genau das liefern.

Schon mal auf MySpace Geld verdient?

Oder auf Twitter, auf Facebook, StudiVz, Flickr oder wie sie sonst alle heißen mögen? Also ich habe im letzten Jahr genau € 0,00 auf diesen Seiten verdient (was nicht gegen sie sprechen soll) und das ist genau das doppelte von dem was ich im Jahr zuvor dort verdient habe ….
Social Sites sind eine wichtige Komponente im Internet und beim Internet Marketing-Prozess. Aber wer erwartet auf oder allein durch diese Seiten Geld zu verdienen (oder gar reich zu werden), der irrt und zwar ganz gewaltig. Social Networks können (und sollen) Spaß machen und dabei helfen den Kreis von Interessenten zu vergrößern. Aber spätestens dann müssen Sie Inhalte nachliefern und - siehe oben….

Die Wirtschaftslage wird schlechter

Ja, und das ist auch nicht mehr wirklich neu. Aber ganz besonders in wirtschaftlich schlechten Zeiten müssen wir uns neue Strategien überlegen, neue Wege beschreiten und das auf möglichst kostengünstige Art und Weise. Es führt kein Weg mehr am Internet vorbei und schon bald wird auch kein Weg mehr an einem Weblog vorbeiführen. Wenn Sie also noch (immer) keinen haben, wird es jetzt Zeit, denn 2009 wird das Jahr der Blogger.

This entry was posted on Thursday, October 23rd, 2008 at 9:05 am and is filed under Social Networking, Weblog. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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