Internet Marketing für Anfänger

Alles über Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0



Geld verdienen mit Weblogs - Teil 1

October 27th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Warum gerade ein Weblog?

Das Schöne am Web 2.0 ist, dass man ein kleines Internet-Business starten kann mit keinem oder nur wenig Kapitaleinsatz. Will heißen, Sie brauchen keine großen finanziellen Investitionen vorzunehmen, müssen aber dafür Ihre Zeit einsetzen - also ganz “kostenlos” geht es hier natürlich auch nicht.

Die schnellste, einfachste und kostengünstigste Möglichkeit im Internet zu starten, ist mit einem Weblog. Das hat den Vorteil, dass Sie sofort oder in wenigen Stunden bereits eine voll funktionsfähige Seite im Netz haben, ohne dass Sie sich um irgendwelche Programmierungen kümmern müssen oder besondere Kenntnisse mitbringen müssen. Die meisten Weblogprogramme haben bereits vorgefertigte, oftmals sogar suchmaschinenen-optimierte Vorlagen, aus denen Sie auswählen können.

Für den Anfang benötigen Sie noch nicht einmal eine eigene Domain (also eine eigene registrierte Adresse), sondern können mit einem System beginnen, dass Ihre Daten auch hostet.

Was brauche ich zum Bloggen?

Eigene Domain

Wenn Sie eine eigene, individuelle Adresse im Internet haben möchten (wie z.B. Ihre Wohnadresse: Musterstr. 15a, 4. Stock links), dann müssen Sie diese registrieren lassen. Dieses Registrieren kostet eine jährliche Gebühr und für diese jährliche Gebühr “gehört” Ihnen dann eben diese Adresse (wie dieser Weblog z.B. die Adresse: www.mpm-gmbh.com hat). Die Höhe der jährlichen Kosten variiert sehr stark, je nach Endung und Land. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass die Gebühren bei amerikanischen Providern derzeit (auch wegen des schwachen Dollarkurses) günstiger sind. Für die letzten beiden Nichen-Seiten habe ich je US$ 10,00 für ein Jahr bezahlt. In Deutschland aber auch schon mal € 50,00 bis € 100,00 pro Jahr. Bei den Adressen wird nach Ländern unterschieden, was sich aus der Endung ablesen läst. In Deutschland ist das die Endung .de, international ist für professionelle Zwecke die Endung .com gebräuchlich und so weiter. Manche Länderkennungen sind daran gebunden, dass man selbst oder das Unternehmen (also der jeweilige Betreiber der Website) seinen Sitz in dem jeweiligen Land hat. Andere Länder wiederum nehmen es da nicht so genau.

Hosting

Wenn Sie eine Domain registriert haben (der Vorgang dauert so 1 bis 2 Tage), benötigen Sie, sofern Sie nicht auf einen öffentlichen Bloggingaccount zugreifen möchten, noch ein Hosting-Unternehmen, das Ihre Daten auf seinem Server “lagert”. Auch hier variieren die Kosten erheblich, je nach Provider und natürlich der Menge der Daten, die sie dort “hosten” wollen. Für einen Weblog normalen Ausmaßes sind Sie mit monatlich um die € 10,00 dabei (allerdings müssen die Gebühren meist für mindestens 1 Jahr im Voraus bezahlt werden). Ihre Daten, auch das jeweilige Bloggingprogramm inkl. Template müssen Sie dann allerdings auch auf den Server des jeweiligen Hosting-Unternemens hochladen. Das funktioniert mit einem kleinen, kostenlosen Zusatzprogramm und ist relativ einfach (meist gibt Ihr Hoster Ihnen hier auch gerne Hilfestellung), aber ein wenig muss man sich mit der Materie schon auseinandersetzen.

Geht es auch kostenlos?

Ja, geht es, wenn Sie auf eine eigene, individuelle Adresse verzichten können und kein Problem damit haben, dass Ihre Daten irgendwo im Internet “gelagert” werden und Sie ein kleines Stückchen weit “ausgeliefert” sind. Ausgeliefert insofern, dass Ihre Daten eben weg sind, wenn die jeweilige Plattform seine Dienste einstellt (das Internet kann ja zuweilen etwas kurzlebig sein). Bei den größeren Providern ist die Gefahr nicht so akut um nicht zu sagen, vernachlässigbar. Nur sind Sie eben dort immer an die Regeln der jeweiligen Plattform gebunden. Außerdem haben Sie dort keine eigene Domain-Adresse, sondern hängen eben an der Adresse des Providers (so als ob Sie eben nicht in ihrem eigenen Haus mit eigener Adresse wohnen, sondern in einem Mietshaus, das einem anderen gehört), also nicht www.meine-adresse.de sondern dann eben z.B. www.meine-adresse.blogspot.com.

Vor- und Nachteile

Gleich vorweg: Man kann auch mit Weblogs, die bei großen Plattformen, wie z.B. www.blogger.com aufgehängt sind, ganz erfolgreich sein. Wenn man allerdings richtig professionell sein/werden will, kommt man langfristig um eine eigene Domain und das eigene Hosting nicht herum. Wer erst mal testen möchte, ob das Thema, mit dem er sich beschäftigt auch läuft, kann das natürlich ohne Weiteres bei einer kostenlosen, öffentlichen Plattform tun und dann später umsteigen. In der Testphase würde ich dann allerdings darauf verzichten Werbeprogramme (wie z.B. Adsense) oder Affiliate-Aktionen auf dem “Testblog” laufen zu lassen, da diese sonst später mühsam auf den neuen Blog mit neuer Adresse umgezogen werden müssen. Aber zum Testen, wie viel Besucher so eine Seite haben kann, reicht es allemal.

Die eigene Domain und das eigene Hosting kosten Geld und bedürfen einiger (nicht zu vieler) technischer Kenntnisse, da Daten und Software (z.B. Wordpress) auf den Server hochgeladen werden müssen.

Fazit

Ein Thema testen kann man prima mit einem kostenlosen Weblog, wer richtig professionell einsteigen will, kommt um eigene Domain und Hosting früher oder später nicht mehr herum und muss dafür ein wenig Geld in die Hand nehmen. Gut, wenn man schon vorher gestest hat und relativ sicher sein kann, dass dieses Geld auch wieder reinkommt.

This entry was posted on Monday, October 27th, 2008 at 9:05 am and is filed under How-to, Uncategorized, Weblog. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

1 response about “Geld verdienen mit Weblogs - Teil 1”

  1. Links zum Wochenstart KW 44 | Normans Blog - Geld, SEO & Web 2.0 said:

    [...] Geld verdienen mit Weblogs, Start einer neuen Serie auf dem Internet Marketing für Anfänger Blog von Kirsten Erlenbruch, bin mal gespannt, der Anfang geht erstmal auf die allgemeinen Basics ein. [...]

Leave a Reply

AWSOM Powered