Erfolgreiches Internet Marketing

Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for October, 2008



Bildbearbeitung - gut wie Photoshop, aber kostenlos

October 24th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Es besteht überhaupt kein Zweifel daran, dass Photoshop ein erstklassiges Programm zur professionellen Bildbearbeitung ist. Ebensowenig daran, dass Photoshop eben leider auch nuch zu einem erstklassigen Preis zu haben ist.

Zu viel für die meisten Durchschnittsgeldbeutel, um so mehr, wenn Sie nur hin und wieder mal ein Bild bearbeiten, zuschneiden oder verschönern möchten.

Hier kann ab sofort geholfen werden und zwar mit SUMO Paint einer finnischen (!) Webseite, die online Bildbearbeitung nach dem Vorbild von Photoshop ermöglicht. Einfach Bild hochladen und schon können Sie, wie bei Photoshop in unterschiedlichen Ebenen Ihre Bearbeitungen vornehmen.

Es funktioniert einwandfrei und Sie finden auf der Seite auch noch Tutorials und Tipps für den optimalen Einsatz eines jeden Werkzeugs und zwar nicht nur auf Finnisch, sondern auch auf Englisch. Die sind schon irgendwie gut die Nordlichter!

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2009 - ein Jahr für Blogger

October 23rd, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Bevor Weblogs überhaupt aus den Kinderschuhen gekommen sind, sollen sie schon wieder tot sein - so zumindest die allgemeine Meinung. Ich halte das für Quatsch und hier ist warum:

Jede Art von Business braucht eine Platform

Wenn Sie etwas verkaufen wollen, wenn Sie auf sich aufmerksam machen wollen (um dann irgendwann etwas zu verkaufen) brauchen Sie Publikum, dass Sie bedienen können. Das größte (und am einfachsten zu erreichende) Publikum findet sich nach wie vor im Internet. Nur: Sie können sich auf noch so vielen Social Sites tummeln, wenn Sie keine Inhalte liefern können, sind Sie schon bald wieder in der Versenkung verschwunden. Und was könnte dazu besser dienen, als ein Weblog? Wäre dem nicht so, würden nicht so viele große Konzerne langsam ihre Fühler nach Weblogs ausstrecken (z.B. der Persil-Blog u.ä.).

Das Internet ist für jeden erschwinglich

Und ich habe hier ganz absichtlich nicht das Wort “billig” verwendet, denn das trifft nicht zu. Dennoch: Nie waren die Kosten für Domains (also Ihre Adresse im Web) und Hosting (Gebühren für den Server, der auf Ihre Daten “aufpasst) geringer. Schon für rund € 10,00 im Monat können Sie eine Website/einen Weblog hosten und die dazu notwendige Software (z.B. Wordpress, Tumblr, o.ä.) gibt es kostenlos im Internet und ist in weniger als 30 Minuten aufgesetzt und installiert. € 10,00 ist das, was Sie derzeit in einer deutschen Großstadt in einem Multiplex-Kino hinblättern müssen, um einen Film von oft zweifelhafter Qualität anzusehen ;-))

140 Zeichen sind zu wenig für Nachhaltigkeit

Es ist kein Geheimnis mehr - ich bin ein Twitter-Fan und Twitter-süchtig. Dennoch: 140 Zeichen sind nicht wirklich viel, um eine nachhaltige Botschaft zu vermitteln. Dieser Blog-Post hier, wäre schon sehr lange zu Ende, dürfte er nur 140 Zeichen haben. Twitter ist gut und wichtig, wird einen Weblog jedoch nicht ersetzen. Aber: Twitter kann ein wunderbares Marketing-Tool sein, um seinen Weblog (seine Produkte) zu promoten.

Inhalt, Inhalt, Inhalt

Machen wir uns nichts vor. Die Zeiten, wo man einfach nur einen Webshop ins Netz stellen musste und sich zurücklehnen konnte, um auf den ersten Kunden zu warten, sind lange, lange, sehr lange vorbei. Potentielle Kunden erwarten heute weit mehr als das. Sie wollen umworben werden, sie wollen mit Informationen versorgt werden, sie wollen in ein Netzwerk eingebunden werden, etc. Mehr denn je bestehen Online-Kunden (und das sind die meisten von uns auch selbst) auf vertrauensbildenden Maßnahmen, bevor sie sich zum Kauf entscheiden. Ein Weblog kann genau das liefern.

Schon mal auf MySpace Geld verdient?

Oder auf Twitter, auf Facebook, StudiVz, Flickr oder wie sie sonst alle heißen mögen? Also ich habe im letzten Jahr genau € 0,00 auf diesen Seiten verdient (was nicht gegen sie sprechen soll) und das ist genau das doppelte von dem was ich im Jahr zuvor dort verdient habe ….
Social Sites sind eine wichtige Komponente im Internet und beim Internet Marketing-Prozess. Aber wer erwartet auf oder allein durch diese Seiten Geld zu verdienen (oder gar reich zu werden), der irrt und zwar ganz gewaltig. Social Networks können (und sollen) Spaß machen und dabei helfen den Kreis von Interessenten zu vergrößern. Aber spätestens dann müssen Sie Inhalte nachliefern und - siehe oben….

Die Wirtschaftslage wird schlechter

Ja, und das ist auch nicht mehr wirklich neu. Aber ganz besonders in wirtschaftlich schlechten Zeiten müssen wir uns neue Strategien überlegen, neue Wege beschreiten und das auf möglichst kostengünstige Art und Weise. Es führt kein Weg mehr am Internet vorbei und schon bald wird auch kein Weg mehr an einem Weblog vorbeiführen. Wenn Sie also noch (immer) keinen haben, wird es jetzt Zeit, denn 2009 wird das Jahr der Blogger.

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Das böse Wort

October 22nd, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Man on the egdeDie Schreckensnachrichten aus der Finanzwelt wollen gar nicht mehr abreissen, man mag schon nicht mehr den Fernseher anmachen und beginnt Nachrichtensendungen zu meiden. Zumindest dann, wenn man, wie so viele Banken in notleidende Immobilien (oder Firmen) investiert hat.

Kommt uns das alles irgendwie bekannt vor? Hatten wir das nicht schon mal, zumindest ähnlich, nach dem 11. September als die so genannte Internet-Blase platzte? Wer hat eigentlich damals die Losung ausgegeben, dass das ein einmaliges Ereignis bleiben würde?

Egal: Wir wagen kaum, es laut auszusprechen, aber es schwebt wie ein Damokles-Schwert über uns: Das böse Wort: REZESSION! Pssst, nicht so laut, wir wollen Sie doch nicht herbeireden, die Wirtschaftskrise.

Als es damals gerade mit den ganzen jungen, hippen Internet-Firmen zu Ende ging (und wir alle viel, viel Geld verloren haben - ich auch), traf ich in der Schweiz einen recht wohlhabenden Kollegen, der mir folgenden Spruch mit auf den Heimweg gab: “Das Geld liegt nach wie vor auf der Straße - man muss sich eventuell nur ein wenig tiefer bücken jetzt.”

Ein wahres Wort, gelassen ausgesprochen und damals hielt ich den Knaben für ganz schön arrogant. Aber unterm Strich hat er Recht behalten und so wird und ist es auch jetzt. Wirtschaftskrise hin oder her, zu allen Zeiten wird Geld verdient und in schlechten Zeiten gibt es erstaunlicherweise oft Menschen, die besonders viel Geld verdienen.

Und nie war es einfacher als heute, durch die Vielfalt von Technologie, die uns zur Verfügung steht und uns, zumindest in der westlichen Welt, nahezu allen zugänglich ist.

Also trennen wir uns doch einfach von zwei Ideen, die sich mehrfach als unrealistisch erwiesen haben:

  1. Dass man an allein an der Börse langfristig viel Geld verdienen kann (ohne dabei welches zu verlieren).
  2. Dass nur, weil irgendjemand (z.B. die BILD) Rezession schreit, das eigene Business jetzt nicht mehr funktionieren sollte.

Wir müssen halt nun ein bisschen weiter raus aus unserer Komfortzone, aber das kann ja vielleicht auch ganz spannend sein. Unternehmer sind schließlich die Menschen, die etwas unternehmen. Na dann, nur zu!

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