Erfolgreiches Internet Marketing

Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for October, 2008



Virales Video No. 8 - Der Twitter-Song

October 12th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Ich höre schon Ihr Zähneknirschen. Ich habe es wieder getan. Ich habe wieder das böse Wort benutzt - TWITTER!

Und nicht nur das: Heute präsentiere ich Ihnen auch noch den Twitter-Song. Aber, Sie können aufatmen - es geht nicht nur um Twitter, sondern mit viel Selbstironie um all’ die tollen Web 2.0 Tools, ohne die wir alle nicht mehr existieren können.

Immerhin 267.265 haben seit Ende August an dem kleinen Video ihre Freude gehabt. Aber, sehen Sie selbst:

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YouTube startet Monetarisierung

October 10th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Ganz kostenlos funktioniert nicht

Viele, um nicht zu sagen, die meisten Web 2.0 Dienste sind für die Nutzer kostenfrei oder weitgehend kostenfrei. Das ist für uns User natürlich sehr angenehm. Aber dennoch kann niemand wirklich erwarten, dass dies ein dauerhaft funktionierendes Konzept ist.

Je größer und interessanter/nützlicher die Portale/Dienste sind, desto mehr Investitionen werden benötigt und desto größerren ROI erwarten die Investoren. Was dabei der Königsweg (gibt es den überhaupt?) der Monetarisierung sein soll, ist wohl noch nicht endgültig entschieden.

Sofern der Nutzer nicht selbst in die Tasche greift (zumindest für die Premium-Varianten, e.g. Flickr), muss Werbung für den nötigen Cash-Flow sorgen.

YouTube als Vorreiter

Schon seit einiger Zeit bemüht sich das Videoportal YouTube, erst vor zwei Jahren für viel Geld von Google gekauft, krampfhaft um Möglichkeiten der Monetarisierung, bislang ohne Erfolg. Die Idee, Anzeigen in Video-Clips zu integrieren stieß nämlich bei den Nutzern auf erheblichen Widerstand und verschwand wieder in der Schublade. Jetzt geht YouTube einen neuen Weg mit dem so genannten “click-to-buy-Programm”. Neben den Möglichkeiten YouTube Videos mit anderen zu teilen, zu Favoriten hinzuzufügen, zu kommentieren oder auf Videos zu antworten, wird es in Kürze den zusätzlichen Click-to-buy-Button geben, mit dem Musik, Bücher und Filme gekauft werden können. Bezogen werden diese dann über ITunes und Amazon. Dieses Programm wird es zunächst nur in den USA geben, es ist aber zu erwarten, dass es nicht lange dauern wird, bis auch der Rest der Welt in den Genuss kommt.

Monetarisierung auch eine politische Entscheidung?

Abgesehen von dem sicherlich dringend notwendigen ROI, darf man annehmen, dass diese spezielle Entscheidung auch der Wink mit dem weißen Friedensfähnchen in Richtung Viacom Inc. ist, wo Google sich derzeit gegen eine Klage in Höhe einer Milliarde US$ wg. Copyright-Verletzungen zur Wehr setzen muss. Der Ausgang dieses Verfahrens wird in der Branche ohnehin mit Spannung erwartet, da das Urteil Signalwirkung haben dürfte, was den Umgang mit Copyright im Internet betrifft.

YouTube hat auf jeden Fall schon mal angekündigt, dass dies erst der Beginn einer großen E-Commerce-Plattform für Nutzer und Partner sei. Ist also zu erwarten, dass YouTube über kurz oder lang auch als mögliche Werbeplatform empfehlen wird.

 

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Ebook-Reader jetzt auch in Deutschland

October 9th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Frankfurts 5te Jahreszeit steht vor der Tür: Die alljährlich stattfindende Buchmesse. Und die scheint sich in diesem Jahr ganz besonders auf das Thema E-Books zu konzentrieren, führen doch wohl 350 Aussteller die elektronischen Bücher in ihrem Angebot.

Denn auch ohne die passenden Lesegeräte haben sich E-Books, zumeist in Form von pdf-Dateien, längst einen Platz auf unseren heimischen Computern erobert. So ist Information (ein Produkt mit einem raschen Verfallsdatum) schnell und zumeist kostengünstig (da für den Hersteller/Schreiber keine Druckkosten anfallen) zu haben.

Und wer schon mal mit zig Kilogramm Reiselektüre im Koffer unterwegs gewesen ist, hat sich sicherlich bereits schon mal inbrünstig eine andere (vor allem Rücken-schonendere) Lösung gewünscht.

Jetzt scheint Abhilfe in Sicht, denn zum kommenden Weihnachtsgeschäft sollen Kunden gleich mit 4 unterschiedlichen E-Book-Readern beglückt werden.

  • Der Sony E-Book-Reader PRS-505 kommt im Handtaschenformat Din A5 daher. 7.000 Seiten sollen sich mit einer Akuladung lesen lassen (da kann man sich schon mal den ganzen Tolstoi “reinziehen”). Auf dem eingebauten Speicher lassen sich rund 160 Bücher speichern, zusätzlich kann durch Speicherkarten um 16 GB erweitert werden. Für ausreichendes Lesevergnügen ist also gesorgt. Wann das smarte Gerät in die Läden kommen soll und zu welchem Preis, konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen.
  • Der Online-Buchhändler Amazon hat seinen europäischen Kunden bereits seit knapp einem Jahr den Mund wässrig gemacht mit seinem Eigenprodukt Kindle, das bislang nur in den USA erhältlich ist. Auch der Kindle hat ein Din A5 Format, wiegt knapp 300 g und kann ca. 200 Bücher speichern. Der Clou ist, dass sich derzeit rund 170.000 E-Books direkt bei Amazon auf den E-Book-Reader runterladen lassen. Im Schnitt kostet jedes E-Book US $ 10,00. Amazon versucht mit dieser Strategie an den Erfolg von Apples IPod und ITunes-Store anzuknüpfen. Die Chancen stehen nicht so schlecht, dass dies gelingt. Die Fachpresse geht davon aus, dass Amazon auf der Frankfurter Buchmesse den Deutschland-Start für Kindle ankündigen wird. Das Gerät kostet in USA derzeit knapp US$ 360,00, wir dürfen gespannt sein, wie hier umgerechnet wird.
  • Die Firma Plastic Logic (finde ich persönlich jetzt keinen so vertrauenserweckenden Namen…) geht mit seinem schlicht Reader genannten E-Book-Reader einen etwas anderen Weg. Das Gerät ist knapp Din A4 groß und verfügt über einen biegsames Display. Zielgruppe sind hier wohl eher Manager, die auf dem E-Book-Reader Unterlagen, Präsentationen, etc. transportieren sollen. Start für dieses Gerät soll Mitte 2009 sein.
  • Last but not least: Der Readius der Firma Polymer, der wie ein kleines Smartphone mit ausziehbarem Rolldisplay daher kommt. Die nur 115 g schwere eierlegende Wollmilchsau kann nicht nur alle gängigen E-Book-Formate anzeigen, sondern auch noch mittels UMTS ins Internet, um dort Emails abzuholen oder neue E-Books downzuloaden. Einziges Manko: Das zum wirklich bequemen Lesen etwas klein geratene Display. Auch hier stehen Verkaufsstart und Preis noch nicht fest.

Sieht so aus, als würden wir der papierlosen Welt doch ein kleines Stückchen näher kommen. Unsere Wälder werden es uns danken.

Ich persönlich bin und bleibe ein Buchfetischist und brauche auch das haptische Erleben von papierenen Seiten, die umgeblättert werden. Verführerisch bei den E-Books ist aber natürlich die rasche Verfügbarkeit von Inhalten sowie die technischen Möglichkeiten Seiten oder einzelne Passagen auch mal größer zu ziehen. Für mich als Brillenträger auf jeden Fall ein Argument. Buch und E-Book werden also nebeneinander existieren können.

Für all’ die, die in der Informationsbranche arbeiten - und das dürften im Internet wohl die meisten sein - können jetzt rosige Zeiten anbrechen. Scheiterte der Kauf eines E-Books bislang von Fall zu Fall noch am nicht sehr bequemen und augenfreundlichen Lesemodus auf dem heimischen PC (denn wer wollte sich schon die zig Seiten wirklich ausdrucken), wird das E-Book bald zu einer wirklichen Alternative und die Erstellung eben solcher zu einem neuen Markt.

Wer da also schreiben kann, spitze schon mal die Bleistifte (oder poliere die Tastatur)…

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