Ich habs - ein Poken
June 18th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Mein Poken
Zugegeben, meine Familie spricht nur despektierlich von “Dein neues Tamagotchi” und so ganz unrecht hat sie damit nicht. Tatsächlich sieht das kleine Ding auf den ersten (leider auch auf den zweiten) Blick aus, wie ein billiges, japanisches Kinderspielzeug. Aber dieser Eindruck täuscht. Hinter dem gewöhnungsbedürftigen Äußeren verbirgt sich ein cleverer elektronischer Kern.
Diese, so genannten Poken (woher der Name kommt habe ich noch nicht in Erfahrung bringen können - bin aber für Hinweise hier dankbar), eine Erfindung der Schweizer Firma Poken S.A. (wohl die Namensgeber, aber das der Name bedeutet = ??) sollen und können zukünftig die gute, alte Visitenkarte ablösen. Und das funktioniert so:
Zwei Poken werden mit den beiden kleinen Händen (ja, es ist albern, ich weiß) aneinander gehalten und tauschen auf diese Art und Weise ihre Daten aus. Diese müssen vorher über das Portal www.doyoupoken.com mittels des eingebauten USB-Sticks (einfach die “Hand” abziehen und in den USB-Anschluss des PCs stecken) aufgespielt werden.

Poken-USB-Anschluss
Die ebenso geniale wie einfache Idee ist dabei jedoch, dass sich so gleich die Verbindungsdaten der genutzten Netzwerke austauschen lassen. Haben sich zwei Poken so “gepaart” (hüstel) wurden so auch gleich die Kontaktdaten über Facebook, Twitter, etc. ausgetauscht. Man kann den neuen Kontakt einfach und schnell in die eigenen Netzwerke integrieren, (mehrfaches) Abschreiben von Visitenkarten entfällt. Einfach zu Hause den Poken wieder an den PC anschließen und schon sind die Daten überspielt.
Soweit die Theorie. Von der Praxis kann ich noch nicht viel berichten, außer dass die Aktivierung und der Setup einfach und problemlos funktioniert haben. Kommenden Samstag werde ich mal versuchen das kleine Ding bei der in München stattfindenden Niche09 zum Einsatz zu bringen. Dabei wird schon mal interessant sein, wie viele der insgesamt etwa 150 Teilnehmer überhaupt schon so ein Ding hat und ob und wie der Datenaustausch dann funktioniert.
Ich habe mein Poken kostenlos vom Poken-Shop zur Verfügung gestellt bekommen, weil ich hier auf dem Blog für ein paar Wochen eine kleine Anzeige schalte. Damit habe ich gleichzeitig einen Baum für den Regenwald gestiftet und das kann ja mal prinzipiell nicht ganz verkehrt sein. Ansonsten können die kleinen Dinger dort für, je nach Modell, € 15,95 oder € 16,49 (ich weiß auch nicht wie diese Preise zustande kommen), käuflich erworben werden.
Ich werde also in der kommenden Woche nicht nur vom Podcamp Niche09 berichten, sondern auch darüber ob und wie mein Poken zum Einsatz kam.
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