Erfolgreiches Internet Marketing

Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for September, 2009



Twitter-Marketing

September 30th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Mehr und mehr Menschen, auch im deutschsprachigen Raum, nutzen den Microblogging-Dienst Twitter. Mit 140 Zeichen kann man sich hier auf die schnelle austauschen und/oder seine Meinung zu unterschiedlichen Themen kund tun.

So weit, so gut. Inzwischen baut Twitter selbst seine Dienste weiter aus und ermöglicht innerhalb der Tweets (also der einzelnen Nachrichten) die Suche nach bestimmten Suchbegriffen. Die Suchbegriffe, die momentan am häufigsten genannt werden, finden sich sogar stets rechts auf der Twitter-Seite. Ein Klick auf einen solchen Begriff, führt dann zu einer Liste mit allen Tweets in denen sich dieser bestimmte Suchbegriff findet. Wer auf dieser Liste ganz oben ist, kann natürlich damit rechnen relativ häufig gelesen zu werden. Und wenn sich in diesem Tweet dann auch noch ein Link zu einer entsprechenden (Produkt-)Webseite befindet - um so besser.

Was heißt das jetzt für uns als “Marketeers”?
All das, was derzeit Trend ist (und also rechts auf der Twitterseite aufgeführt ist), ist schnelllebig und wird nicht nur im Minuten- sondern oft sogar im Sekundentakt upgedated. Will heißen, bevor Sie auch nur “Tweet” sagen können, sind Sie mit Ihrer Nachricht von Platz 1 verdrängt und durch einen neuen Tweet ersetzt worden, rutschen also in der Liste weiter nach unten. Und auch hier gilt, ähnlich wie bei Google, was nicht auf den ersten Plätzen zu sehen ist, wird kaum noch wahrgenommen.

Was also tun?
Ganz einfach: Sie ersetzen Ihren “einfachen” Suchbegriff durch einen “erweiterten” Suchbegriff (auch “long tail keyword” genannt).
Beispiel: Statt “IPhone Cases” wählen Sie beispielsweise “IPhone retro cases” oder, um im deutschen Sprachgebrauch zu bleiben, statt “Welpenfutter” wählen Sie “Diät Welpenfutter” oder “Allergie-Welpenfutter”.

Will heißen: Je spezifischer der Suchbegriff in Ihrem Tweet, desto weniger Konkurrenz (gerade so wie bei Google) und desto größer die Chance, sich länger weit oben auf der Twitter Keyword-Hitliste zu halten.

CAVEAT: Was damit nicht gesagt werden soll, ist, dass Sie jetzt anfangen, Twitter mit “Spam-Tweets” zu bestücken und in jeder Ihrer Nachrichten Ihren Produktlink unterzubringen. Das wird Sie ziemlich schnell ziemlich einsam machen und auch recht schnell dazu führen, dass Twitter Ihren Account löscht (mit Recht). Aber hin und wieder auf die eigene Seite oder, noch besser, auf Aktuelles auf der eigenen Seite, hinweisen ist erlaubt und erwünscht. Und wer über mehr als einen Twitter-Account verfügt, kann das natürlich auch mehrfach tun, so lange es sich, wie erwähnt, eben nicht um Spam, also reine Werbung handelt.

Was sicher ist, ist, dass sich Twitter, ebenso wie YouTube mehr und mehr eben auch zur Suchmaschine entwickelt und das darf und soll natürlich im Rahmen der Bedingungen auch genutzt werden. Was allerdings ebenso sicher ist, ist, dass diejenigen, die der Meinung sind, viele, wahllos hinzugefügte Follower würden auch viel bewirken, den Sinn und Zweck von Twitter nicht verstanden haben. Aber das nur so am Rande…

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Social Media Revolution

September 23rd, 2009 by Kirsten Erlenbruch

ZDF - nein, nicht das Zweite Deutsche Fernsehen, sondern Zahlen, Daten, Fakten liefert dieses schön gemachte Präsentationsvideo und zwar über alles, was mit Social Media zu tun hat. Also alles rund um Web 2.0 und vor allem die sozialen Netzwerke.

Wussten Sie z.B., dass Facebook, wäre es ein Land, das viertgrößte Land der Welt wäre (nach Einwohnern) und zwar nach China, Indien und den USA? Oder, dass Ashton Kutcher (für die, die es nicht wissen: Ehemann von Demi Moore) und Ellen DeGeneres (amerikanische Talkshow-Lady) mehr Twitter-Follower haben als die gesamte Bevölkerung von Irland, Norwegen und Panama? “So what?” könnte man da sagen, aber dass beispielsweise 80% der Twitter-Nutzer von mobilen Geräten aus “twittern” ist da schon interessanter.

Oder, dass es mehr als 200 Millionen Blogs im Internet gibt und 34% der Blogger ihre Meinung über Produkte und Marken bloggen und das zumeist täglich oder mehrmals in der Woche.

Das und noch viel mehr, sehen Sie hier.
Kleiner Tipp - ich persönlich fand die Musik relativ nervig, Sie verpassen nichts, wenn Sie den Ton ausschalten.

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Es darf geschossen werden…

September 14th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Auch wenn der Sommer nun wohl endgültig vorbei ist und damit auch die Hauptreisezeit - der nächste Urlaub kommt bestimmt. Und genau für diesen gibt es einen wunderbaren neuen Service mit dem martialischen Titel “Shoot it!”.

Shoot it! bringt die gute alte Postkarte auf den neuesten Web 2.0-Stand. Mit einer kleine Einschränkung - derzeit funktioniert das ganze nur mit einem Blackberry oder einem Iphone. Für beide Geräte lässt sich eine App herunterladen (fürs IPhone kostet sie € 0,79) mit der Sie dann Ihre Fotos (entweder aus dem Archiv Ihres Geräts oder die gerade frisch “geschossenen”) als Postkarten mit einer individuellen Nachricht versehen weltweit versenden können.

Vorher muss man sich auf der Shoot it-Webseite mit seinen Daten (inkl. Kreditkarte) registrieren und kann dort entweder bereits eine Anzahl so genannter Credits vorab kaufen (für den, der erfahrungsgemäß viele Daheimgebliebene mit Postkarten erfreut, sicherlich lohnend) oder sich für die “pay as you go”-Lösung entscheiden, also nur das bezahlen, was man tatsächlich auch sofort verwendet.

1 Credit kostet derzeit US$ 0,99 - der Versand einer solch’ individuellen Postkarte kostet 1,5 Credits, macht also knapp US$ 1,50 und das ist derzeit ungefähr € 1,10. Ich habe zwar schon länger keine Postkarten mehr von oder nach Übersee geschickt, hört sich aber soweit ok an, zumal der Empfänger dann ja ein absolut persönliches Unikat erhält.

Wer also im nächsten Urlaub den Nachbarn mal so richtig neidisch oder die Oma rundrum glücklich machen will, der ist mit diesem Service sicherlich gut bedient. Wir werden es jetzt auf der anstehenden USA-Reise gleich mal ausprobieren.

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