Mein Name ist Kirsten Erlenbruch und ich bin seit mehr als 10 Jahren selbständig im Bereich Coaching und Consulting tätig. Dabei habe ich in verschiedenen Branchen gearbeitet, meistens als Freelancer oder neudeutsch auch “Einzelkämpfer”, manchmal auch zusammen mit Mitarbeitern.
Was auch immer ich in den vergangenen Jahren getan habe, immer war Marketing ein wichtiges, wenn nicht das wichtigste Thema. Ich kann Ihnen versichern, es gibt kaum eine Marketingmethode, die ich nicht selbst ausprobiert habe. Ausgelassen habe ich im Prinzip nur Radio und Fernsehen.
Ich habe Werbebriefe entworfen und verschickt, ich habe schicke Postkarten designt und als Postwurfsendung verschickt, ich habe von einer Agentur eine aufwändige großformatige Karte mit Rückantwortteil designen lassen, die ebenfalls als Postwurfsendung verteilt wurde, wir haben einen Werbefilm gedreht, in den unterschiedlichsten Zeitungen und Zeitschriften von ganz klein bis ganz groß inseriert, eine wunderbare Telefonagentur hat viele, viele Firmen angerufen, unzählige Anzeigen sind bei Google gelaufen und natürlich habe ich immer mindestens eine Website betrieben.
Sie ahnen schon, die meisten der oben aufgezählten Aktionen haben viel, viel Geld gekostet und nichts bis wenig gebracht. Der Höhepunkt aller Niederlagen war wohl, als mich eine Rückantwortkarte (natürlich anonym) erreichte, in dem mir mitgeteilt wurde, dass es das unter Adolf nicht gegeben hätte. Ja, wahrscheinlich hat es das nicht - und jetzt?
Ich sage es ehrlich: Es hat mich Jahre, viele Jahre meines Lebens und viel Kapital gekostet herauszufinden, was funktioniert und was man einfach besser lassen sollte, vor allem, wenn man, so wie ich, Einzelkämpfer, Kleinunternehmer oder Mittelständler ist.
Dazu kommt, dass ich zwar das Thema Marketing super spannend fand und finde, aber nie wirklich gerne “verkauft” habe. Also “verkaufen” im Sinne von meine Waren oder Dienstleistungen lauthals anpreisen. Vielleicht geht es Ihnen ja ähnlich. Natürlich wissen wir um den Wert dessen, was wir anzubieten haben und wir haben überhaupt kein Problem, unserem Tischnachbarn bei einer Veranstaltung unser Unternehmen in den schillerndsten Farben und voller Begeisterung zu schildern. Aber wenn es darum geht, uns oder unser Angebot aufzudrängen, dann versagt uns die Sprache.
Dabei habe ich prinzipiell gar nichts gegen das Verkaufen. Wenn es gut gemacht ist, lasse ich mir sogar sehr gerne etwas verkaufen. Nur selbst habe ich damit so meine Schwierigkeiten. Irgendeiner da draußen muss mein Flehen gehört haben: Mit den Techniken und Möglichkeiten des Web 2.0 (was genau das ist wird an anderer Stelle noch beschrieben) muss nämlich niemand mehr verkaufen. Ganz im Gegenteil, das “old school - hard core Verkaufen” ist tot. Es lebe die Empfehlung. Gleichgesinnte empfehlen sich Dinge, Waren, Dienstleistungen, Websites, etc.
Und mal ehrlich: Wenn Ihr Kollege aus dem Kaninchenzüchterverein Ihnen ein neues Futter empfiehlt, mit dem er gute Erfahrungen gemacht hat, dann sind auch Sie viel eher geneigt, dieses zu kaufen, als das, was Ihnen in der Tierhandlung angepriesen wird.
Um nichts anderes geht es beim Marketing à là Web 2.0 und um nichts anderes geht es hier in diesem Weblog (übrigens auch ein Werkzeug des Web 2.0).
Ich mache Sie bekannt mit den unterschiedlichsten neuen Methoden und Techniken, viele kommen direkt aus den USA, alle sind bereits erprobt, die meisten kosten wenig bis gar kein Geld und, und das ist das Schönste daran, Sie können sie alle nachmachen auch ohne großartige technische Kenntnisse.
Wenn Sie Fragen haben zu einzelnen Themen oder diesem Weblog insbesondere, dann schreiben Sie mir doch einfach eine Email: info@mpm-gmbh.com