Wir wollen die Bildung nicht ganz vernachlässigen und die neue Woche mit etwas Klassik beginnen. Ja, auch das gibt es im Internet. Und nicht nur zum Hören, sondern auch zum Sehen.
Da hat sich nämlich jemand auf ganz geniale Art und Weise die Mühe gemacht, Musik zu visualisieren. Auf der Webseite der Music Animation Machine finden Sie einige wunderschöne Musikstücke zum Sehen und Hören.
Hier habe ich mal mein Lieblingsstück eingebunden: Bachs Tocata und Fuge in D-Moll. Das höre ich für gewöhnlich hier bei uns als Orgelkonzert im Diessener Münster, da ist der Klang natürlich unvergleichlich. Aber das hier ist für den Anfang auch nicht schlecht.
Heute sprechen wir mal ganz seriös in Zahlen über das Thema Podcast. Da bin ich gerade ein wenig infiziert, nach dem wunderbaren Workshop mit Deutschlands Podcasterin Nr. 1 Annik Rubens (doch, doch, Ehre, wem Ehre gebührt…).
Audio und Video sind die “neuen” Medien im Internet und verzeichnen große Zuwachsraten. Unter dem Link www.podcastumfrage.de finden sich die Ergebnisse einer Online-Umfrage mit 3.023 Teilnehmern aus dem Jahr 2006.
Danach sind die Hörer deutschsprachiger Podcasts überwiegend männlich (nämlich zu 82%), haben ein Durchschnittsalter von 29,4 Jahren, haben in der Gruppe der über 20jährigen zu 45% einen Hochschulabschluss und verfügen durchschnittlich über ein monatliches Nettoeinkommen von € 1.474,00.
Die Ideallänge eines Podcasts ist 19,1 Minuten - das dürfte der durchschnittlichen Wegstreckenzeit von oder zur Arbeit entsprechen - 76% der Befragten hören Podcasts nämlich genau dann. Podcasts dienen bei 86% der Befragten der Unterhaltung, bei 86% der Information, bei immerhin noch 46% zur Weiterbildung.
Und jetzt wird es interessant für uns Werbetreibende: 72% der befragten Podcast-Hörer würden nämlich Werbung akzeptieren, sofern sie denn zum Thema des Podcasts passt.
Ebenfalls interessant ist, dass die Zuwachsraten der Generation 40+ bei der Podcast-Nutzung stetig steigen. Auch mehr und mehr Senioren nutzen dieses Medium um gezielt sehr individuelle Informationen abzurufen und sich evtl. auch das immer beschwerlicher werdende Lesen zu ersparen.
Übrigens, ein sehr angenehmes Beispiel von Werbung, die zum Thema des Podcasts passt, ist die Werbung auf den Podcasts des amerikanischen Journalisten Leo Laporte. Dessen Podcasts werden zum Großteil von Audible gesponsort und er bespricht einfach in jeder Sendung sehr begeistert und engagiert ein Hörbuch.
Fazit: Werbung in Podcasts kann interessant sein, sofern der Inhalt des Podcasts stimmt. Wenn Sie selber einen Podcast produzieren möchten (das ist nicht so schwierig und muss bei Weitem keine € 8.000,00 pro Folge kosten, wie der Podcast von unserer Bundes-Angie), beachten Sie im Vorfeld, dass Ihre Hörer Regelmäßigkeit erwarten (am besten einmal wöchentlich) und der Inhalt eben jede Woche auch interessant sein muss.
Ich habe Ihnen ja versprochen, hin und wieder mal ein wenig von meinen Erlebnissen in der Mac-World zu erzählen, ich bin ja vor ein paar Wochen umgestiegen auf ein MacBook Pro. Und eines muss man schon mal vorweg sagen, die ganzen Apple-Produkte sind schon rein optisch eine absolute Augenweide - und das Auge ißt ja bekanntlich mit ;-))
Heute habe ich mal ein wenig mit dem schon vorinstallierten Programm GarageBand gespielt und Ihnen dieses kleine Audio hier produziert. GarageBand ist ein Audioprogramm mit schier undendlich vielen Features, wäre ich ein Musiker könnte ich noch weitaus mehr nutzen. GarageBand ist auf dem Mac schon vorinstalliert, kostet also keinen Cent extra und kommt auch noch mit einer Vielzahl kostenfreier Jingles - Sie kommen also auch noch in den Genuß von Musik hier.
Und das Schönste ist. Das Programm ist derart einfach zu bedienen, dass ich, ohne Anleitung, dieses kleine Audio in wenigen Minuten produziert, codiert und bei Utterz hochgeladen hatte. Ich bin begeistert!
Wenn Sie also daran denken, und das sollten Sie als Internet-Marketer, mehr und mehr mit Audio und Video zu arbeiten, dann führt am Mac früher oder später kein Weg vorbei - sorry PC-folks.
Aber, hören Sie einfach selbst:
Übrigens: Das Audio ist mit dem eingebauten Micro erstellt - die Qualität ist super.