Audios
January 21st, 2008 by Kirsten Erlenbruch
Dieser Tage
gab es hier ja schon mal was zu hören und heute möchte ich Ihnen gerne erklären, warum Audio-Dateien nützlich sein können, welche Art von Audios es gibt und wie man sie produzieren kann (eine Videoanleitung dazu folgt in Kürze).
Wenn man früher, und damit ist die Zeit vor dem Internet gemeint, eine Information erhalten wollte, hat man im Branchenbuch nachgeschlagen oder die Auskunft der, damals noch, Deutschen Bundespost nach entsprechenden Kontaktdaten befragt. Wenn es schnell gehen musste, haben wir angerufen und uns am Telefon erzählen lassen, was dieser oder jener Service kostet, wie die Rahmenbedingungen aussehen, etc. Meistens kam dann einige Tage später auch noch mal schriftliches Material.
Ziemlich umständlich und für unsere heutigen Begriffe, langwierig. Aber wir hatten bereits wenigstens einmal Kontakt mit einem lebenden Wesen, das unsere Fragen am Telefon mehr oder weniger zufriedenstellend beantwortet hat. Wenn uns die Stimme sympathisch war, die Erläuterungen gefielen und die Rahmenbedingungen nicht völlig aus dem Rahmen fielen, waren wir schon einen ziemlichen Schritt in Richtung KAUF gegangen.
Kurzum: Es handelte sich um “vertrauensbildende Massnahmen”.
Heute surfen wir im Internet, gelangen auf eine Website, lesen, was es zu lesen gibt, vergleichen das Angebot mit anderen Websites und wandern weiter. Wer sich hinter der Website verbirgt, wissen wir nicht und dass es sich um ein lebendes Wesen handelt, hoffen wir immerhin. Aber wir bleiben verständlicherweise skeptisch. Wer macht schon gerne Geschäfte mit einem völlig Unbekannten?
Hier kann ein kleines Audio Abhilfe schaffen. Der Besucher Ihrer Website hört Ihre Stimme, die z.B. ein Produkt oder eine Dienstleistung erklärt. Ah, ein menschliches Wesen, wie schön! Dazu kommt, dass sich so manches mündlich etwas homogener erklären lässt, als schriftlich. Und, es ist auch noch eine hübsche Abwechslung in unserer visuellen Welt.
So weit, so gut. Aber wie kann man jetzt eine solche Audio-Datei produzieren, was braucht man dazu?
Gar nicht viel, und wenn Sie früher am Wochenende an Ihrem Radiorekorder die Hitparade aus dem Radio aufnehmen konnten, dann können Sie heute auch digitale Audiodateien produzieren, es ist nicht wirklich kompliziert. Sie benötigen:
- Ein Mikrofon
- Einen Kopfhörer
- Ein Aufnahmeprogramm
Zu Anfang tut es ein Headset mit Mikrofon, wie es im Elektrohandel für ca. € 20,00 bis € 50,00 erhältlich ist. Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt längere Audiodateien oder Podcasts produzieren möchten, ist es sinnvoll ein wenig mehr in ein gutes Mikro zu investieren.
Die Software heisst Audacity und ist bei http://audacity.sourceforge.net kostenfrei herunterzuladen.
Dann das Headset an den PC anschließen, Programm aufrufen und schon kann es losgehen. Sie finden hier die gleichen “Knöpfe” wie früher am Kassettenrekorder (Aufnahme, Pause, Stop, etc.), nur dass Sie diese eben jetzt mit der Maus bedienen. Wenn Sie ein wenig Übung haben, können Sie mit einer weiteren Tonspur Musik hinzufügen und Ihr Audio auch richtig “schneiden”. Dann das Ganze z.B. im MP3-Format abspeichern und z.B. bei Utterz hochladen oder bei InstantAudio Generator. Letzterer kostet US$ 29,95 im Monat, bietet aber einige nützliche Zusatzdienste an, so können Sie z.B. längere Audiodateien erstellen, diese per Email versenden usw. Wenn Sie dem Link folgen, können Sie den AudioGenerator 21 Tage kostenlos und völlig unverbindlich testen. Email reicht, um sich wieder abzumelden. Ich habe es ausprobiert, es funktioniert wirklich genau so und genau so unkompliziert.
Utterz ist kostenfrei und erfüllt, wie Sie diese Woche gesehen haben, erst Mal auch seinen Zweck.
Beide Portale generieren nach dem Hochladen einen kleinen HTML-Code, den Sie nur kopieren und in Ihre Webseite oder Ihren Weblog einfügen müssen (wenn Sie nicht genau wissen, wohin, fragen Sie bitte Ihren Webmaster oder senden ihm gleich den Code) und schon finden Sie dort entsprechende Schaltflächen, mit denen die Besucher Ihrer Website das Audio anhören können. Utterz hat eine automatische Schnittstelle zu einigen Blogsystemen wie z.B. Blogger oder Worpress, d.h. Sieh
Toll, oder? Wie man mit Audacity eine Aufnahme macht und diese später zu Utterz hochlädt, sehen Sie in Kürze hier in einem Video. Es geht wirklich ganz einfach und macht unglaublich was her - Sie werden nicht nur die Besucher Ihrer Website, sondern auch Ihre Mitbewerber kräftig beeindrucken.
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