Erfolgreiches Internet Marketing

Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

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Warum Sie mit Ebooks Geld verdienen koennen

January 9th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Unsere Welt wird immer digitaler. Das kann man schön und praktisch oder unpersönlich und traurig finden - ändern wird es an der rasant fortschreitenden Entwicklung nichts.

Sind wir ehrlich: Wir haben uns längst daran gewöhnt: Wir wollen alles und das sofort. Musik, Hörbücher oder Podcasts werden aus dem Internet herunter geladen, können online bezahlt und innerhalb von wenigen Minuten (oftmals nur Sekunden) genutzt werden.

Der Online-Buchhändler Amazon schafft in der Regel die Zustellung eines physikalischen Buches (sofern Post oder andere Lieferdienste ihm keinen Strich durch die Rechnung machen) innerhalb von 1 bis 3 Tagen. Bei 3 Tagen (gar nicht daran zu denken, dass evtl. noch ein Wochenende dazwischen ist), werden wir meist schon kribbelig.

Schließlich haben wir uns ja auch bereits daran gewöhnt, Software und Spiele direkt aus dem Internet zu laden. Wobei entsprechende Updates bitte schön, automatisch zu erfolgen haben.

Ebooks, also so genannte Elektronische Bücher (mehr oder weniger lange Texte im universell lesbaren pdf-Format) erfüllen genau diese Bedürfnisse nach sofortiger Verfügbarkeit bei überschaubaren Kosten. Aber nicht nur das. Ob ich persönlich jetzt Tolstoi oder Thomas Mann als Ebook lesen möchte - ich wage es zu bezweifeln. In diesem Fall würde ich dem realen Buch oder einem Hörbuch auf jeden Fall den Vorzug geben.

Wenn es sich jedoch um eine Kurzanleitung (im englischen sind das so genannte “How-to’s”) handelt, bin ich sofort dabei. Warum? Ganz einfach, weil es Zeit spart.

Nehmen wir an, Sie haben sich ein neues IPhone gekauft und tragen dieses begeistert nach Hause. Die Bedienungsanleitung (übrigens zum Download) ist, wenn ich mich recht erinner, so um die 300 Seiten lang. Damit sind Sie eine Weile beschäftigt und wissen wahrscheinlich nach der Lektüre immer noch nicht genau das, was Sie eigentlich interessiert.
Und genau in diesem Moment finden Sie im Internet ein Ebook (so um die 100 bis 120 Seiten), das Ihnen kurz und bündig genau erklärt, was Sie mit Ihrem neuen Spielzeug alles anfangen können, ein paar Insider-Tipps und natürlich eine Liste mit den coolsten Applikationen. Preis € 9,95 (oder € 14,95 oder auch € 19,95). Sie kaufen das Ebook sofort, weil
- Sie Zeit sparen wollen
- Sie Ihre Nerven schonen wollen
- Sie das IPhone-Rad nicht komplett von vorne erfinden wollen
- der Preis auf jeden Fall mal die Zeitersparnis wert ist

So wie Ihnen (und mir) geht es immer mehr Menschen. Wenn Sie also mit einem Text vernünftig zu einer Problemlösung beitragen können, können Sie mit einem Ebook Geld verdienen. Und das sogar (oder vielleicht sogar besonders) wenn es sich um ausgefallenes Spezialwissen handelt.

Machen Sie Ihr (Spezial-)Wissen einfach zu Geld.

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Geld verdienen mit Weblogs - Teil 9

November 17th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

In Teil 8 haben wir uns mit so genannten Affiliate-Produkten beschäftigt, die Sie auf Ihrem Weblog für andere bewerben und vermarkten können und so Geld verdienen ohne (oder fast ohne) einen Finger dafür zu rühren. Das setzt natürlich immer voraus, dass Sie Ihre Leserschaft weiterhin mit ordentlichen und interesanten Inhalten bei Laune halten und stetig vergrößern. Denn dann und nur dann haben Sie die Chance, dass einer Ihrer Leser auch die von Ihnen beworbenen Produkte kauft.

Der Königsweg ist das aber natürlich nicht. Affiliate-Marketing mag eine ganze Reihe Vorteile haben, aber es gibt natürlich auch Nachteile:

  • Sie haben keinerlei Einfluss auf die Qualität des von Ihnen empfohlenen Produkts (oder auf die damit verbundene Dienstleistung). Da kann ein mühsam erarbeiteter guter Ruf schnell dahin sein, denn die Käufer werden das Produkt natürlich in irgendeiner Art und Weise auch mit Ihnen und Ihrem Weblog in Verbindung bringen.
  • Sie erhalten natürlich immer nur den vom jeweiligen Verkäufer/Produzenten festgelegten anteiligen Betrag am Verkaufspreis.
  • Und Sie haben keinerlei Einfluss darauf ob und wie lange das Produkt am Markt bleibt.

Sicherer ist es, wenn Sie über kurz oder lang Ihr eigenes Produkt vermarkten, auch wenn es etwas arbeitsintensiver ist.

Ein eigenes Produkt - kann ich das überhaupt?

Wenn vom eigenen Produkt die Rede ist, dann denken die meisten an aufwändig Produziertes, Lagerhaltung und jede Menge Kosten. Davon soll hier nicht die Rede sein, sondern von elektronischen Produkten, die Sie selbst herstellen können (kostenfrei oder mit geringem finanziellen Einsatz) und die keinerlei Lagerhaltung erfordern (maximal Speicherplatz auf Ihrem Rechner).

Allen voran das so genannte Ebook, also das elektronische Buch. Was nichts anderes ist, als ein Text beliebiger Länge, schön gesetzt, im Idealfall mit Bildern oder Grafiken versehen, mit Inhaltsverzeichnis und schön gestaltetem Deckblatt in Form einer pdf-Datei, die sich ohne Schwierigkeiten herunterladen oder per Email versenden lässt.

Aber natürlich auch Audio-Dateien (ebenfalls kostenfrei herzustellen) oder Videos, die dann allerdings irgendwo heruntergeladen werden müssen und das wird zumindest Hosting-Kosten hervorrufen (je nach Größe der Dateien und Menge der Abrufe entsprechend viel oder wenig).

Ebook

Bleiben wir beim einfachsten Produkt, dem Ebook. Sie schreiben über Ihr Nischenthema ein kleines (oder weniger kleines) Büchlein (z.B. in Word oder, besser noch, in Pages) und bieten dies, umgewandelt in eine pdf-Datei zum Kauf an. 30 bis 35 Seiten sollte das Ebook mindestens haben, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Hier kommt es weniger auf die Menge, also die Anzahl der Seiten an, als auf die Qualität des Inhalts. Sind die Tipps und Tricks, die Sie in Ihrem Ebook verraten für den Leser “Gold wert”, wird er auch zum Kauf bereit sein. Geläufig sind hier Preise zwischen € 7,95, € 9,95, € 12,95 und € 19,95. Wenn Sie Ihr Wissen teurer verkaufen wollen, müssen Sie schon sehr viel “Mehrwert” bieten können.

Wie bringe ich den Kunden zum Kauf?

Kaufen und Verkaufen im Internet geht schnell. Dennoch ist der Mensch mißtrauisch (und das oft zu Recht). Sie müssen also wahrscheinlich erst Mal einen kleinen Köder auswerfen, um Ihren Kunden zu angeln. Und das geht ganz einfach:

  • Sie bieten einen kleinen Extrakt aus Ihrem Ebook kostenlos an. Das darf nicht zu viel und nicht zu wenig sein. Der Kunde muss das Gefühl haben, er bekommt tatsächlich etwas Wertvolles geschenkt und ist dann im Idealfall so begeistert, dass er das “Ganze” haben will und schließlich Ihr Ebook kauft.
  • Um Ihre Kostprobe kostenfrei zu erhalten, muss Ihr geschätzter Leser seinen Namen und seine Email-Adresse verraten und bekommt im Gegenzug Ihr kostenloses Mini-Ebook. Das ist ein fairer Deal, gegen den in der Regel niemand etwas einzuwenden hat. Wenn doch, denken Sie gar nicht länger darüber nach - wäre ohnehin nie Ihr Kunde geworden.
  • Um die Email-Adressen und Namen Ihrer potentiellen Kunden verwalten zu können, empfehle ich Ihnen den Autoresponder-Service von Aweber, für ganze US$ 19,95 also knapp € 13,50 im Monat. Mit wenigen Clicks können Sie bei Aweber ein entsprechendes Formular erstellen, in das Ihr Leser dann seinen Namen und seine Mail-Adresse einträgt (Aweber erstellt für Sie den HTML-Code, den Sie nur kopieren und auf Ihrer Seite wieder einfügen müssen). Aber nicht nur das, Aweber verwaltet diese Daten für Sie und Sie können nunmehr eine ganze Serie von Emails dort hinterlegen, die Aweber für Sie, nach Ihren Wünschen zeitversetzt, an Ihren potentiellen Kunden senden wird. Also z.B. zunächst eine Dankeschön-Mail, dann eine Mail mit dem gewünschten pdf-Anhang, einige Zeit später eine Mail mit der Frage, ob es gefallen hat, eine Mail, in der Sie Ihr “richtiges” Ebook bewerben, usw. Das Ganze selbstverständlich immer mit einer Opt-out-Möglichkeit für Ihren Leser, wenn er Ihnen signalisiert, dass er kein Interesse hat. Auch das macht Aweber ganz automatisch für Sie.
  • Der Vorteil, den diese Methode hat, ist, dass Ihnen diese Mail-Adressen ja erhalten bleiben. Wenn Sie also das nächste Produkt (Ebook) auf den Markt bringen, können Sie das dann Ihren ursprünglichen Interessenten wiederum anbieten. ACHTUNG: Der Erfolg solcher Kampagnen steht und fällt damit, dass Sie Ihre Interessenten nicht überstrapazieren. Also: Jeden Tag eine Werbemail führt sicherlich sehr schnell zu Ermüdungserscheinungen. Alle paar Tage eine Mail mit interessantem Inhalt (und dem dezenten Hinweis auf Ihr Ebook) kann wahre Wunder wirken.
  • Den Verkauf Ihres Ebooks wickeln Sie dann ganz einfach über Paypal ab. Auch hier gibt es bereits vorgefertigte Kaufbuttons, deren HTML-Code Sie nur kopieren und auf Ihrer Seite einbinden müssen.

Zugegeben: Dieser Weg ist ein wenig steiniger als das Affiliate Marketing, aber er hat diverse Vorteile und führt dazu, dass Sie sich darüber hinaus auch noch eine hübsche Datenbank von Interessenten aufbauen, denen Sie auch zukünftig wieder neue Produkte anbieten können. Und wie sagt der Amerikaner doch so richtig: “The money is in the list”.

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Ebook-Reader jetzt auch in Deutschland

October 9th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Frankfurts 5te Jahreszeit steht vor der Tür: Die alljährlich stattfindende Buchmesse. Und die scheint sich in diesem Jahr ganz besonders auf das Thema E-Books zu konzentrieren, führen doch wohl 350 Aussteller die elektronischen Bücher in ihrem Angebot.

Denn auch ohne die passenden Lesegeräte haben sich E-Books, zumeist in Form von pdf-Dateien, längst einen Platz auf unseren heimischen Computern erobert. So ist Information (ein Produkt mit einem raschen Verfallsdatum) schnell und zumeist kostengünstig (da für den Hersteller/Schreiber keine Druckkosten anfallen) zu haben.

Und wer schon mal mit zig Kilogramm Reiselektüre im Koffer unterwegs gewesen ist, hat sich sicherlich bereits schon mal inbrünstig eine andere (vor allem Rücken-schonendere) Lösung gewünscht.

Jetzt scheint Abhilfe in Sicht, denn zum kommenden Weihnachtsgeschäft sollen Kunden gleich mit 4 unterschiedlichen E-Book-Readern beglückt werden.

  • Der Sony E-Book-Reader PRS-505 kommt im Handtaschenformat Din A5 daher. 7.000 Seiten sollen sich mit einer Akuladung lesen lassen (da kann man sich schon mal den ganzen Tolstoi “reinziehen”). Auf dem eingebauten Speicher lassen sich rund 160 Bücher speichern, zusätzlich kann durch Speicherkarten um 16 GB erweitert werden. Für ausreichendes Lesevergnügen ist also gesorgt. Wann das smarte Gerät in die Läden kommen soll und zu welchem Preis, konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen.
  • Der Online-Buchhändler Amazon hat seinen europäischen Kunden bereits seit knapp einem Jahr den Mund wässrig gemacht mit seinem Eigenprodukt Kindle, das bislang nur in den USA erhältlich ist. Auch der Kindle hat ein Din A5 Format, wiegt knapp 300 g und kann ca. 200 Bücher speichern. Der Clou ist, dass sich derzeit rund 170.000 E-Books direkt bei Amazon auf den E-Book-Reader runterladen lassen. Im Schnitt kostet jedes E-Book US $ 10,00. Amazon versucht mit dieser Strategie an den Erfolg von Apples IPod und ITunes-Store anzuknüpfen. Die Chancen stehen nicht so schlecht, dass dies gelingt. Die Fachpresse geht davon aus, dass Amazon auf der Frankfurter Buchmesse den Deutschland-Start für Kindle ankündigen wird. Das Gerät kostet in USA derzeit knapp US$ 360,00, wir dürfen gespannt sein, wie hier umgerechnet wird.
  • Die Firma Plastic Logic (finde ich persönlich jetzt keinen so vertrauenserweckenden Namen…) geht mit seinem schlicht Reader genannten E-Book-Reader einen etwas anderen Weg. Das Gerät ist knapp Din A4 groß und verfügt über einen biegsames Display. Zielgruppe sind hier wohl eher Manager, die auf dem E-Book-Reader Unterlagen, Präsentationen, etc. transportieren sollen. Start für dieses Gerät soll Mitte 2009 sein.
  • Last but not least: Der Readius der Firma Polymer, der wie ein kleines Smartphone mit ausziehbarem Rolldisplay daher kommt. Die nur 115 g schwere eierlegende Wollmilchsau kann nicht nur alle gängigen E-Book-Formate anzeigen, sondern auch noch mittels UMTS ins Internet, um dort Emails abzuholen oder neue E-Books downzuloaden. Einziges Manko: Das zum wirklich bequemen Lesen etwas klein geratene Display. Auch hier stehen Verkaufsstart und Preis noch nicht fest.

Sieht so aus, als würden wir der papierlosen Welt doch ein kleines Stückchen näher kommen. Unsere Wälder werden es uns danken.

Ich persönlich bin und bleibe ein Buchfetischist und brauche auch das haptische Erleben von papierenen Seiten, die umgeblättert werden. Verführerisch bei den E-Books ist aber natürlich die rasche Verfügbarkeit von Inhalten sowie die technischen Möglichkeiten Seiten oder einzelne Passagen auch mal größer zu ziehen. Für mich als Brillenträger auf jeden Fall ein Argument. Buch und E-Book werden also nebeneinander existieren können.

Für all’ die, die in der Informationsbranche arbeiten - und das dürften im Internet wohl die meisten sein - können jetzt rosige Zeiten anbrechen. Scheiterte der Kauf eines E-Books bislang von Fall zu Fall noch am nicht sehr bequemen und augenfreundlichen Lesemodus auf dem heimischen PC (denn wer wollte sich schon die zig Seiten wirklich ausdrucken), wird das E-Book bald zu einer wirklichen Alternative und die Erstellung eben solcher zu einem neuen Markt.

Wer da also schreiben kann, spitze schon mal die Bleistifte (oder poliere die Tastatur)…

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