Internet Marketing für Anfänger

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Wordpress-Templates können Google-Ranking verhindern

August 18th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

WordpressJa, das Böse ist immer und überall. Dieses wissend kann mich hin und wieder doch noch was in Erstaunen versetzen, so wie diese Erkenntnis hier.

Kostenlose Templates mit Inhalt

Worpdress ist eines der beliebtesten Open-Source Produkte, wenn es um Weblogs oder Webseiten geht. Es ist relativ einfach zu handhaben und kann auch mit wenig Fachkenntnissen individuell angepasst werden. So verwundert es nicht, dass es tausende von, zum Großteil ebenso wie Wordpress selbst, kostenfreien Templates gibt. Diese können problemlos, vielfach direkt von der Worpdress-Seite, heruntergeladen und dann auf dem eigenen Server installiert und in Betrieb genommen werden. Soweit ist die Welt noch in Ordnung. Und wie gut das funktioniert sehen Sie hier an dieser Webseite, eben auch ein Wordpress-Blog, der mich seit Monaten mit wunderbaren zusätzlichen. nützlichen Features erfreut.

Dass in der Fußnote dieser Webseite der Name des Designers steht und dieser mit einem Link zu seiner Webseite versehen ist, finde ich nur recht und billig. Schließlich hat er sich eine Menge Arbeit gemacht, ich bin Nutznießer seiner Bemühungen, also: Ehre, wem Ehre gebührt.

Versteckte Spam-Links in Wordpress-Templates

Jetzt sind ein paar ganz besonders schlaue Buben (oder auch Mädchen) auf eine clevere Idee gekommen. Die haben Wordpress-Templates programmiert oder (woh eher) in Indien programmieren lassen und in die Fußnoten, also dort, wo sich im Normalfall der Name des Designers findet, Spam-Links eingebaut. Also Links zu ihren eigenen Viagra-Seiten, Kredit-Seiten oder was-auch-immer-schnell-Geld-verspricht-Seiten. Die meisten ahnungslosen Wordpress-Nutzer (ein solcher war ich auch bis vor einigen Tagen) machen sich kaum die Mühe, die Fußnoten genau anzusehen, geschweige denn, den dort eingebauten Links zu folgen. Genau das sollten Sie aber unbedingt tun.

Google bestraft auch die Ahnungslosen

Was passiert jetzt also? Sie haben Ihre Wordpress-Seite mit viel Liebe gestaltet und Suchmaschinen-optimiert, haben sich viel Mühe mit Ihren Texten gegeben, alles ordentlich “social gebookmarked” und es passiert? Nchts! Google rankt Ihre Seite nicht. Sie tauchen gar nicht erst auf in der Suchmaschine. Und dann können Sie noch von Glück sagen. Noch schlimmer trifft es die, die auf so einem Template bereits ein Business aufgebaut haben und dann von heute auf morgen von Google rausgeworfen werden. Für Google stellt sich die Situation nämlich so dar:

Ihre Wordpress-Seite beschäftigt sich z.B. mit antiken Geigen. Die ganze Seite, alles dreht sich um antike Geigen, um Zubehör, Pflege, etc. Google stellt also fest: Dies ist eine Seite, die sich um “antike Geigen” kümmert. Aber, was ist das da unten? Ein Link zu einer Seite - prima. Und wo führt der Link hin? Zu einer Seite, die sich mit Viagra beschäftigt! Aha, also handelt es sich bei der “antike Geigen”-Seite um eine Spam-Seite, die nur aufgebaut wurde, um die Viagra-Seite zu stützen. Und damit sind Sie soeben aus dem Paradies geworfen worden. Google kickt Sie und die Viagra-Seite sofort aus dem Register. Das war es dann, Adieu, auf Nimmerwiedersehen.
Übrigens wird das alles auch nicht besser, wenn die angepeilte “Viagra”-Seite schon aus dem Index geflogen ist, bevor Sie Ihren Wordpress-Blog in Betrieb genommen haben. Google registriert den Link dennoch als Spam-Versuch mit dem gleichen Ergbenis für Sie.

Wordpress ist gut - nur die Menschen sind es nicht (immer)

Wordpress ist und bleibt ein wunderbares, kostenfreies Open-Source-Produkt, das ich nur wärmstens empfehlen kann. Weil es jedoch immer ein paar Scherzbolde gibt, die der Meinung sind, sie seien früher aufgestanden als alle anderen, müssen wir anderen halt jetzt immer etwas genauer hinsehen bei den Templates. Und bitte tun Sie das, BEVOR Se Ihre Seite in Betrieb nehmen. Sollten Sie feststellen, dass sich Spam-Links in Ihrem Template befinden: Bitte eine Rückmeldung an Wordpress - nur so kann man diese schwarzen Schafe langfristig aus dem Verkehr ziehen. Für Sie heißt es dann: Entweder ein anderes Template auswählen (nicht so schwierig, es gibt wirklich Tausende und die meisten sind völlig in Ordnung) oder die entsprechenden Links entfernen oder entfernen lassen, denn das geht selbstverständlich auch.

Wäre doch schade, wenn Ihre schöne Seite gar nicht erst von der Startrampe kommt.

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Wie Sie mit Google-Reader Zeit sparen

August 4th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

RSS-IconVor einiger Zeit habe ich mal über RSS-Feeds und die dazugehören RSS Feedreader berichtet. Nachzulesen unter RSS-Feed - Wasn’ das? sowie unter Feedreader.

Hier nur noch mal in Kürze: RSS ist die Abkürzung für Really Simple Syndication und das ist nichts anderes als ein kleiner Programmiercode, der zum Beispiel an jedem dieser Blogposts hängt oder auch an den Podcasts, die Sie so hören. Dieser kleine Code ermöglicht es Ihnen, Blogposts oder Podcasts sozusagen zu abonnieren, d.h. über ein Zusatzprogramm oder eine bestimmte Webseite bekommen Sie jeden neuen Post oder jeden neuen Podcast automatisch und kostenlos geliefert.

Ihre Podcasts verwalten Sie so eventuell über ITunes und die von Ihnen am liebsten gelesenen Weblogs über einen so genannten Feedreader z.B. Bloglines, das ich Ihnen hier schon mal empfohlen habe.

Jetzt habe ich allerdings entdeckt, dass der Google-Reader (eben auch ein solcher Feedreader) einige neue Funktionen bietet, der Ihnen den Umgang mit Ihren RSS-Feeds erheblich erleichtert. Vor allem dann, wenn Sie mehr als einen Weblog abonniert haben.

Wie geht es?

  1. Sie benötigen einen kostenlosen Google-Account (den Sie ohnehin haben sollten, z.B. um kostenlos Googlemail und etliche andere Features nutzen zu können).
  2. Dann gehen Sie zu www.google.de/reader und legen sich einen Google-Reader-Account an. Wenn Sie bereits einen Google-Account haben, dann brauchen Sie nur Ihre Log-In-Daten einzugeben und schon ist Google-Reader für Sie bereit.
  3. Wenn Sie z.B. derzeit Ihre RSS-Feeds bei Bloglines verwalten, können Sie diese ohne Schwierigkeiten zu Google-Reader exportieren. Das zeige ich bei Gelegenheit mal in einem kleinen Video.
  4. Ansonsten können Sie bei Google-Reader wie üblich, unterschiedliche Ordner anlegen und Ihre Weblogs nach Gebieten sortieren.
  5. Außerordentlich praktisch ist, dass Google-Reader unterschiedliche Ansichtsweisen zulässt: Sie können die ausführliche Ansicht auswählen und bekommen dann den Blogeintrag nebst eventuell vorhandenen Bildern zu sehen oder, und hier kommt der Zeitfaktor ins Spiel, Sie wählen die Kurzansicht. Dann zeigt Google nur die Überschrift und die erste Zeile des Blogeintrags. Und das heißt, Sie können sehr schnell “scannen”, welche Einträge besonders wichtig oder interessant sind.
  6. Unter “Trends” können Sie sich einen schnellen Überblick verschaffen, wie viele so genannte Feeds Sie abonniert haben, wie viele Sie bereits gelesen haben, welche Blogs wie häufig upgedated werden usw.
  7. Dann haben Sie die Möglichkeit einzelne oder mehrere Blogposts öffentlich zu machen. Will heißen, Sie haben einen Blogspost gelesen, von dem Sie annehmen, dass er auch Ihre Freunde, Bekannte, Kollegen, etc. interessieren könnte. Mit einem Click auf “Veröffentlichen” werden alle diese Posts auf einer Extra-Seite zusammengestellt, deren URL Sie dann Ihren Freunden bekannt geben können.
  8. Einzelne Posts lassen sich auch mit einem Click per Email weiter versenden.
  9. Wenn Sie YouTube Videos abonnieren möchten (einfacher Click auf das RSS-Symbol reicht aus), erscheinen diese direkt in Ihrem Google-Reader, Sie brauchen also dazu nicht mehr gesondert zu YouTube zu gehen.
  10. Auch Ihre Twitter-Feeds, oder Twitter-Feeds zu besonderen Themen (das sind die mit “#” versehenen Tweets) lassen sich so im Google-Reader abonnieren.
  11. Und zu guter Letzt: Google-Reader lässt sich wunderbar in FriendFeed integrieren, wovon ich hier ebenfalls in Kürze berichten werden.

Kurzum: Google-Reader hat ganz ordentlich aufgerüstet und ich bin am Wochenende mit all’ meinen Feeds “umgezogen”. Sehr, sehr praktisch und einfach zu verwalten. An der Optik dürfte Google meiner Meinung nach gerne noch mal etwas arbeiten, aber sonst: Wirklich gut und erleichtert die Arbeit ungemein.

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Wie die Zahl Ihrer Website-Besucher sich verteilt

July 12th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Gestern habe ich Ihnen diesen schier unglaublichen neuen Service von Google vorgestellt, der Sie ab sofort mit völlig korrekten Zahlen was die Menge der Besucher für bestimmte Suchworte betrifft, versorgt.

Dabei hatte ich darauf hingewiesen, dass es sich auf das GESAMTE Suchvolumen handelt, was sich dann natürlich auf die einzelnen Ergebnisse (von Platz 1 bis 999 - und weiter) verteilt.

Jetzt möchten Sie natürlich gerne wissen, wie sich die Besucher denn so auf die einzelnen Plätze bei Google verteilen. Hier mal am Beispiel der durchschnittlich 246.000 Suchanfragen im Monat für den Begriff “Hundefutter”:

Position 01: 103.935 (monatlich)
Position 02:  29.348
Position 03:  20.812
Position 04:  14.858
Position 05:  11.980
Position 06:    9.815
Position 07:    8.314
Position 08:    7.306
Position 09:    7.281
Position 10:    6.937
Position 11:    1.599 (das ist bereits Seite 2)

Interessant sind hier die großen Sprünge zwischen Platz 1 und Platz 2 (da lohnt es sich schon mal um den Spitzenplatz zu kämpfen) sowie zwischen Platz 10, der noch auf der 1. Seite ist und Platz 11, der bereits auf der 2. Seite angezeigt wird.

Wenn es Ihnen also nicht gelingt, für Ihren Suchbegriff die “Pole Position” einzunehmen, dann sollten Sie wenigstens versuchen unter die ersten 10 (im Idealfall unter die ersten 5), also auf die erste Seite zu kommen.

Ehrlich gesagt: Mir haben diese Zahlen auch die Augen geöffnet. Ich habe mich nämlich für eine meiner Webseiten immer gefragt, warum es mir nicht gelingen wollte, mehr Besucher zu generieren. Jetzt kenne ich die Antwort: Es gab einfach nicht mehr. Na, das hätte ich mal vor 4 Jahren wissen müssen.

Aber Ihnen kann das ja ab sofort nicht mehr passieren. Testen Sie einfach mal alle Ihre Suchbegriffe durch.

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