Erfolgreiches Internet Marketing

Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for the 'How-to' Category



Wie Sie einen Podcast produzieren

February 4th, 2010 by Kirsten Erlenbruch

Ich bin im Netz auf zwei wirklich gute, allerdings englische, kleine Videos gestoßen, die in wenigen Minuten erklären, wie Sie einen Podcast produzieren und welche Hilfsmittel Sie dabei benötigen (zumeist kostenfrei erhältlich).

Das erste Video dreht sich um die Produktion auf einem PC und das zweite Video erklärt, wie Sie das Ganze mit dem Mac gestalten. Alles kurz und knapp, aber gut erklärt. Sehen Sie selbst:

Und hier für den Mac:

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Warum es lebenswichtig ist, seinen Markt zu kennen

January 11th, 2010 by Kirsten Erlenbruch

Ich habe lange Zeit in der Markforschungsabteilung eines großen deutschen Zeitschriftenverlages gearbeitet und, um ganz ehrlich zu sein, die meisten Umfragen und Ergebnisse fand ich todlangweilig. Ich finde Marktforschung heute immer noch nicht besonders spannend, weiß aber um ihre Notwendigkeit, um so mehr bei jeder Art von Online-Projekten.

Mein damaliger Arbeitgeber hat Unsummen dafür ausgegeben, um fast jede Ausgabe seiner Zeitschriften genau auf ihre Akzeptanz zu überprüfen. Welche Artikel wurden gelesen, welche fanden die Leser besonders spannend, welche Fotos kamen gut an, welche Anzeigen sind in Erinnerung geblieben, usw. Und nach jedem Testergbnis wurden die Zeitschriften neu auf die Bedürfnisse der Leser angepasst.

Einen solchen Aufwand konnten kleine Unternehmer oder Existenzgründer natürlich nicht betreiben und so wurden (und werden) viele Unternehmen aufgrund eines “guten Gefühls” oder einer vermeintlich “guten Idee” gegründet und ebenso viele Unternehmen scheitern letztlich genau daran.

Heute gibt es, vor allem für Online-Unternehmer, KEINE Entschuldigung mehr, “seinen” Markt nicht genau zu kennen und vor allem, vor Geschäftsbeginn hinreichend zu testen. Und trotzdem tun es immer noch viel zu wenige. Erst kürzlich saß mir eine verzeifelte junge Frau mit einer tollen Idee und einer wunderschönen Webseite gegenüber und beklagte sich, dass ihr Geschäft so gar nicht in Gang kommen wollte. Eine Überprüfung der Zahlen ergab schon in wenigen Minuten: Der Markt für ihre Dienstleistungen war einfach nicht groß genug. Auf die Frage, wie sie denn ihre Idee auf Umsetzbarkeit geprüft habe, erhielt ich die Antwort, dass alle ihre Freunde die Idee ganz toll fanden. Das waren dann wohl auch genau die 10 Besucher, die die Webseite hatte.

Wenn Sie also ein Online-Projekt planen, prüfen Sie VORHER Ihre Zahlen und zwar ganz genau. Google stellt uns heutzutage kostenlos so viel Daten zur Verfügung, wie wir benötigen. Und wer es noch genauer möchte (und das sollten Sie) kann sich weitere Informationen über zusätzliche Tools und Software beschaffen (oder beschaffen lassen).

Wenn Sie dann “Ihren” Markt gefunden haben, tun Sie sich und Ihren potentiellen Kunden einen Gefallen: Fragen Sie, was Ihre Kunden sich wünschen. Fragen Sie, welche Probleme ihre Kunden haben, die Sie lösen können. Fragen Sie, was Ihre Kunden brauchen, vor allem aber, was sie wollen. Schauen Sie sich in den einschlägigen Foren um, vergleichen Sie Ihre Mitbewerber oder schalten Sie Online-Umfragen. Finden Sie heraus, was Ihr Markt will und braucht - BEVOR Sie mit einem Projekt starten.

Das wird Ihnen viel Zeit, Mühe und letztlich auch Geld sparen. Und seien Sie dabei so unemotional wie möglich. Natürlich ist es schade, wenn man glaubt, man hätte eine wirklich tolle Idee und die stellt sich dann als Luftblase heraus. Aber was zählt sind eben auch hier nur die Zahlen, denn auch wer in Schönheit stirbt, ist leider irgendwann tot.

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Das beste Video-Portal für Ihre Videos

November 13th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Video, nicht zuletzt Video in HD-Qualität, sind längst DER Trend im Internet. Und aufgrund neuester Technologien sind wir inzwischen auch lange über die verwackelten Heimfilmchen hinaus. Das Auge des Betrachters dankt es. Wenn Sie Videos für Marketing-Zwecke einsetzen, versteht sich ein Mindestmaß an Professionalität ohnehin von selbst.

Am professionellsten ist es natürlich, wenn Sie Ihr Marketing-Video auf “Ihrem” Server hosten und direkt in Ihre Webseite einbinden. Aber damit entgeht Ihnen natürlich der Verbreitungsgrad, den viele Videoportale mittlerweile haben. Und darüber lohnt es sich schon einmal nachzudenken.

Bevor Sie Ihr Video auf ein Videoportal hochladen, sollten Sie sich ein paar Gedanken machen und zwar sowohl über die Technik, über evtl. anfallende Kosten und nicht zuletzt über Ihre Zielgruppe, resp. die Besucher des jeweiligen Portals.

  1. Welche Art von Videodaten möchten Sie verwenden (Art, Größe, Länge des Videos)?
  2. Welche Qualität von Video möchten Sie anbieten (HD)?
  3. Wollen Sie Ihr Video von dem Videoportal wieder auf der eigenen Seite einbinden oder möchten Sie, dass andere das auf ihren Seiten tun können?
  4. Soll die Grafik des Videos (also z.B. die Größe des Fensters, der Rahmen, etc.) nach Ihren Wünschen anzupassen sein?
  5. Soll es eine Möglichkeit geben, das Video herunterzuladen?
  6. Welche Kosten kommen evtl. auf Sie zu?
  7. Werden auf dem Videoportal Anzeigen gezeigt und “stören” die evtl. den Inhalt Ihres Videos?
  8. Bietet das Portal Statistikdaten über z.B. Abrufzahlen Ihres Videos an?
  9. Können Sie Ihr Video “monetarisieren” z.B. durch Anzeigen?

Hier ein paar Video-Portale im Vergleich:

  • YouTube
    Zweifelsohne nach wie vor das größte und weltweit bekannteste Videoportal mit 52.1 Mio. “unique views” im Monat.
    Hier können Sie Ihr Video auch in HD anbieten, allerdings ist die Länge des Videos auf 10 Min. begrenzt. Wenn Sie sich als Partner qualifizieren, können Sie auch längere Videos hochladen und werden an den Umsätzen der von YouTube geschalteten Anzeigen beteiligt.
  • Blib.tv
    Ist eher ein Fernseh-Netzwerk mit vielen “Serien”. Aber im Vergleich zu YouTube ein kleiner Fisch it 2,2 Mio. “unique views” im Monat. Auch hier können Sie Ihr Video in HD-Qualität hochladen, jedoch ist auch hier die Länge auf 10 Min und 1 GB beschränkt. Wenn Sie möchten können Sie Anzeigen zulassen und verdienen 50% dabei.
  • Vimeo
    Noch eher ein “Fischlein”, wenngleich ein edles und stetig wachsendes mit derzeit 351.000 “unique views” im Monat. HD-Videos sind möglich. Hier gibt es zudem die Möglichkeit, Ihre Videos “private” zu halten, also nur von Ihnen ausgewählten Personen Zugang zu gestatten. Die kostenfreie Variante erlaubt das Hochladen von bis zu 500 MB pro Video insgesamt 1 GB pro Monat. Mit der bezahlten Variante (US$ 60,00 im Jahr) darf Ihr Video bis zu 2 GB groß sein, insgesamt 20 GB im Monat.
  • Dailymotion
    Derzeit ca. 7 Mio. “unique views” im Monat. Allerdings erlaubt sich Dailymotion, Ihre Videos mit Anzeigen zu versehen und zwar als pre-roll oder post-roll, also Ihrem Video vor- oder nachgeschaltet. Die Videos können auf anderen Seiten eingebunden,  jedoch nicht heruntergeladen werden.
  • Facebook
    Ja, auch hier lassen sich Videos einbinden und wer viel mit und in Facebook arbeitet, für den ist das durchaus eine (Zusatz-)Möglichkeit.
  • Ustream oder Livestream
    Dies sind zwei Portale, auf denen Sie live senden können, also Ihre eigene kleine Video-Live-Show produzieren, die dann gespeichert und auch später noch angesehen werden kann. Eher etwas für “Fortgeschrittene”.
  • TubeMogul
    Wenn es Ihnen hauptsächlich um (mehr oder weniger) virale Verbreitung geht, Sie Ihr Video also auf möglichst vielen Portalen unterbringen möchten, dann ist TubeMogul der geeignete Service. Einmal hochgeladen, verbreitet der Service Ihr Video auf den von Ihnen gewünschten Portalen (allerdings müssen Sie auf jedem vorab einen Account eröffnen).

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