Erfolgreiches Internet Marketing

Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for the 'How-to' Category



Geld verdienen mit einem Online-Aboprogramm

November 12th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Wenn wir das Wort “Abo” hören, bekommt so mancher Gänsehaut und erinnert sich mit Grausen wie er/sie schon mal auf einen Zeitschriften-Drücker an der Haustüre reingefallen ist und sich mir nichts dir nichts in einem nie enden wollenden Abo einer völlig uninteressanten, dafür aber umso teureren Zeitschrift wiedergefunden hat. Gruselig.

Das Wort “Abo” genießt keinen allzu guten Ruf im deutschen Sprachgebrauch. Eine Tatsache, die auch Podcaster immer wieder zu spüren bekommen, wenn sie empfehlen, ihren Podcast auf ITunes zu abonnieren. Das klingt eben gleich nach Kosten und leider auch nach “Knebelvertrag”.

Nennen wir es also nicht Aboprogramm, sondern einfach “Mitgliederprogramm”, das klingt zwar etwas holperiger als der englische Begriff “Membershipsite”, ist dafür aber auch weniger vorbelastet. Was ist das und wie kann das funktionieren?

Sie wissen etwas, was andere nicht wissen, Sie können etwas, was andere nicht können oder Sie haben etwas, was anderen nützlich sein kann. Ihr Können, Ihr Wissen oder Ihr Produkt können Sie jetzt im Internet Ihren potentiellen Kunden zum Kauf anbieten. Der Kunde kommt auf Ihre Webseite, ihm gefällt, was Sie anbieten, er kauft und - weg ist er. Schade eigentlich, oder?

Bei einem Mitgliederprogramm verkaufen Sie Ihr Wissen oder Ihr Produkt dagegen nicht einmal, sondern in kleinen Teilen auf einen längeren Zeitraum gegen eine monatliche Gebühr. Das heißt, Sie haben nur einmal (1 x) den Aufwand des Verkaufens, dafür aber ein kontinuierliches Einkommen.

Wie kann das funktionieren?

  1. Physikalische Produkte
    Auch wenn wir uns in der “Online-Welt” bewegen, muss das noch lange nicht heißen, dass Sie nicht auch “Offline-Produkte” anbieten können. Zum Beispiel eine monatliche CD (z. B. mit Interviews mit Fachleuten), eine DVD mit Film oder vielleicht ein gedruckter und per Post versendeter Newsletter. All’ das ist zwar etwas aufwändiger, aber heutzutage durch entsprechende Dienstleister, Digitaldruck etc. immer noch recht einfach und preiswert zu handhaben. So erreichen Sie die Kunden, die gerne “etwas in der Hand halten”. Diese Produkte werden dann in regelmässigen Abständen (in der Regel 1 x im Monat) an die Kunden verschickt gegen eine monatliche Gebühr. Also ein “Abo”, so wie wir es kennen.
  2. Nicht physikalsische Produkte
    All das können Sie natürlich auch nur online zum Download anbieten. Dabei gibt es unterschiedliche Herangehensweisen:
    a) Der Kunde bekommt jeden Monat die entsprechenden Dateien per Email zugeschickt (nicht gut, wenn es sich z.B. um große Videodateien handelt).
    b) Der Kunde bekommt jeden Monat einen Link zu einem Passwort-geschützten Bereich Ihrer Webseite, wo er die aktuellen Daten online sehen/hören/lesen oder nach Belieben herunterladen kann.
    c) Der Kunde hat generell Zugang zu einer Password-geschützten Webseite, auf der sich bereits Inhalte befinden und die regelmässig durch neue Inhalte ergänzt werden. Klar, dass es da den einen oder anderen Schlauberger geben wird, der einen Monat bezahlt, sich möglichst viel herunterlädt und dann Ihr Programm wieder kündigt. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass sich dieses Verhalten im Rahmen hält, sofern Ihre Inhalte wertvoll sind und wirklich regelmässig ergänzt werden.
  3. Produkte, die helfen
    Der Mensch neigt zur Bequemlichkeit und auch das können Sie sich zu Nutze machen, z.B. durch Produkte, die Sie für Ihre Mitglieder erstellen, z.B. Webdesigns, Applikationen, Artikel, etc. Diese bieten Sie dann im Rahmen eines Abos zum Download an.
  4. Coaching
    Sie bieten Ihren Kunden, gegen eine natürlich entsprechend höhere Gebühr, Ihre persönliche Unterstützung an. Das kann per Telefon sein (z.B. 1 Stunde pro Woche), das kann per Teleseminar sein oder auch direkt vor Ort in Form von Seminaren oder 1 zu 1 Schulungen.
  5. Mikro-Mitgliederprogramme
    Mikro-Mitgliederprogramme, sind Programme, die über einen fest gelegten Zeitraum laufen, also z.B. für 12 oder 24 Monate. In dieser Zeit erhält Ihr Kunde Stück für Stück Ihre Informationen und weiß am Ende alles, was er wissen muss. Das macht die Sache für den Kunden ebenso wie für Sie überschaubar.
  6. Der Preis
    Was Sie für Ihr Wissen oder Können resp. Ihr Produkt verlangen können, lässt sich natürlich pauschal nicht beantworten. Bewährt haben sich alle Preise, die auf 7 enden, also € 27,00, € 37,00, € 47,00, € 97,00 etc. Je hochwertiger Ihr Produkt, je exklusiver Ihr Wissen, desto höher kann der Preis sein. Natürlich muss das, was Sie liefern einen entsprechenden Gegenwert darstellen. Wenn Sie versuchen “Mist” zu verkaufen, spricht sich das schnell herum und Ihr Ruf ist ruiniert.
    Bieten Sie nicht mehr als 2 Zahlungsoptionen an, also z.B. monatliche Zahlweise oder jährliche Zahlweise - alles andere verwirrt nur. Die Abrechnung kann z.B. recht einfach über PayPal erfolgen.
    Bieten Sie eine jährliche Zahlweise an, machen Sie diese günstiger (etwa den Gegenwert von 6 oder 7 Monaten) und bieten evtl. noch ein zusätzliches “Zuckerl” an (z.B. eine CD, einen extra-Download nur für Jahreszahler, etc.).
  7. Verweildauer
    Wie lange Ihre Kunden Ihnen treu bleiben, hängt davon ab, wie gut Sie resp. Ihre Inhalte sind. Die durchschnittliche Verweildauer liegt ca. bei 4 bis 5 Monaten und das sollten Sie mit einkalkulieren.
  8. Ausbau
    Ein solches Mitgliederprogramm lässt sich wunderbar ausbauen z.B. in eine Bronze-, Silber- und Gold-Mitgliedschaft mit abgestuften Inhalten und Preisen. Als Faustregel gilt hier: Je “näher” der Kunde Ihnen kommt, desto teurer wird es (z.B. Bronze = reine Online-Mitgliedschaft mit Zugang zu den Online Daten, Silber = Bronze plus 1 zusätzliche Telefon-Coachingstunde im Monat oder Quartal, Gold = Silber plus 1 zusätzliches Exklusives Seminar).
  9. Technik
    Eine solche Mitgliederseite können Sie bereits ohne großen Aufwand über einen Wordpress-Blog mit einem Password-geschützten Bereich abdecken. Das ist nicht besonders elegant, erfüllt aber seinen Zweck und kostet nichts. Wer es etwas komfortabler haben möchte, verwendet ein Membership-Programm wie z.B. Wishlistmember oder Membergate. Google Sie einfach mal nach “Membership Site Software”.

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30 Day Challenge 2009

May 11th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

2005 entstand die 30 Day Challenge, ein völlig kostenloser Online-Kurs zum Thema Internet-Marketing. Im ersten Jahr nahmen etwas über 900 Personen teil. Im vergangenen Jahr waren es 52.000 weltweit.

Ich selbst bin auch über die 30 Day Challenge zum Internet Marketing gekommen und, ehrlich gesagt, im ersten Jahr habe ich während der ganzen 30 Tage immer darauf gewartet, dass mir jetzt irgendwann mal jemand irgendetwas verkaufen wird. Aber genau das passierte nicht. Dafür gab es 30 Tage lang unglaublich hilfreiche Tools und Tipps und eine genaue Anleitung, wie man im Internet erfolgreich Produkte verkaufen kann. Von allem, was ich bislang zu diesem Thema gesehen, gehört und auch gekauft habe, ist dieser Kurs mit großem Abstand der beste - und er ist, wie gesagt, immer noch, völlig kostenlos.

Die Pre-Season beginnt in diesem Jahr im Juni und die 30 Day Challenge selbst beginnt, wie jedes Jahr am 01. August 2009. Highly recommended!

Wenn Sie wissen möchten, was Sie in diesem Jahr erwartet, hier gibt es einen ersten, kurzen Einblick.

Category: How-to, Strategie, Vortrag | No Comments »

SEO - ein Mythos?

May 4th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

“In ist, wer drin ist”

hieß es früher einmal, aber das reicht im Internet nun schon lange nicht mehr aus. Umsatz mit der Webseite machen nur die, die ganz weit oben in den Suchergebnissen erscheinen und da wollen nun mal alle hin. Es wird also ziemlich eng da vorne. Und genau hier kommen die vielen, vielen (oftmals selbst ernannten) SEO (Search Engine Optimization) Gurus zum Zuge. Aber ist alles Gold was glänzt, also alles richtig, was da verbreitet wird?

Schauen wir es uns doch mal genauer an:

Google - die Geheimnisvolle

Keiner, außer einigen Mitarbeitern bei Google kennt die Methoden, die Google zum Bewerten von Seiten anlegt, genau. Erschwerend hinzu kommt, dass Google diese Methoden in immer kürzeren Abständen verändert. Warum Google das macht? Ganz einfach: Um uns zu ärgern!

Kleiner Scherz, natürlich nicht. Google ist eine Suchmaschine und die Aufgabe einer Suchmaschine ist es Ergebnisse zu liefern und zwar richtige und relevante Ergebnisse, denn damit verdient Google letztlich sein Geld. Wenn Sie nach Katzenpflegemitteln suchen und von Google lauter Sexseiten angezeigt bekommen, sind Sie wahrscheinlich wenig begeistert. Also muss Google verhindern, dass genau das durch kleine oder größere Tricks passiert. So einfach ist das und das macht das Leben für alle anderen eben ein wenig komplizierter.

Titel und Überschriften

Google bedient sich beim Durchkämmen der Webseiten im Internet ihrer Computer, die an bestimmten Stellen nach bestimmten Dingen suchen. Maschinen sind doof, die tun einfach das, wozu man sie programmiert hat, nicht mehr und nicht weniger. Ihre Webseite kann noch so schön gestaltet sein, wenn nicht ein paar Regeln beachtet werden, kann Google sie nicht richtig wahrnehmen und werten, auch wenn Sie noch so nett und sympathisch daher kommen. Das fängt schon bei Ihrer URL (also Ihrer Webadresse) an. Ihr Firmenname kann noch so schön sein, wenn er keinen Bezug zu Ihrem Thema, Ihrem Produkt hat, tut Google sich schon schwer. Einfacher ist es, wenn Ihre Webadresse z.B. www.katzenpflegeprodukte.de lautet. Dann weiß der Googlebot schon mal, um was es auf dieser Seite wohl gehen soll. Klar, dass sich das dann bitte auch im Titel Ihrer Webseite wiederfinden sollte (das ist das, was Sie sehen, wenn Sie in Ihrem Browser einen neuen Reiter mit einer neuen Webseite aufmachen). Wenn Sie dann Ihre Webseite noch mit ensprechenden, relevanten Überschriften (also h1, h2, etc.) versehen, ist Google schon ziemlich zufrieden mit Ihnen.

Pagerank

Alle, alle, wollen einen guten Pagerank und das sofort. Was ist das eigentlich? Google bewertet die Relevanz der einzelnen Webseiten und verteilt eine Art Noten von 0 (irrelevant) bis 10 (super relevant). Die Relevanz einer Seite berechnet sich aus einer Mischung von Inhalt, eingehenden Links und, und das ist nicht zu vernachlässigen, der Zeit, die diese Seite schon online ist. Will heißen, wenn Ihre Seite, egal wie bescheiden sie auch sein mag, schon etliche Jahre online ist, hat sie auch (zumindest einen eingehenden Link vorausgesetzt) irgendwann Pagerank erarbeitet, durch schlichte Existenz. So kann es sein, dass eine Seite mit einem Pagerank von 3 bei Google VOR einer Seite mit einem Pagerank von 5 gelistet wird. Pagerank 5 ist einfach schon länger da, aber Pagerank 3 ist offensichtlich für den oder die Suchbegriffe relevanter.

Keywords

Es versteht sich wohl von selbst, dass Sie, bevor Ihre Seite online geht, herausfinden, welche Suchbegriffe die Menschen eingeben, wenn sie nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen suchen. Das nennt man dann Keywords. Ebenso selbstverständlich sollte es sein, dass sich diese Keywords auch in den Texten Ihrer Webseite wiederfinden. Genau so selbstredend ist es aber auch, dass so genanntes Keywordspamming (also die sinnentleerte Aneinanderreihung von Keywords) auch bei Google wenig Freude auslösen wird (bei Ihren Lesern übrigens auch nicht). Stellen Sie sich vor, Sie sind bei einem Vortrag über die Schönheiten der Insel Mallorca und der Redner erwähnt in jedem zweiten Satz sein Reisebüro “Schöne Mallorcareisen”. Wie lange würden Sie dem wohl zuhören? Na also. Warum sollte das im Internet bitte schön ander sein? Als Anhaltepunkt gilt, 3 bis 5 relevante Keywords pro Seite sind ausreichend.

Links

Spätestens seit Google gekaufte Links heftig abgestraft hat, dürfte klar sein, dass das nicht zum richtigen Ergebnis führt. Trotzdem sind eingehende Links sehr, sehr wichtig, aber nur von relevanten Seiten, also Seiten, die eben auch was mit Ihrem Thema zu tun haben und, im Idealfall einen höheren Pagerank haben als Ihre eigene Seite. Ein wenig von diesem “Glanz” des höheren Pageranks färbt nämlich dann vorteilhaft auf Ihre Seite ab. Spätestens an dieser Stelle ist der Pagerank dann eben doch wieder wichtig. Verlinkt eine Seite mit einem Pagerank von 7 auf Ihre Seite mit einem Pagerank von 1, geht Google davon aus, dass sich auf Ihrer Seite wichtige und relevante Inhalte befinden. Noch besser ist es, wenn der Link auf Ihre Seite mit einem relevanten Keyword versehen ist (also nicht “hier” sondern “Katzenpflegemittel”). Letzteres gilt übrigens auch für die interne Verlinkung auf Ihrer Webseite - machen Sie es Google halt nicht so schwer.

Bilder

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - findet Google auch. Sofern Sie Ihre Bilder auch ordentlich benennen. Wenn Sie auf Ihrer Webseite 10 unterschiedliche Bilder haben, die alle den Titel “Katzenpflegemittel” tragen, dann wird Google das verständlicherweise nicht sehr schätzen. Ergebnisse: Keines Ihrer Bilder wird von Google wahrgenommen und ins Goolge-Verzeichnis aufgenommen. Also: Jedes Bild braucht einen aussagekräftigen Titel, der den Inhalt des Bildes wiedergibt und Google dabei hilft, das Bild zuzuordnen.

Videos

Filme erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und sollten daher auf keiner Webseite fehlen. Hier gilt, was auch für Bilder gilt aber hier können Sie sogar noch mehr erreichen. Längst ist nämlich nicht mehr Yahoo die zweitgrößte Suchmaschine sondern YouTube. Zeigen Sie Ihre Videos also nicht nur auf der eigenen Webseite, sondern auch auf diversen Videoportalen und verlinken Sie dort auf Ihre Webseite. So wird nicht nur Google Ihre Videos in den Suchergebnissen zeigen, sondern eben auch diese Videoportale, was zusätzliche Besucher auf Ihrer Webseite verspricht.

Fazit

Google spielt nach eigenen Regeln, auf die wir alle keinen Einfluss haben. Damit müssen wir leben. Aber Sie können viele, einfache Regeln beachten, um Ihre Webseite in den Suchmaschinen ordentlich zu platzieren. Und dazu muss man nicht unbedingt ein Spezialist sein (auch wenn es nicht schadet).

Category: How-to, Page Rank, Strategie, Suchmaschinen, Verlinkung | No Comments »

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