Erfolgreiches Internet Marketing

Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for the 'Internet-Gadgets' Category



Ungestört Texte schreiben mit Ommwriter

January 21st, 2010 by Kirsten Erlenbruch

Sie kennen das vielleicht: Sie sollen/wollen einen Text erstellen (z.B. einen Blogeintrag, einen Artikel, ein Buch, etc.) und abgesehen von den ohnehin schon vorhandenen Störungen des täglichen Lebens wie klingelnde Telefone, Kollegen, die auf einen Kaffee vorbei kommen, usw. sorgt auch der eigene Rechner für jede Menge willkommene und unwillkommene Abwechslung.

Da müssen wir dann ganz schnell noch unsere Emails checken und dann natürlich dem Link folgen, den der gute Freund geschickt hat und, ach, was ist das denn, das ist ja interessant,…..

Stunden später haben Sie zwar intensiv das Netz durchforstet, sind mit Ihrem Text aber noch kein Stück weiter gekommen. Da sehnt man sich schon mal nach innerer Ruhe und Einkehr, nach der einsamen Hütte im Wald.

Können Sie jetzt haben, sozusagen virtuell, mit dem Programm Ommwriter, dass es derzeit leider nur für Mac gibt (eine PC-Version soll aber folgen). Ommwriter ist ein kleines, erfreulicherweise kostenloses, Programm, dass Sie auf Ihrem Mac installieren und dass dann Ihren kompletten Bildschirm zu einem Text-Editor macht. Und das auf grafisch liebevoll gestaltete Art und Weise.

Sie können aus unterschiedlichen Hintergründen auswählen, die Schriftart verändern, die Größe des Eingabefeldes und können sich gleichzeitig noch mit Entspannungsmusik stimmulieren lassen. Alles andere wird ausgeblendet und es gibt nur noch Sie und Ihren Text. Abgespeichert wird das Ganze dann entweder im omm- oder im txt-Format und kann so später in Word, andere Textverabeitungsprogramme oder direkt in Ihren Blog eingefügt werden.

Mit diesem Programm, was übrigens grafisch wirklich zum Niederknien schön gemacht ist, können Sie sich ganz in Ruhe auf Ihre Aufgabe konzentrieren. Ein Zusatztipp von mir:

Schreiben Sie in kleinen Einheiten, aber ohne sich selbst zu zensieren. Legen Sie vorab einen genauen Zeitrahmen fest (z.B. 10 Minuten oder eine Viertelstunde), stellen Sie sich dazu ruhig einen Wecker. Und jetzt schreiben Sie drauf los. Achten Sie bewusst nicht auf Fehler und Stil - das editieren des Textes kommt erst später. Schreiben Sie, schreiben Sie, schreiben Sie, hören Sie nicht auf. Wenn Ihnen nichts einzufallen scheint, schreiben Sie Blindtext weiter (z.B. blah, blah, blah). Hauptsache ist, Sie schreiben.

Sie werden erstaunt sein, was Sie alles zu Stande bringen, sobald Sie sich im “Schreib-Flow” befinden. So überwinden viele Autoren und Journalisten ihre Schreibblockaden. Ein einfacher Trick, den jeder nutzen kann und der mit Ommwriter nun noch besser funktioniert.

Wenn Sie übrigens einen Tipp haben für ein ähnliches (oder vielleicht sogar besseres?) Programm, das auch auf PC läuft, bitte gerne hier in den Kommentaren hinterlassen.

Und hier ein kleiner Einblick in Ommwriter:

Ommwriter from Herraiz Soto on Vimeo.

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Es darf geschossen werden…

September 14th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Auch wenn der Sommer nun wohl endgültig vorbei ist und damit auch die Hauptreisezeit - der nächste Urlaub kommt bestimmt. Und genau für diesen gibt es einen wunderbaren neuen Service mit dem martialischen Titel “Shoot it!”.

Shoot it! bringt die gute alte Postkarte auf den neuesten Web 2.0-Stand. Mit einer kleine Einschränkung - derzeit funktioniert das ganze nur mit einem Blackberry oder einem Iphone. Für beide Geräte lässt sich eine App herunterladen (fürs IPhone kostet sie € 0,79) mit der Sie dann Ihre Fotos (entweder aus dem Archiv Ihres Geräts oder die gerade frisch “geschossenen”) als Postkarten mit einer individuellen Nachricht versehen weltweit versenden können.

Vorher muss man sich auf der Shoot it-Webseite mit seinen Daten (inkl. Kreditkarte) registrieren und kann dort entweder bereits eine Anzahl so genannter Credits vorab kaufen (für den, der erfahrungsgemäß viele Daheimgebliebene mit Postkarten erfreut, sicherlich lohnend) oder sich für die “pay as you go”-Lösung entscheiden, also nur das bezahlen, was man tatsächlich auch sofort verwendet.

1 Credit kostet derzeit US$ 0,99 - der Versand einer solch’ individuellen Postkarte kostet 1,5 Credits, macht also knapp US$ 1,50 und das ist derzeit ungefähr € 1,10. Ich habe zwar schon länger keine Postkarten mehr von oder nach Übersee geschickt, hört sich aber soweit ok an, zumal der Empfänger dann ja ein absolut persönliches Unikat erhält.

Wer also im nächsten Urlaub den Nachbarn mal so richtig neidisch oder die Oma rundrum glücklich machen will, der ist mit diesem Service sicherlich gut bedient. Wir werden es jetzt auf der anstehenden USA-Reise gleich mal ausprobieren.

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Soundboard - Software für Podcaster

September 2nd, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Wenn Sie Podcasts oder andere Audiodateien erstellen möchten, kennen Sie wahrscheinlich das Problem mit den Einspielungen. Sie haben z.B. gesprochenen Text und möchten zwischen zwei Passagen einen Jingle (also einen musikalischen Trenner) legen oder aber Sie möchten zu Ihrem anmoderierten Text ein separat aufgenommenes Interview einspielen.

Die Dateien haben Sie alle, irgendwo auf Ihrem Rechner. Jetzt müssen diese aber mühsam zusammengesucht, an der richtigen Stelle hinzugespielt und evtl. auch an der richtigen Stelle gestoppt werden.

Die Profis haben für solche Einspielungen ein mehr oder weniger teures externes Mischpult. Es geht aber auch eine Nummer kleiner und ebenso effektiv und professionell.

Die Firma Ambrosiasoftware hat die Software Soundboard herausgebracht, die genau dieses Problem kostengünstig löst (allerdings nur für Mac-Nutzer, sorry). In Soundboard lassen sich einzelne Tabs mit je 32 Zellen erstellen - in diese Zellen können Sie Ihre Soundschnipsel (Musik, gesprochener Text, Gelächter, etc.) einfach hineinziehen. Die Reihenfolge lässt sich durch einfaches Ziehen der Zellen beliebig verändern, außerdem können die einzelnen Zellen mit unterschiedlichen Farben hinterlegt werden, um das Wiederfinden zu erleichtern.

Außerdem können Sie die Audiodateien im Programm selbst bearbeiten (z.B. zusammenschneiden, lauter oder leiser machen, Tonarten verändern, etc.), einzelne Tracks überblenden oder mehrere gleichzeitig abspielen.

Das Programm kostet US$ 29,00, also derzeit in etwa € 21,00. Vier Wochen lang kann man kostenfrei die “Trial-Version” ausprobieren, bevor man sich zum Kauf entschließen muss.

Ich habe gerade schon ein wenig mit Soundboard herumgespielt und kann bestätigen, dass es einfach und komfortabel funktioniert. Musik ließ sich wirklich einfach durch “drag-and-drop” in die Zellen ziehen, bearbeiten, verschieben, abspielen, etc. Wenn ich die Software für das erste Audio zum Einsatz gebracht habe, folgt hier nochmals ein ausführlicherer Bericht.

Fürs erste: Empfehlenswert mit gutem Preis-Leistungsverhältnis.

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