June 29th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Hier soll nicht die Rede sein von Ihrem individuellen unschätzbaren Wert, ebensowenig wie von dem reinen “Materialwert” des menschlichen Körpers. Hier geht es um Ihre Profitabilität. Und dazu wollen wir uns ein Beispiel ansehen.
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June 18th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Mein Poken
Zugegeben, meine Familie spricht nur despektierlich von “Dein neues Tamagotchi” und so ganz unrecht hat sie damit nicht. Tatsächlich sieht das kleine Ding auf den ersten (leider auch auf den zweiten) Blick aus, wie ein billiges, japanisches Kinderspielzeug. Aber dieser Eindruck täuscht. Hinter dem gewöhnungsbedürftigen Äußeren verbirgt sich ein cleverer elektronischer Kern.
Diese, so genannten Poken (woher der Name kommt habe ich noch nicht in Erfahrung bringen können - bin aber für Hinweise hier dankbar), eine Erfindung der Schweizer Firma Poken S.A. (wohl die Namensgeber, aber das der Name bedeutet = ??) sollen und können zukünftig die gute, alte Visitenkarte ablösen. Und das funktioniert so:
Zwei Poken werden mit den beiden kleinen Händen (ja, es ist albern, ich weiß) aneinander gehalten und tauschen auf diese Art und Weise ihre Daten aus. Diese müssen vorher über das Portal www.doyoupoken.com mittels des eingebauten USB-Sticks (einfach die “Hand” abziehen und in den USB-Anschluss des PCs stecken) aufgespielt werden.

Poken-USB-Anschluss
Die ebenso geniale wie einfache Idee ist dabei jedoch, dass sich so gleich die Verbindungsdaten der genutzten Netzwerke austauschen lassen. Haben sich zwei Poken so “gepaart” (hüstel) wurden so auch gleich die Kontaktdaten über Facebook, Twitter, etc. ausgetauscht. Man kann den neuen Kontakt einfach und schnell in die eigenen Netzwerke integrieren, (mehrfaches) Abschreiben von Visitenkarten entfällt. Einfach zu Hause den Poken wieder an den PC anschließen und schon sind die Daten überspielt.
Soweit die Theorie. Von der Praxis kann ich noch nicht viel berichten, außer dass die Aktivierung und der Setup einfach und problemlos funktioniert haben. Kommenden Samstag werde ich mal versuchen das kleine Ding bei der in München stattfindenden Niche09 zum Einsatz zu bringen. Dabei wird schon mal interessant sein, wie viele der insgesamt etwa 150 Teilnehmer überhaupt schon so ein Ding hat und ob und wie der Datenaustausch dann funktioniert.
Ich habe mein Poken kostenlos vom Poken-Shop zur Verfügung gestellt bekommen, weil ich hier auf dem Blog für ein paar Wochen eine kleine Anzeige schalte. Damit habe ich gleichzeitig einen Baum für den Regenwald gestiftet und das kann ja mal prinzipiell nicht ganz verkehrt sein. Ansonsten können die kleinen Dinger dort für, je nach Modell, € 15,95 oder € 16,49 (ich weiß auch nicht wie diese Preise zustande kommen), käuflich erworben werden.
Ich werde also in der kommenden Woche nicht nur vom Podcamp Niche09 berichten, sondern auch darüber ob und wie mein Poken zum Einsatz kam.
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May 22nd, 2009 by Kirsten Erlenbruch
Wer schreibt, der bleibt! Wer könnte das besser wissen, als Blogger? Aber auch auf Blogs ist nichts uninteressanter als der Post von gestern und somit vergänglich. Ganz anders ist das mit einem Buch (so schön Ebooks und Ebook-Reader auch sein mögen), das man anfassen, ins Regal stellen, weitergeben, wieder und wieder lesen oder ansehen kann.
Seitdem es in Deutschland BoD (Books on Demand) gibt, steht die Welt des Buchdrucks mehr oder weniger jedem offen. Vorbei die Zeiten, in denen man Verlag nach Verlag abklappern musste um dann letztlich doch überall nur Abfuhren zu kassieren. Und doch ist auch die Produktion eines eigenen Buches bei BoD recht kostspielig, vor allem, wenn Sie nur ein oder wenige Exemplare, z.B. für Familie und Freunde herstellen lassen möchten.
Günstiger geht das jetzt bei Blurb, wo Sie z.B. ein 120-seitiges Paperback bereits für € 18,95 erhalten können. Ein 80-seitiger Bildband (z.B. eine Familienchronik) kosten inkl. Schutzeinband € 35,95. So bleibt das eigene Buch erschwinglich und sollten Sie mehr Exemplare abnehmen (die Familie will ja versorgt werden), dann gibt es ab 10 Exemplaren bereits 10% Rabatt.
Blurb versendet die Bücher weltweit und die Berechnung Ihres Buches kann wahlweise in GBP, USD, oder EURO erfolgen. Um es den angehenden Autoren noch einfacher zu machen, spendiert Blurb auch noch eine Gratis-Software (für Windows und Mac), die die Erstellung und das Layout Ihres Werkes erheblich erleichtert.
Sie müssen nur noch Ihre Inhalte einfügen (Texte und/oder Bilder) das Ganze zu Blurb hochladen und auswählen wie viele Exemplare Sie in welcher Ausführung erhalten möchten. Druck und Auslieferung erfolgen in wenigen Tagen.
Ein schönes Geschenk oder auch die Gelegenheit, statt einem Ebook zusätzlich auch noch eine gebundene Version anzubieten.
Übrigens ist auch dieser Webservice mit einem der begehrten Webby-Awards ausgezeichnet worden. Ich finde zu Recht.
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