Erfolgreiches Internet Marketing

Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for the 'Internet' Category



Datenschutz

July 25th, 2010 by Kirsten Erlenbruch

Derzeit ist “Facebook- und Google-Bashing” gerade große Mode. Beiden Firmen wird vorgeworfen mit unseren persönlichen Daten verantwortungslos umzugehen. Vielleicht nicht ganz zu unrecht, aber….

Ich bin ein großer Verfechter der persönlichen Privatsphäre und des Datenschutz und war in den 1980er Jahre auch ein bekennender Gegner der Volkszählung. Nur, die Zeiten haben sich verändert. Die Realität sieht heute ganz, ganz anders aus.

In allen Großstädten finden Sie inzwischen Kameras auf öffentlichen Plätzen, in U-Bahn-Stationen, in Bahnhöfen, auf Flughäfen, ja selbst in Fahrstühlen (auch in privat genutzten) sind inzwischen Kameras angebracht, die alles - und damit auch Sie - munter aufzeichnen. Die Beteuerungen unserer Staatsgewalten, dass man selbstverständlich alles zeitnah wieder löschen und natürlich auch besonders gut auf die Daten aufpassen würde, reichen mir persönlich da nicht wirklich aus. Kann ich etwas dagegen tun? Nein.

Sie haben ein Navigationssystem im Auto oder benutzen ein Handy? Prima, dann sind Sie ohne große Schwierigkeiten von der Polizei aufzuspüren (dazu brauchen die nicht mal die Hilfe der Firma Apple), überall und immerzu. Natürlich dient das unserem Schutz vor kriminellen Elementen und islamistischen Terroristen. Dass Sie leider zu keiner der beiden Gruppen gehören ist halt dann Pech.

Sammeln Sie Punkte? Als ich Kind war gab es noch das anonyme Rabattmarkenheftchen, lang, lang ist’s her. Heute wird das alles über so genannte Payback-Karten abgehandelt. Sie glauben, dass ist der Freundlichkeit der Großhandelsketten geschuldet, die sich mit den kleinen Boni für Ihre Markentreue bedanken möchten? Weit gefehlt. Hier werden Ihre Daten gesammelt und Ihr Kaufverhalten analysiert und zwar ganz genau.

Sie haben schon mal bei einem Versandhändler bestellt (auch offline) oder ein Zeitschriften-Abo abgeschlossen? Und dann haben Sie sich gewundert, warum Sie plötzlich per Post Werbung von allen möglichen Firmen erhalten? Drei mal dürfen Sie raten, was da passiert ist. Die Firmen, mit denen Sie Kontakt hatten, haben Ihre Adressen verkauft (übrigens lange Zeit ein lukratives Zusatzgeschäft), wenn Sie Pech haben gleich mit Daten zu Ihrer Zahlungsmoral und Informationen darüber, was Sie eingekauft haben.

Gibt es da noch Grund, sich über Google und Facebook aufzuregen? Ja, gibt es und wir sollten und dürfen den Datensammlern nicht ohne weiteres Tür und Tor öffnen. Wir sollten uns nur nicht der Illusion hingeben, dass das die beiden einzigen bösen Datenkraken wären, denn das ist Augenwischerei.

Jeff Jarvis, der Autor des Buches “What would Google do” hat sich kürzlich darüber amüsiert, dass wir Deutschen zwar fasersplitternackt in die Sauna gehen (was Amerikaner niemals tun würden), uns aber schrecklich darüber aufregen, wenn Google durch unsere Straßen fährt und unser Haus fotografiert. Ich schätze Herrn Jarvis sehr, aber das ist dann wohl doch ein Vergleich der ein klein wenig hinkt und für die Verklemmtheit mancher Amerikaner können wir nun auch nichts.

Wir müssen uns klar machen, dass die Zeit des “kostenlosen Internet” vorüber ist und das ist auch gut so. Spätestens als die “New Economy-Blase” geplatzt war, wusste auch der letzte, dass man früher oder später mit seinem Internet-Projekt mal Geld verdienen muss. Und das funktioniert eben nur auf zwei Weisen: Entweder der Nutzer zahlt direkt (durch eine feste oder variable Gebühr für diverse Leistungen) oder eben indirekt durch eingeblendete Werbung. Sowohl für Werbetreibende wie auch für den, der die Werbung dann “ertragen muss”, ist die Werbung am besten, die auch auf mich und meine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Und genau das machen Google und Facebook und das können Sie nur, wenn sie die Daten ihrer Nutzer sammeln und auswerten.

Das muss ich nicht gut finden, manches finde ich auch nicht gut. Aber jeder kann für sich entscheiden, ob und welche Dienste er im Netz nutzen möchte und welche Daten er preisgibt. Dabei gilt noch immer, das, von dem ich nicht möchte, dass es ein anderer erfährt, erzähle ich am besten niemandem und stelle es logischerweise auch nirgendwo online. Einfach mal die Klappe halten löst das Problem hinlänglich - online wie offline.

Wozu wir Erwachsene verpflichtet sind, ist, unseren Kindern den verantwortungsbewussten Umgang mit diesen Medien beizubringen - was voraussetzt, dass wir ihn selbst beherrschen und da dürfte so manch 15jähriger seinen Eltern einiges voraus haben. Kinder müssen lernen, dass nicht alles nur toll und kunterbunt ist, sondern eben auch Gefahren birgt. Mir hat man als Kind noch beigebracht, ich solle mich nicht von fremden Männern ansprechen lassen (fremde Frauen waren komischerweise erlaubt), heute müssen die Kids aufpassen, wen sie als Kontakt in Facebook hinzufügen.

Ob die Tatsache, dass jemand in jugendlichem Leichtsinn ein wenig schmeichelhaftes Bild von sich selbst auf einer Party nachts um halb vier auf Facebook gepostet hat, gleich das zukünftige Karriereaus bedeutet, wage ich allerdings zu bezweifeln. Mir persönlich wäre eher ein potentieller Mitarbeiter suspekt, über den ich nichts oder nur extrem “geglättetes” im Internet finde.

Wie überall gilt auch hier: Trau, schau, wem - aber das Böse ist eben immer und überall und nicht nur bei Google oder Facebook.

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Geschenke auf unserer neuen Webseite

June 14th, 2010 by Kirsten Erlenbruch

Endlich ist es geschafft - unsere neue Webseite www.besser-geld-verdienen.de ist online und erreichbar.

Und weil es so schön ist, gibt es dort gleich auch noch was geschenkt und zwar mein neues E-Book “Internet-Erfolg leicht gemacht”.

Um was geht es?

Es gibt im Internet mittlerweile unzählige Möglichkeiten Geld zu verdienen. Die meisten sind mühsam, bringen nur ein bescheidenes Zubrot von wenigen Euro monatlich und haben den gravierenden Nachteil, dass Sie nicht unerheblich Zeit einsetzen müssen.
Fast noch zahlreicher im Internet vertreten sind die unzähligen, oftmals “selbst ernannten” Gurus, die Ihnen teure E-Books oder Programme verkaufen wollen, mit denen Sie ganz sicher über Nacht reich werden.

Irgendwie nur komisch, dass es vergleichsweise wenige Internet-Millionäre gibt und mir auch kein einziger bekannt ist, der das über Nacht geschafft hat.

In meinem neuen, kostenlosen E-Book erkläre ich Ihnen nicht nur, warum das so ist, sondern auch und vor allem, wie Sie sich Schritt für Schritt ein wirklich nachhaltiges zweites Standbein oder sogar ein einträgliches Haupteinkommen schaffen können. Was allerdings, ich bedauere, nicht über Nacht und auch nicht ohne Zeit- und Arbeitseinsatz passieren wird.

Auch wenn Sie bereits eine Webseite haben, ist mein neues E-Book für Sie interessant, denn Sie lernen unter anderem auch, wie Sie eine lukrative Nische in Ihrem Markt finden und, fast noch wichtiger, die dazu passenden Suchbegriffe sowie etliche Strategien Ihre Seite schnell in den Suchmaschinen “nach oben” zu bringen.

Weitere hilfreiche Tipps und Tricks rund um den Aufbau eines eigenen Online-Business finden Sie in unserem neuen Blog: www.besser-geld-verdienen.de/blog.

Also, schauen Sie einfach mal vorbei und bestellen Sie das kostenlose E-Book “Internet-Erfolg leicht gemacht” und empfehlen Sie es doch bitte weiter.

Übrigens: Dieser Blog wird selbstverständlich auch weitergeführt, hier werden wir uns zukünftig mehr mit interessanten Marketings-Beispielen und Strategien beschäftigen.

Wir freuen uns auch weiterhin auf Sie - hier und auf www.besser-geld-verdienen.de oder www.besser-geld-verdienen.de/blog.

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Wie Sie kostenlos Ihre Social Media Daten sichern

January 20th, 2010 by Kirsten Erlenbruch

In einer Welt aus Bits und Bytes ist jede Art von Datenverlust der Supergau. Und fast jeder von uns hat schon einmal versehentlich Daten gelöscht, die noch benötigt wurden. Nicht zu reden von Festplatten, die sich unangekündigt plötzlich verabschieden und natürlich hat man mal wieder kein Back-Up erstellt.

Inzwischen sind externe Festplatten so günstig, dass es eigentlich keine Ausreden mehr gibt. Nur, was ist eigentlich mit all’ unseren Daten, die wir auf diversen Portalen hinterlegt haben, wie z.B. Facebook, Delicious, Twitter, Flickr oder unser Wordpress-Blog oder unsere Googlemails. Klar, für gewöhnlich gehen wir davon aus - oder hoffen es wenigstens, dass unsere Daten dort einigermaßen sicher verwahrt sind.

Worauf man sich, wie der chinesische Hackerangriff auf die Google-Server eindrucksvoll beweist, nicht zu 100% verlassen sollte. Abgesehen davon, dass Ihre Daten auch verloren sind, wenn ein solcher Service einmal eingestellt werden sollte oder das jeweilige Portal über Nacht entscheidet, ab sofort auf Ihre Mitwirkung zu verzichten (alles schon passiert).

Um auch diese Daten sicher zu verwahren (ja, auch hier begeben Sie sich in die Hände von Dritten, zumindest ein Stück weit), gibt es einen neuen Service mit dem Namen BACKUPIFY. Backupify sorgt für einen Backup Ihrer Daten aus derzeit den folgenden Portalen oder Services:

  1. Flickr
  2. Twitter
  3. Delicious
  4. Zoho
  5. Google Docs
  6. Photobucket
  7. Wordpress
  8. Basecamp
  9. GMail
  10. Facebook
  11. Friendfeed
  12. Blogger
  13. Hotmail

Dabei ist es unerheblich, wie viele Accounts Sie bei den einzelnen Diensten unterhalten und wie groß die Datenmenge ist (das kann z.B. bei Photos, die Sie auf Flickr verwalten schon eine ganze Menge sein). Backupify speichert und verwahrt diese Daten sicher und vor allem KOSTENLOS für Sie - sofern Sie sich bis zum 31. Januar 2010 dort anmelden. Und der Service bleibt für Sie auch in Zukunft kostenfrei in vollem Umfang - was sich ab 01.02.2010 ändern wird. Jeder, der sich dann anmeldet, erhält einen kostenlosen Service nur mehr eingeschränkt. Es lohnt sich also, sich zu beeilen.

Wenn Sie auch hier nicht die “Zügel aus der Hand” geben wollen, speichert Backupify Ihre Daten auch gerne auf Ihrem eigenen Server, sofern Sie über einen Amazon S3-Server verfügen. Sicherer geht es dann aber auch schon fast nicht mehr. Übrigens speichert Backupify selbst die Daten auch auf Amazon S3 Hochleistungsservern.

In Kürze soll der Dienst noch um

  • YouTube
  • Xmarks
  • RSS-Feeds
  • Tumblr

ergänzt werden und es ist zu erwarten, dass auch noch weitere hinzu kommen.

Übrigens ist das Einrichten und Verbinden der einzelnen Portale mit dem Backupify denkbar einfach - schlichtes Anmelden mit den jeweiligen Portaldaten reicht völlig aus. Backupify speichert solche Nutzerdaten übrigens nicht, benötigt sie aber, um Ihre Daten von dort sichern zu können.

Ich persönlich freue mich besonders über die kommende Back-Up-Lösung für den YouTube Account. Es ist nämlich schon des häufigeren vorgekommen, dass YouTube Accounts gelöscht hat aufgrund vermeintlicher Regelverletzungen durch die Nutzer und dann sind Ihre Videos auf einmal im Nirwana verschwunden. Wohl dem, der dann zu Hause noch ein Back-Up hat - oder eben jetzt Backupify.

Also, nicht vergessen: Für alle die, die sich bis zum 31. Januar 2010 anmelden ist und bleibt der Service kostenfrei. Alle, die später kommen, werden nur eine Basisversion kostenlos erhalten und für mehr Leistung dann bezahlen müssen.

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