Erfolgreiches Internet Marketing

Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

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Ich weiß alles über Sie - von Ihrer Email-Adresse

January 12th, 2010 by Kirsten Erlenbruch

Keine Angst, das ist nicht wahr, aber ich bin kürzlich über etwas gestolpert, worüber es sich lohnt einmal kurz nachzudenken.

Wahrscheinlich haben Sie das auch schon gemacht: Sie haben auf einer Webseite Ihren Namen und Ihre Email-Adresse hinterlassen und dafür einen Newsletter, ein Ebook oder sonst irgendetwas mehr oder weniger Nützliches erhalten. Das ist inzwischen mehr oder weniger die Regel und auch nicht weiter verwerflich.

Aber jetzt nehmen wir mal folgendes an - und dies ist, bitte schön, ein reines Gedankenspiel und KEIN Aufruf, das zu tun, das ist nämlich nicht legal. Also, nehmen wir an, die Person, die jetzt Ihren Namen und Ihre Email-Adresse hat, möchte mehr über Sie wissen (wahrscheinlich, um Ihnen mehr zu verkaufen). Dieser Wunsch ist verständlich und prinzipiell mal nicht verwerflich. Nehmen wir weiter an, diese Person hat über seine Webseite inzwischen eine Datenbank von, sagen wir, 10.000 Namen und Email-Adressen aufgebaut und möchte jetzt über all’ diese Personen mehr in Erfahrung bringen.

Facebook stellt, seit seinen letzten “Privacy-Änderungen” derzeit folgende Informationen seiner Nutzer öffentlich zur Verfügung (es sei denn, Sie haben das ausdrücklich untersagt, was viele wohl nicht getan haben, aus Bequemlichkeit oder Unwissenheit): Kompletter Name, Geschlecht, Ethnischer Hintergrund, Alter, Interessen, Ort, Beruf und Ausbildungsgrad.

Wenn dieser Webseiten-Betreiber jetzt hingeht und einen neuen Facebook-Account aufmacht und bei der Option “Freunde finden” alle seine gesammelten Daten als CSV-File zu Facebook hochlädt, stehen ihm in wenigen Minuten alle diese zusätzlichen Informationen über jeden in seiner Liste, der auch einen Facebook-Account hat, zur Verfügung.

Jetzt werden Sie sagen, na ja, schön und gut, aber wer arbeitet sich dann schon durch tausende von Profilen und Daten? Sicher niemand freiwillig händisch, aber jemand der auf so eine Idee kommt, kommt mit Sicherheit auch auf die Idee sich ein kleines Script programmieren zu lassen, mit dem diese Informationen automatisch auszulesen sind (was übrigens kein besonders großes Problem darstellt).

Facebook versucht dies natürlich zu verhindern, aber völlig ausschließen kann Facebook dies nicht, wenn eine solche Aktion z.B. über diverse unterschiedliche Facebook-Accounts läuft.

Und schon verfügt jemand, den Sie mit großer Wahrscheinlichkeit noch nicht einmal kennen, über eine Vielzahl Ihrer privaten Daten, die Sie, dass muss man fairerweise dazu sagen, selbst auf Facebook öffentlich gemacht haben.

Die Moral von der Geschicht? Ja, es ist wichtig, sich immer genau zu überlegen, welche Daten ich wem und wo und in welchem Umfang zur Verfügung stelle. Nein, es ist letztlich nicht zu kontrollieren, wo genau diese Daten letztlich einmal landen werden. Ja, es wird immer wichtiger Ihren potentiellen Kunden die größtmögliche Garantie zu geben, dass seine Daten bei Ihnen in guten Händen sind und nicht mißbraucht werden (zumindest nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig).

Big Brother is watching us - und das schon seit geraumer Zeit.

P.S. Nochmal, es handelt sich hier um ein reines Gedankenspiel und nicht um die Aufforderung strafbare Handlungen zu begehen, denn das, was hier beschrieben wird, ist strafbar und früher oder später, so transparent ist das Netz nämlich, fliegen Sie auch mit einer noch so cleveren Methode auf!

Und nein, auch wir bedienen uns weder hier noch auf anderen Webseiten dieser oder ähnlicher Methoden, ganz im Gegenteil.

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Wie man über Nacht reich wird

November 11th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Wollen Sie das wirklich wissen? Ich persönlich würde Ihnen Lottospielen empfehlen, das ist die einzige, wenngleich unwahrscheinliche, Methode, die mir dazu einfällt.

Ebenso unwahrscheinlich, wie Sie über Nacht mit einem Online-Geschäft (gleich welcher Natur) zu nennenswertem Reichtum kommen werden.

Die Emails, die sich täglich in meinen Postkasten sammeln und alle, alle, alle mühelosen Reichtum versprechen, kann ich kaum noch zählen. Denn es soll nicht nur über Nacht gehen, sondern natürlich auch gänzlich ohne Arbeitseinsatz, versteht sich.

Jetzt mal im Ernst. Ich habe auf der diesjährigen Blogworld-Expo in Las Vegas eine Menge wirklich erfolgreicher Online-Marketer getroffen. Menschen, die richtig viel (also 6- und mehrstellig im Monat) Geld verdienen. Ich habe nur nicht einen einzigen getroffen, bei dem das über Nacht passiert ist oder ohne Arbeit.

Im Gegenteil, nahezu alle haben, oftmals viele Jahre, erfolglos dieses und jenes ausprobiert, haben gearbeitet, gearbeitet, gearbeitet und vor allem, niemals aufgegeben. Und irgendwann ist eines dieser vielen Projekte dann eben geglückt. Gratulation. Nur, meinen Sie, dass diese Menschen seitdem nicht mehr arbeiten? Weit gefehlt, alle Erfolgreichen arbeiten heute mehr als zuvor.

Warum sie dann überhaupt “was im Internet” gemacht haben?

Ganz einfach, weil diese Menschen nicht auf der Suche nach dem schnellen Geld und schon gar nicht nach Ruhm (nur sehr, sehr wenige von ihnen sind über Ihre Orts- oder Landesgrenzen hinaus bekannt) waren, sondern nach Freiheit.

Denn kein anderes Medium erlaubt es, Arbeitsort und -Zeit so frei einzuteilen. Sie können entscheiden wann, wie und wo Sie arbeiten (und auch wie viel). Und Sie haben die Möglichkeit mit geringem finanziellem Einsatz etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.

Aber auch im Internet gelten die Gesetze des freien Marktes und wer sich da nicht tummelt, sieht auch hier bald nur die Rücklichter der anderen.

Also bitte, Ihr lieben Möchtegern-Marketer mit Euren ach so tollen Programmen, verschont mich (und auch alle anderen) mit Euren Emails. Denn überall auf der Welt wird nur mit Wasser gekocht und die einzigen, die vermeintlich “reich” werden, sind die Verkäufer dieser, oft genug auch noch schlechten, Programme.

Wenn Sie wirklich etwas über Internet-Marketing lernen möchten, suchen Sie nach Fachleuten und orientieren Sie sich an dem, was die bereits erfolgreich vorgemacht haben. Denn hier gilt, “Nachmachen erlaubt” - Abschreiben allerdings nicht.

Viel Erfolg - denn der ist durchaus möglich.

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Internet-Marketing fuer Kuenstler

May 20th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Auch Künstler müssen von was leben und von der Kunst, so schön sie oft auch sein mag, lässt sich leider viel zu oft mehr schlecht als recht leben. Aber in Zeiten von Web 2.0 ist auch das kein Problem mehr. Hier kann nämlich die, gerade mit einem Webby-Award ausgezeichnete Webseite Red Bubble weiterhelfen.

Künstler können hier Ihre Kunstobjekte (z.B. Photos, Photos von gemalten Bildern oder Skulpturen, Gedichte oder Kurzgeschichten) hochladen und mit diesen T-Shirts, Kalender, Grußkarten bedrucken oder Kunstdrucke erstellen lassen und diese an Interessierte gleich online verkaufen. Außerdem dient die Seite als Kommunikationsplatform nicht nur untereinander, sondern insbesondere für Kunstinteressierte, die mit dem einen oder anderen Künstler Kontakt aufnehmen möchten. So lässt sich dann sicherlich auch das eine oder andere Kunstwerk direkt verkaufen.

Dem Bekanntheitsgrad dürfte Red Bubble sicherlich dienlich sein. Und wer noch ein aussergewöhnliches, schönes Geschenk sucht, ist hier ebenfalls richtig.

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