Internet Marketing für Anfänger

Alles über Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for the 'Internet' Category



Mail von Obama

July 14th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Am Wochenende hat es geregnet. Zeit, sich mal wieder erquickliche und sinnstiftende Lektüre zu Gemüte zu führen. In meinem Fall handelte es sich unter anderem um das aktuelle Zeitmagazin.

Und da bin ich über einen hoch interessanten Artikel mit dem oben genannten Titel gestolpert. Und der ist nicht deshalb interessant, weil der Autor seit einiger Zeit regelmässig Emails von Barack (der sich übrigens NICHT “Bäräck” spricht, sofern Sie aus ihm nicht eine Baracke machen wollen) Obama bekommt, sondern weil es ihm gelungen ist, einen außergewöhnlich erfolgreichen Wahlkampf im Internet zu führen. Und das ist bahnbrechend.

1 Million (in Zahlen: 1.000.000!!) haben sich auf Obamas Website registrieren lassen. 1,5 Millionen Amerikaner haben in der zwischenzeit Summen zwischen US$ 25,00 und US$ 2.300,00 (das ist die gesetzliche Höchstgrenze) gespendet. Obama hat es einfach meisterlich verstanden, das Internet und vor allem das Web 2.0 zu seinen Gunsten zu nutzen, nach allen, wirklich allen Regeln der Markting-Kunst.

  1. Registrieren auf seiner Webseite mit regelmäßigem Follow-Up durch hervorragend geschriebene und informative Emails.
  2. Interaktions- und Vernetzungsmöglichkeiten auf seiner Webseite. So bleiben seine auch seine Fans und Unterstützter miteinander in Kontakt.
  3. Virtuelle Auftritte bei Facebook, MySpace etc.
  4. Twitterpräsenz (Obama war sehr lange der Twitterer mit den meisten Followern)
  5. Einbeziehen von Mobile Web- und Handy-Anwendungen

Von einer solch’ ausgefeilten (wenngleich übrigens nicht weiter schwierigen) Marketing-Strategie könnte sich so mancher Konzern einige Scheibchen abschneiden - von unseren deutschen Politikern wollen wir mal gar nicht reden.

Hier bleibt es erstmal weiterhin beim regelmäßigen Videoblog unserer Bundesangie - der ist ungefähr so spannend wie das seit heute Mittag in meinem Garten stattfindende Rennen der Nacktschnecken.

Danke also an den Autor des Artikels, Jürgen von Rutenberg, der nochmals anschaulich klar gemacht hat, was man mit Internet-Marketing alles erreichen kann (übrigens nicht nur in USA).

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Bericht vom Worldsoft-Kongress

April 21st, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Statt wie “normale Menschen” den Sonntag im Garten liegend zu genießen, habe ich mich im Hegel-Saal der Liederhalle Stuttgart herumgetrieben um für Sie und mich was zu lernen (hatte ich wenigstens gehofft….).

Worldsoft ist ein in der Schweiz ansässiges Unternehmen, bei dem Sie sich über ein wirklich gutes CMS-System (Content-Management-System) schön gestaltete Webseiten mit einer Menge nützlicher Zusatzfeatures “bauen” können. Das Hosting erfolgt auf Markenservern in der Schweiz - ich betreibe auch seit langem eine Seite dort - problemlos und ordentlich im Preis. Das Praktische ist, dass Sie eine professionell aussehde Seite bekommen, die Sie dennoch, auch ohne HTML- oder andere Programmierkenntnisse selbst pflegen können. Soweit, so gut.
Diejenigen, die gerne eine günstige und professionell gestaltete Webseite ihr eigen nennen möchten (ohne sich selbst in die Technik einarbeiten zu wollen), können auf eine der vielen Worldsoft-Agenturen zurückgreifen, die das fachkundig erledigen. Eine, die ich empfehlen kann ist Aurum-Web.

Gestern ging es nun um die Vermarktung der jeweiligen Seiten, also um Internet-Marketing. Und zu diesem Thema gab es 5 Referenten.

Den Anfang machte Herr Lang von Worldsoft, der 1,5 Stunden über Google-Adwords referierte - leider auch eine Menge Halbwahrheiten und Einiges komplett daneben. So wurde z.B. mit keinem Wort erwähnt, dass es sinnvoll ist, immer 2 Ad-Words Anzeigen gegeneinander zu testen, Zahlenspiele mit Conversion-Rates (das sind die Zahlen von Personen, die nicht nur auf Ihrer Webseite vorbei geschaut haben, sondern auch aktiv geworden sind, also Ihre Kontaktdaten dagelassen oder besser noch, etwas gekauft haben) waren ebenso geschönt, wie unrealistisch usw. usf.

Also, lieber Herr Lang, ohne Ihnen persönlich zu nahe treten zu wollen, aber das kenne ich weitaus besser. Vielleicht sollten Sie sich zukünftig doch einfach auf die Leitung Ihres ja wirklich ordentlichen Unternehmens beschränken, da haben dann alle mehr davon.

Der nächste im Bunde war Jörg Schieb, ein Journalist und Buchautor (so beschrieb er sich wenigstens selbst), der 45 Minuten lang einen Einbick in Googles-Adsense Programm gewährte. Zugegeben, ich habe schon spritzigere Vorträge gehört, aber im Großen und Ganzen war das zumindes inhaltlich stimmig und wohl auch alles drin, was man in 45 Minuten “pressen” kann. Zusammengefasst können Sie den Inhalt dieses Vortrags letztlich auch in meinem Blogbeitrag über Adsense nachlesen und -sehen.

Highlight des Tages sollte dann Dr. Oliver Pott, Internet-Jung-Millionär sein, mit seinem Vortrag, wie man schnell (!!) im Internet reich wird (nämlich innerhalb von 30 Tagen). Warum nur hat mich das alles so an die Internet-Boom-Zeiten und Chaka-Chaka erinnert?? Jürgen Höller und Konsorten lassen grüßen. Zur Ehrenrettung von Dr. Pott muss ich zugeben, dass sein Vortrag gut, fundiert und spritzig (na ja, vielleicht etwas zu spritzig) war. Übers Ziel hinausgeschossen ist er dann für meinen Geschmack, als er mit stolz geschwellter Brust live vorführte, wie viel er in diesem Jahr schon mit seinen Ebooks verdient hat (mehr als 1 Million Euro). Zum Schluss gab es dann das (!) Super-Angebot für alle Kongress Teilnehmer (und natürlich nur die): Sein DVD-Kurs, wie man schnell (versteht sich) € 100.000 im Internet verdient - Sonderpreis: € 697,00 - nur hier, nur heute. Ärgerlich ist daran nur, dass es genau diese DVD-Reihe auf seiner Webseite www.founder-dvd.de für JEDEN zum Preis von € 597,00 gibt. Bei Ebay können Sie das Werk übrigens für rund € 100,00 ersteigern…. Nun ja, wers mag!

Nummer 4 war ein sehr junger Herr Ahlers, den die Firma Adbutler auf die Kongressteilnehmer losgelassen hatte. Adbutler ist ein Unternehmen, das sich auf Affiliate-Marketing spezialisiert hat. Will heißen: Wenn Sie z.B. ein Produkt auf den Markt bringen möchten, können Sie dieses mit Hilfe von Adbutler an viele Affiliates zur Bewerbung geben. Diese Affiliates betreiben z.B. Webseiten mit Inhalten, die zu Ihrem Produkt passen und jedes Mal, wenn ein Besucher der Affiliate-Webseite bei Ihnen ein Produkt kauft, erhält der Affiliate von Ihnen eine Provision. So weit, so einfach. Nicht so beim Vortrag des jungen Herrn Ahlers, der seine eigenen Folien nicht kannte und daher von eben diesen ablesen musste. Nach 45 Minuten war er selbst ebenso verwirrt wie seine Zuhörer und ob auch nur ein Einziger seinen Weg zu Adbutler finden wird, wage ich zu bezweifeln. Zum Thema Affiliate-Marketing lesen Sie hier in Kürze mehr - es kann nämlich wirklich ganz einfach sein….

Das Schlusslicht des Tages gab Helmut Ament, COB der Worldsoft AG, der ein neues Webseiten-Modul vorstellte. Darüber gibt es hier nicht wirklich viel zu sagen, das war ein rein technischer Vortrag und wohl auch nur für Webmaster wirklich interessant.

Fazit: Ja, selbst Webunternehmen, deren Kerngeschäft nicht der Marketing-Bereich ist, haben festgestellt, dass Web 2.0 und seine Internet-Marketing-Techniken wichtig, wenn nicht gar essentiell sind. Das Wissen scheint jedoch in vielen Fällen noch recht rudimentär zu sein. Von den insgesamt 6 Stunden hätte ich gut 4,5 ohne schlechtes Gewissen auch auf der Terrasse verbringen können…

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Flock - noch ein toller Browser

January 24th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Microsofts Internet Explorer ist (und wird es wohl auch eine ganze Weile bleiben) der weit verbreitetste Webbrowser. Dagegen ist auch gar nichts einzuwenden - der macht einen ordentlichen Job.

Mozillas Firefox ist der derzeit wohl für Internet Marketer, Webdesigner, etc. am häufigsten im Einsatz befindliche Webbrowser, weil er über viele, viele nützliche Zusatz-Tools verfügt (und täglich werden es mehr).

Und jetzt auch noch Flock?
Ja, denn Flock ist ein Social Browser, denn er hat Schnittstellen, zu allen größeren Social Sites wie z.B. Flickr, Twitter, Facebook, etc.

Flock, wie alles andere auch, kostenfrei herunterladen und installieren und dann rasch Ihre Log-In Daten Ihrer Social Sites eingeben (z.B. wenn Sie einen Twitter oder Flickr Account haben). Flock merkt sich diese Daten und zeigt dann in einer Leiste links Ihre aktuellen Twitter-Feeds an oder was sich gerade auf Facebook tut. In einer Leiste oben können Sie gleichzeitig alle Ihre Bilder bei Flickr sehen, etc.

Natürlich ist Flock auch ein ganz normaler Browser, mit dem Sie sich bequem durchs Internet bewegen können. Aber eben auch mit den zusätzlichen Verbindungen zu allen Social Sites.

Gefällt mir richtig gut und nutze ich mehr und mehr. Übrigens lässt sich auch Flock ohne Schwierigkeiten neben Internet Explorer und Firefox betreiben - die drei kommen gut miteinander aus.

Flock funktioniert unter Windows, Mac und Linux - es ist also an jeden gedacht.

Flock

Und das Design ist auch noch so richtig schön Web 2.0!

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