Tatatata! Schier unglaublich aber wahr. Die Axel Springer AG spendiert allen ihren Mitarbeitern brandneue Apple-Computer.
So hat es Matthias Döpfner vor einigen Tagen höchst persönlich in einer Videobotschaft an seine Mitarbeiter angekündigt. Damit ist die Axel Springer AG der größte Apple Geschäftskunde in Europa und nach Google der zweitgrößte weltweit.
Interessant finde ich, dass Herr Döpfner nicht nur den wirtschaftlichen Nutzen und die Nutzerfreundlichkeit der Geräte in Betracht zieht, sondern auch ausdrücklich das formschöne Design lobt. Der Mann hat Geschmack kann man da nur sagen - aber sehen Sie selbst:
Apple did it again! Auch wenn wieder mal Vieles ärgerlich war, vor allem der mangelnde Service von T-Mobile und die doch immer noch recht happigen Tarife. Apple konnte nach dem Start in 21 Ländern am Freitag, 11.07.2008 bereits am Montag, 14.11.2008 1 Million verkaufter IPhones 3G verzeichnen.
Beim Verkauf des ersten IPhones hat Apple immerhin 74 Tage gebraucht um die erste Million zu “knacken”.
Die neue Firmware 2.0 für das IPhone der ersten Generation sowie den IPod Touch wurde mittlerweile mehr als 10 Millionen mal heruntergeladen. Die neue Firmware erlaubt es ab sofort Zusatzapplikationen auf die Geräte zu laden. Dies erfolgt ausschließlich über den ITunes Store, dabei ist eine Vielzahl dieser Applikationen kostenfrei. Neben Spielen werden Applikationen für Social Websites (z.B. Facebook oder MySpace), Microblogging (z.B. Twitterific), Ebook-Reader, Trinkgeldrechner, Notizprogramme und vieles mehr angeboten. Es ist damit zu rechnen, dass die Auswahl der Appikationen sich schnell weiter vergrößern wird.
Es sieht auf jeden Fall ganz danach aus, als wäre Steve Jobs ein weiterer Coup gelungen. Es bleibt also weiter spannend auf dem Markt von Elektronik und Web 2.0
Am Wochenende hat es geregnet. Zeit, sich mal wieder erquickliche und sinnstiftende Lektüre zu Gemüte zu führen. In meinem Fall handelte es sich unter anderem um das aktuelle Zeitmagazin.
Und da bin ich über einen hoch interessanten Artikel mit dem oben genannten Titel gestolpert. Und der ist nicht deshalb interessant, weil der Autor seit einiger Zeit regelmässig Emails von Barack (der sich übrigens NICHT “Bäräck” spricht, sofern Sie aus ihm nicht eine Baracke machen wollen) Obama bekommt, sondern weil es ihm gelungen ist, einen außergewöhnlich erfolgreichen Wahlkampf im Internet zu führen. Und das ist bahnbrechend.
1 Million (in Zahlen: 1.000.000!!) haben sich auf Obamas Website registrieren lassen. 1,5 Millionen Amerikaner haben in der zwischenzeit Summen zwischen US$ 25,00 und US$ 2.300,00 (das ist die gesetzliche Höchstgrenze) gespendet. Obama hat es einfach meisterlich verstanden, das Internet und vor allem das Web 2.0 zu seinen Gunsten zu nutzen, nach allen, wirklich allen Regeln der Markting-Kunst.
Registrieren auf seiner Webseite mit regelmäßigem Follow-Up durch hervorragend geschriebene und informative Emails.
Interaktions- und Vernetzungsmöglichkeiten auf seiner Webseite. So bleiben seine auch seine Fans und Unterstützter miteinander in Kontakt.
Virtuelle Auftritte bei Facebook, MySpace etc.
Twitterpräsenz (Obama war sehr lange der Twitterer mit den meisten Followern)
Einbeziehen von Mobile Web- und Handy-Anwendungen
Von einer solch’ ausgefeilten (wenngleich übrigens nicht weiter schwierigen) Marketing-Strategie könnte sich so mancher Konzern einige Scheibchen abschneiden - von unseren deutschen Politikern wollen wir mal gar nicht reden.
Hier bleibt es erstmal weiterhin beim regelmäßigen Videoblog unserer Bundesangie - der ist ungefähr so spannend wie das seit heute Mittag in meinem Garten stattfindende Rennen der Nacktschnecken.
Danke also an den Autor des Artikels, Jürgen von Rutenberg, der nochmals anschaulich klar gemacht hat, was man mit Internet-Marketing alles erreichen kann (übrigens nicht nur in USA).