Erfolgreiches Internet Marketing

Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

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Webnutzung in Deutschland - aktuelle Studie

July 3rd, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Mit das Wichtigste für jeden, der im und mit dem Internet tätig ist, sind Zahlen: Nutzerzahlen, Besucherzahlen, Verkaufszahlen. Conversion Rates, etc. Auch wenn es trockene Materie ist, die Beschäftigung lohnt. Daher heute ein kurzer Blick auf die aktuellen Web-Nutzerzahlen in Deutschland aus dem (N)onliner Atals 2009 der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest. Befragt wurden repräsentativ Bundesdeutsche ab 14 Jahre mittels Telefoninterview im Zeitraum vom 09.02. bis 13.05.2009 (insgesamt 30.702 Interviews).

Das Wichtigste in Kürze:

Im Jahr 2009 sind knapp 70% (69,1%) aller Bundesdeutschen ab 14 Jahre online, das sind 46,3 Millionen.

Frauen holen bei der Internetnutzung zwar auf, aber immer noch sind 13,7% mehr Männer als Frauen online.

Interessanterweise gibt es den größten Zuwachs bei der Generation 50+, das heißt auch bei der Eltern- und Großeltern-Generation ist das Internet zwischenzeitlich angekommen und wird gut genutzt. Lediglich die 70+ “hinken” noch ein wenig hinterher.

66,9% der so genannten Onliner verfügen derzeit über einen Breitband-Zugang zum Internet, also eine schnelle DSL-Verbindung oder ähnliches. Man kann also getrost auch weiterhin auf Audio- und Videoinhalte setzen, denn sowohl Downloads wie auch online-streaming sind bei schnellen Verbindungen in der Regel kein Problem. Bis Ende 2010 will die Bundesregierung dafür sorgen, dass in der BRD flächendeckend Breitbandanschlüsse zur Verfügung stehen und bis 2014 sollen für 75% der Haushalte Anschlüsse mit Übertragungsraten von mind. 50 Megabit pro Sekunde verfügbar sein.

Die meisten Menschen sind in Bremen online (74,2%), gefolgt von Berlin (73,3%) und Baden-Württemberg (72,6%). Bayern liegt etwas abgeschlagen auf Platz 9 (69,2%) - also nix mit Laptop und Lederhosen ;-)
Die Schlusslichter machen (noch) die neuen deutschen Bundesländer auf den Plätzen 11 bis 16, auf dem letzten Platz liegt Sachsen-Anhalt mit jedoch immer noch 60,7%.

Von den 14-29jährigen sind 94,5% online, also nahezu alle. Die 30-49jährigen vergnügen sich zu 85,0% im Internet und die Generation 50+ immerhin noch zu 44,9% (gegen 15,6% im Jahr 2001!).

Von den befragten Männern sind 76,1% online, die Frauen sind mit 62,4% vertreten.

97,0% der befragten Schüler gaben an online zu sein, von den Volks- und Hauptschülern jedoch nur 52,7%. Besucher von weiterführenden Schulen nutzen zu 73,3% das Internet und Befragte mit Abitur/Studium zu 87,5%. Niedrigerer Bildungsstand scheint also ein “Internet-Hindernis” zu sein, was sicherlich auch ein Kostenfaktor ist.

So sind nämlich von den Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen =< € 1.000,00 nur 47% online, wohingegen Befragte mit einem Einkommen von >= € 3.000,00 zu 89,4% das Internet nutzen.

Auch wenn man meinen könnte, das Berufstätige privat vielleicht weniger Neigung verspüren, das Internet zu nutzen, sind von diesen 83% online, wohingegen nicht berufstätige nur zu 52,9% das Internet nutzen. Hier wird wohl weiterhin mehr das kostenlose Fernsehprogramm genutzt.

Wirft man einen Blick über die Landesgrenzen, schlägt Deutschland sich im Europäischen Vergleich ganz gut mit einem beachtlichen 9. Platz direkt hinter Großbritannien. Spitzenreiter ist Island mit einer 90% Internetnutzung (ja, was sollen die da auch anderes machen - schade, dass das Land pleite ist…), gefolgt von Norwegen, Schweden, Niederlande, Dänemark und Finnland (zwischen 89% und 83%). Im Vergleich dazu: In den USA liegt die Internetnutzung der Bevölkerung bei 82%.

Kurzes Fazit: Der durchschnittliche bundesdeutsche Internet-Nutzer ist zwischen 30 und 49 Jahre alt, berufstätig, gebildet und verfügt über ein mittleres bis hohes Nettoeinkommen. Das sollte doch das Herz eines jeden Internet-Marketers höher schlagen lassen.

Wer noch mehr wissen möchte, kann sich die Studie auf der Webseite der Initiative D21 kostenfrei herunterladen.

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Ich habs - ein Poken

June 18th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Mein Poken

Mein Poken

Zugegeben, meine Familie spricht nur despektierlich von “Dein neues Tamagotchi” und so ganz unrecht hat sie damit nicht. Tatsächlich sieht das kleine Ding auf den ersten (leider auch auf den zweiten) Blick aus, wie ein billiges, japanisches Kinderspielzeug. Aber dieser Eindruck täuscht. Hinter dem gewöhnungsbedürftigen Äußeren verbirgt sich ein cleverer elektronischer Kern.

Diese, so genannten Poken (woher der Name kommt habe ich noch nicht in Erfahrung bringen können - bin aber für Hinweise hier dankbar), eine Erfindung der Schweizer Firma Poken S.A. (wohl die Namensgeber, aber das der Name bedeutet = ??) sollen und können zukünftig die gute, alte Visitenkarte ablösen. Und das funktioniert so:

Zwei Poken werden mit den beiden kleinen Händen (ja, es ist albern, ich weiß) aneinander gehalten und tauschen auf diese Art und Weise ihre Daten aus. Diese müssen vorher über das Portal www.doyoupoken.com mittels des eingebauten USB-Sticks (einfach die “Hand” abziehen und in den USB-Anschluss des PCs stecken) aufgespielt werden.

Poken-USB-Anschluss

Poken-USB-Anschluss

Die ebenso geniale wie einfache Idee ist dabei jedoch, dass sich so gleich die Verbindungsdaten der genutzten Netzwerke austauschen lassen. Haben sich zwei Poken so “gepaart” (hüstel) wurden so auch gleich die Kontaktdaten über Facebook, Twitter, etc. ausgetauscht. Man kann den neuen Kontakt einfach und schnell in die eigenen Netzwerke integrieren, (mehrfaches) Abschreiben von Visitenkarten entfällt. Einfach zu Hause den Poken wieder an den PC anschließen und schon sind die Daten überspielt.

Soweit die Theorie. Von der Praxis kann ich noch nicht viel berichten, außer dass die Aktivierung und der Setup einfach und problemlos funktioniert haben. Kommenden Samstag werde ich mal versuchen das kleine Ding bei der in München stattfindenden Niche09 zum Einsatz zu bringen. Dabei wird schon mal interessant sein, wie viele der insgesamt etwa 150 Teilnehmer überhaupt schon so ein Ding hat und ob und wie der Datenaustausch dann funktioniert.

Ich habe mein Poken kostenlos vom Poken-Shop zur Verfügung gestellt bekommen, weil ich hier auf dem Blog für ein paar Wochen eine kleine Anzeige schalte. Damit habe ich gleichzeitig einen Baum für den Regenwald gestiftet und das kann ja mal prinzipiell nicht ganz verkehrt sein. Ansonsten können die kleinen Dinger dort für, je nach Modell, € 15,95 oder € 16,49 (ich weiß auch nicht wie diese Preise zustande kommen), käuflich erworben werden.

Ich werde also in der kommenden Woche nicht nur vom Podcamp Niche09 berichten, sondern auch darüber ob und wie mein Poken zum Einsatz kam.

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Neues vom grossen Apfel - WWDC in San Francisco

June 9th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Um es gleich vorweg zu nehmen, es war NICHT Steve Jobs, der die Keynote gehalten hat, sondern, wie bereits zum Jahresbeginn Phil Schiller. Aber es gab dennoch jede Menge, zum Teil bereits erwartete Neuigkeiten, die das Apple-Leben weiter spannend halten.

Apple-Laptops

Hier hat Apple ordentlich aufgerüstet, z.B. bei der Batterie, die bis zu 7 Stunden arbeiten soll und wohl ohne Schwierigkeiten 5 Jahre durchhält. Vor allem aber werden alle Geräter leistungsfähiger und schneller mit 3.06 Dual Core CPU, bis zu 8GB RAM und bis zu 500GB Festplatte. Das neue 15-Zoll Notebook verfügt darüber hinaus über einen SD-Karten-Slot und soll in den USA bei US$ 1.699,00 starten.

Das 17-Zoll MacBook Pro kommt mit 2.8GHz CPU, 500GB Festplatte  und einem ExpressCard Slot daher.

Das 13-Zoll MacBook wird jetzt MacBook Pro heißen. Preise beginnen bei $1,199. bis $1,499 für Standard Konfigurationen.

Apple’s neues Betriebssystem Snow Leopard

Das neue Betriebssystem installiert sich 45% schneller als das alte und benötigt 6GB weniger Platz auf der Festplatte. Die Vorschau ist 2 mal schneller, Mail wird 2,3 mal schneller. Apple’s Browser Safari in Version 4 ist sogar 7,8 mal schneller und ist in Snow Leopard inkludiert. Auch Exchange wird ab sofort unterstützt, so dass es keine Schwierigkeiten bei der Anbindung in die Microsoft-Welt mehr gibt. Mail, ICal und das Adressbuch unterstützen jetzt die Exchange-Funktion für den MS Exchange Server 2007. Wer bereits mit Leopard arbeitet, kann für US$ 29,00 auf Snow Leopard upgraden.

Neues Betriebssystem für das Apple IPhone

Apple hat, trotz der Wirtschaftskrise ein unglaubliches Ergebnis mit seinen IPhones und Ipod-Touches erzielt. Derzeit stehen im App-Store 50.000 Apps zur Verfügung, insgesamt wurden bislang 40 Millionen IPhones/IPod-Touch verkauft und erst kürzlich wurde die 1 Milliardeste App aus dem ITunes-Store heruntergeladen. Das kann sich sehen lassen.

Das neue IPhone-Betriebssystem OS 3.0 verfügt über insgesamt 100 neue Features. Die wichtigsten sicherlich, dass es Cut and Paste-Funktionen unterstützt, es eine globale Suchfunktion geben wird und, lange vermisst, endlich MMS (also der Versand von Fotos) möglich sein wird (sofern die jeweilige Telefongesellschaft dies unterstützt - was bei T-Mobile wohl der Fall sein dürfte). Sofern Sie über einen MobileMe-Account bei Apple verfügen, müssen Sie von nun an nie mehr Angst haben, Ihr IPhone zu verlieren, denn es sucht sich selbst und zeigt Ihnen auf Google-Maps seinen genauen Standort an. Mehr noch, sollte Ihr Telefon wirklich einmal gestohlen worden sein, können Sie dem Gerät eine “Nachricht” senden, die alle Ihre Daten sofort löscht. Auch interessant, die Such-Mich-Funktion im Haus. Ihr IPhone meldet sich mit einem Signalton und lässt sich so von Ihnen “aufstöbern”. IPhone OS 3.0 können Sie weltweit ab dem 17. Juni 2009 kostenlos aus dem ITunes-Store laden (für den IPod-Touch kostet es US$ 9,99).

Das neue IPhone 3GS

Das “S” hinter dem “G” steht für Speed, also Schnelligkeit und schnell soll es sein, das neue IPhone.: 2,1 mal schnellerer Nachrichtenversand, 2,9 x schnelleres Laden von großen Webseiten, 3,6 x schnelleres Laden von Excel-Anhängen, etc. Was die neuen Funktionen betrifft, so lag die schon lange brodelnde Gerüchteküche nicht schlecht. Es wird, dringend notwendig, eine neue, leistungsstarke Kamera enthalten und zwar eine 3 Megapixel Autofocus Kamera. Mit der neuen Kamera sollen nun auch Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen gelingen und die Macro-Funktion ermöglicht auch Bilder von Objekten die nur mehr 10 cm entfernt sind. Aber damit nicht genug, die Kamera lässt sich auf Video umschalten und macht Filme mit einer Geschwindigkeit von 30 Bildern pro Sekunde, Audio-Funktion, automatischem Weißabgleich, etc. Die selbst gedrehten Videos lassen sich anschließend bearbeiten und gleich zu YouTube hochladen oder per Email versenden.

Eine weitere Neuheit ist die Voice-Control. Auf Zuruf wählt das IPhone jetzt die Telefonnummer der von Ihnen genannten Person. Gibt es mehrere Personen gleichen Namens, fragt das Gerät zurück, welcher gemeint ist (wirklich eine Wow-Funktion). Außerdem gibt das Iphone Antwort auf die Frage, welches Lied aus Ihrer Audiothek gerade gespielt wird und sucht (intelligent) nach ähnlichen Liedern.

Um das Ganze, bei so vielen neuen Funktionen, abzurunden, wurde auch hier die Batterie verbessert, 9 Stunden können Sie im Internet surfen, 10 Stunden Videos ansehen, 30 Stunden Audiodateien hören und je nach Bandbreite zwischen 2 und 5 Stunden non-stop telefonieren.

Und was kostet das jetzt alles?

Das “alte” IPhone 3G (ohne S) wird ab sofort in den USA für US$ 99,00 erhältlich sein (mit 8GB RAM) und wird somit zum Einsteiger-Gerät. Das neue 3GS wird mit 16GB RAM US$ 199,00 und mit 32GB RAM US$ 299,00 kosten. Erhältllich wird es in USA, Deutschland und einigen anderen Ländern ab dem 19. Juni sein. Andere Länder folgen noch in diesem Sommer.

Es gab also zwar keine riesigen Überraschungen, aber das, was lange mehr oder weniger sehnsüchtig erwartet wurde, hat Apple bestens erfüllt. Das IPhone bleibt damit nach wie vor das “State-of-the-Art”-Smartphone und weiterhin ein “Must-Have”.

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