Nicht nur in USA, sondern auch in Europa ist die Nutzung von Social Networks steigend. Dabei ist interessant, dass mehr und mehr Geschäftsleute sich dieser Portale bedienen, um mit Geschäftspartnern, Kollegen, Kunden oder der Familie in Kontakt zu bleiben.
Wenn ich die Überschrift so lese, dann bin ich mir ziemlich sicher, meine Mutter würde nur BAHNHOF verstehen. Da hat sich in den letzten Jahren ein ganz eigenes Internet-Vokabular aufgebaut, das wohl wirklich nur mehr “EIngeweihte” verstehen können.
Also, Licht ins Dunkel:
XING (vormals OpenBC) ist ein Online-Business-Netzwerk oder auch neudeutsch: Eine Business Social Site. Will heißen: Hier können Sie (vorrangig) Geschäfts-Kontakte schließen, sich austauschen, Geschäfte anbahnen, Joint-Ventures beginnen etc. Also das deutsche Gegenstück zu LinkedIn oder, na ja, mit Abstrichen, Facebook.
Wenn Sie hier noch keinen Account haben (es gibt einen kostenlosen Basis-Account mit etwas eingeschränkten Möglichkeiten und den Premium-Account, der so um die € 70,00 im Jahr kostet), sollten Sie das unbedingt erwägen.
Bei XING (zugegeben, an den Namen werde ich mich wohl nie gewöhnen) gibt es unterschiedliche Gruppen, die sich mit den unterschiedlichsten Themen beschäftigen und in diese Gruppen wiederum unterschiedliche Foren, in denen Sie sich mit anderen austauschen können und sollen.
Und seit neuestem eben auch eine Gruppe, die sich mit Twitter beschäftigt. Hier der Link zur Twitter-XING-Group
Sofern Sie einen XING-Account haben, können Sie in der Twitter-Gruppe sofort und ohne Einladung Mitglied werden. Mich treffen Sie da übrigens auch ;-))
Sinn und Zweck von Web 2.0 ist es sich zu vernetzen, mit anderen in Kontakt zu bleiben und diese Kontaktmöglichkeiten auch (aber bitte nicht nur) dazu zu nutzen seine Produkte oder Dienstleistungen bekannt zu machen.
friendfeed ist ein neues (na, sagen wir mal, ein neueres) Portal, was all’ das ermöglicht und mehr noch. Bei friendfeed ist es nämlich möglich die Aktivitäten aus anderen Portalen zu vereinen. Will heißen, Sie können hier z.B. alle Ihre Twitterfeeds einbinden, Ihren Facebook-Account, Ihren YouTube-Account, Ihren Flickr-Account, Ihre Bookmarks aus StumbleUpon, delicio.us oder digg und last but not least, natürlich auch den RSS-Feed Ihres Weblogs.
Gleichzeitig können Sie sich auch hier wieder mit Ihren Familienangehörigen, Freunden, Bekannten und Ihren Kunden und Interessenten vernetzen, die dann eben alle Ihre Informationen aus diesen Quellen lesen können.
CAVEAT: Genau letzteres ist zu überdenken. Sollten Sie friendfeed rein beruflich nutzen, überlegen Sie sich ganz genau, welche Accounts Sie hier einbinden. Das Flickr-Bild von Omis Silberhochzeit hat hier dann nämlich nichts verloren.
Seiten wie friendfeed, die Schnittstellen zwischen den unterschiedlichsten Social Sites anbieten, werden mehr werden. In Kürze lesen Sie hier darüber.