Internet Marketing für Anfänger

Alles über Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for the 'Social Networking' Category



Friendfeed, eine neue Social Site

March 25th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

FriendFeed

Sinn und Zweck von Web 2.0 ist es sich zu vernetzen, mit anderen in Kontakt zu bleiben und diese Kontaktmöglichkeiten auch (aber bitte nicht nur) dazu zu nutzen seine Produkte oder Dienstleistungen bekannt zu machen.

friendfeed ist ein neues (na, sagen wir mal, ein neueres) Portal, was all’ das ermöglicht und mehr noch. Bei friendfeed ist es nämlich möglich die Aktivitäten aus anderen Portalen zu vereinen. Will heißen, Sie können hier z.B. alle Ihre Twitterfeeds einbinden, Ihren Facebook-Account, Ihren YouTube-Account, Ihren Flickr-Account, Ihre Bookmarks aus StumbleUpon, delicio.us oder digg und last but not least, natürlich auch den RSS-Feed Ihres Weblogs.

Gleichzeitig können Sie sich auch hier wieder mit Ihren Familienangehörigen, Freunden, Bekannten und Ihren Kunden und Interessenten vernetzen, die dann eben alle Ihre Informationen aus diesen Quellen lesen können.

CAVEAT: Genau letzteres ist zu überdenken. Sollten Sie friendfeed rein beruflich nutzen, überlegen Sie sich ganz genau, welche Accounts Sie hier einbinden. Das Flickr-Bild von Omis Silberhochzeit hat hier dann nämlich nichts verloren.

Seiten wie friendfeed, die Schnittstellen zwischen den unterschiedlichsten Social Sites anbieten, werden mehr werden. In Kürze lesen Sie hier darüber.

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Twitter richtig nutzen

March 14th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Für den freundlichen Umgang zwischen menschlichen Wesen gibt es so ein paar, oft ungeschriebene, Gesetze. Auch wenn so mancher denkt, dass diese im Internet keine Geltung hätten - weit gefehlt!!

Das gilt natürlich auch für die Kommunikation mit und über Twitter.

Ihnen stehen 140 Zeichen zur Verfügung (das wurde so ausgewählt, um die Tweets auch als SMS versenden zu können) - also fassen Sie sich kurz. Erfreulicherweise nutzt Twitter den Service tiny-url und kürzt so auch lange HTML-Links ab. Übrigens: Sollten Sie auf die Idee kommen, dauerhaft nur auf Ihre eigene Seite zu verlinken um entsprechend viele Backlinks zu generieren: Vergessen Sie es. Alle Twitter-Links sind “no-follow” und somit als Backlinks wertlos. Sie dienen wirklich und einzig und allein nur der Information.

Widerstehen Sie der Versuchung Twitter als eine Art IM, also Instant Messenger zu nutzen. Es gibt natürlich die Möglichkeit an andere Twitter-Mitglieder direkte Nachrichten zu versenden. Diese sind jedoch öffentlich lesbar, will heißen: Alle Personen, die Ihnen folgen, können lesen, was Sie schreiben. Wenn die Personen, die Ihnen folgen, nicht zufällig auch ihrem Best Buddy folgen, dann sind hier sehr einseitige Bruchstücke von Kommunikation zu lesen. Sehr, sehr öde für alle Leser und, wenn es sich häuft, auch ziemlich ärgerlich.

Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass man sich kurz austauscht, vielleicht einen aktuellen Treffpunkt für eine Verabredung ausmacht (wenn Sie nichts dagegen haben, dass sich dort dann eventuell auch alle Ihre Fans einfinden…), etc. Aber für lange Diskussionen eignet sich Twitter nicht und es ist ziemlich unhöflich, die Allgemeinheit damit zu belästigen.

Twitter-Sidebar Auf der rechten Seite Ihrer Twitter-Seite finden Sie diesen grünen Kasten. Ihr letzter Twitter-Eintrag wird hier angezeigt sowie welche Art der Benachrichtigung Sie eingestellt haben. Sie können den Twitter-Dienst rein über das Internet nutzen, oder sich die Feeds per SMS zusenden lassen und ebenso per SMS neue Einträge generieren.
Hierzu gleich ein CAVEAT: Je nachdem, wie vielen Personen Sie folgen und wie rege diese Twitter nutzen, kann das mit dem SMS-Service sehr, sehr schnell ins Geld gehen. Ich habe von Leuten gehört, die plötzlich Handyrechnungen von mehreren hundert Euro hatten. Also Vorsicht!

Im Bereich Stats, also Statistik sehen Sie, wie vielen Personen Sie folgen und wie viele Personen Ihnen folgen. Weiter wird angezeigt, wie viele Einträge Sie bereits vorgenommen haben und wie viele Direktnachrichten versendet wurden.

Unter jedem Twitter-Eintrag ist ein kleines Sternchen, das bei Anklicken zu einer Art Bookmark wird. Unter Favorites werden diese besonderen Einträge dann gesammelt. Sinnvoll, wenn Sie sich z.B. einen bestimmten Link in einem Twitter-Eintrag merken möchten.

Weiter unten können Sie dann nach Personen bei Twitter suchen und, hier nicht zu sehen, es werden die Personen mit Ihren Icons angezeigt, denen Sie derzeit gerade folgen.

Wie oft sollen Sie Einträge vornehmen?
Schwer zu sagen. Wenn Sie wirklich etwas zu sagen haben, dann so oft Sie wirklich Neuigkeiten haben, die Ihre Fangemeinde interessieren könnten. Langweilen Sie die Leute aber nicht mit Plattitüden oder permanenter Selbstvermarktung. Was nicht heißt, dass Sie nicht auch etwas von sich erzählen dürfen, schließlich sind wir alle Menschen und wir haben es mit Menschen zu tun. Das vergessen wir viel zu oft über der ganzen Technik. Wie weit Sie andere in Ihr Privatleben blicken lassen möchten, müssen Sie letztlich selbst entscheiden.

Wie immer, die richtige Mischung und der richtige Ton machen auch hier die Musik.

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Twitter fuer Ihr Business

March 11th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

DominospielSeien Sie ehrlich: Bisher denken Sie, dass das mit diesem komischen Twitter wieder irgend so eine Erfindung für Youngster ist, die  nicht wissen, was sie mit ihrer Zeit anstellen sollen.

Unter uns: Das habe ich zu Anfang auch gedacht und es hat eine gaaanze Weile gedauert, bis ich hinter den tieferen, also Marketing-Sinn gekommen bin.

Bevor Sie sich bei Twitter einen Account zulegen, überlegen Sie sich bitte, ob Sie diesen rein privat, rein geschäftlich oder für beides nutzen möchten. Es spricht übrigens nichts dagegen, sich mehrere Accounts anzulegen, wenn Sie privat und geschäftlich auseinander halten möchten. Sie können sogar einen Firmentwitter-Account anlegen, der von einem oder mehreren Ihrer Mitarbeiter “gefüttert” wird.  Entsprechend wählen Sie dann sinnvollerweise Ihren Twitter-Namen.

Nehmen wir wieder an, Ihr Unternehmen stellt Bio-Hundefutter her und heisst Bio-Dogs. Dann könnte Ihr Twitter-Name z.B. den Namen Ihres Unternehmens tragen. Und Sie können in Ihren Twitterfeeds Ihre Kunden und Interessenten z.B. über besondere Aktionen auf dem Laufenden halten (”diese Woche Sonderaktion: Lamm mit Spinat”).
An dieser Stelle kommt gleich ein CAVEAT: Sie werden nicht viele Follower finden, wenn Ihre Tweets reine Werbung sind. Auch hier oder hier vielleicht ganz besonders, gilt: Content is king. Also, sinnvolle Inhalte!

Weisen Sie Ihre Kunden und Interessenten also auf interessante Neuigkeiten hin, z.B. den aktuellen Blogeintrag auf Ihrer Website, eine neue Hundefutterentwicklung, medizinische Erkenntnisse, usw. Sie werden um so glaubwürdiger, wenn die Links nicht immer nur auf Ihre Website und Ihre Produkte führen, sondern eben wertvolle Informationen auch aus anderen Quellen kommen.

Wenn Ihre Kunden oder Interessenten das Gefühl haben, dass Ihre Tweets interessant sind, werden sie Ihnen schnell gerne folgen. Und nicht nur das, sie werden diese interessanten Informationen wahrscheinlich ihrerseits ebenfalls in ihren Twitter aufnehmen und so an ihren Kreis von “Followern” verbreiten und so weiter und so fort. Das funktioniert wie mit den kleinen Dominosteinen, wo eines das andere anstösst und im Nu sind viele, viele Tausend Steine umgefallen.

Sie Ihrerseits können natürlich wiederum Twitterern folgen, die Sie mit interessanten Informationen versorgen. Manus manum lavat, wie der Lateiner sagt.

Warum das so interessant ist?
Ganz einfach. Twitter ist das Paradebeispiel für Social Networking. Sie bleiben in Kontakt mit Menschen, die Ihre Interessen (egal ob privat oder beruflich) teilen. Und wenn diese Menschen eine Empfehlung aussprechen (z.B. eine Webseite, ein neues Produkt, etc.), dann sind Sie geneigt, sich dieses wenigstens einmal anzusehen, denn: Menschen kaufen von Menschen, die Sie kennen resp. die man ihnen empfohlen hat.

Im nächsten Post empfehle ich Ihnen ein paar interessante Twitterer.

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