Erfolgreiches Internet Marketing

Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for the 'Social Networking' Category



250 Millionen Menschen nutzen Facebook

July 16th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Nicht zuletzt durch die Wirtschaftskrise sind wir ja zwischenzeitlich große, ja unvorstellbar große, Zahlen gewöhnt. Trotzdem sind 250 Millionen Facebook-Nutzer immer noch ganz schön gewaltig.

Und Facebook zeigt eindrucksvoll in einem kleinen Video wie viele Menschen das wirklich sind und auf welche Länder sie sich verteilen.

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Ich habs - ein Poken

June 18th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Mein Poken

Mein Poken

Zugegeben, meine Familie spricht nur despektierlich von “Dein neues Tamagotchi” und so ganz unrecht hat sie damit nicht. Tatsächlich sieht das kleine Ding auf den ersten (leider auch auf den zweiten) Blick aus, wie ein billiges, japanisches Kinderspielzeug. Aber dieser Eindruck täuscht. Hinter dem gewöhnungsbedürftigen Äußeren verbirgt sich ein cleverer elektronischer Kern.

Diese, so genannten Poken (woher der Name kommt habe ich noch nicht in Erfahrung bringen können - bin aber für Hinweise hier dankbar), eine Erfindung der Schweizer Firma Poken S.A. (wohl die Namensgeber, aber das der Name bedeutet = ??) sollen und können zukünftig die gute, alte Visitenkarte ablösen. Und das funktioniert so:

Zwei Poken werden mit den beiden kleinen Händen (ja, es ist albern, ich weiß) aneinander gehalten und tauschen auf diese Art und Weise ihre Daten aus. Diese müssen vorher über das Portal www.doyoupoken.com mittels des eingebauten USB-Sticks (einfach die “Hand” abziehen und in den USB-Anschluss des PCs stecken) aufgespielt werden.

Poken-USB-Anschluss

Poken-USB-Anschluss

Die ebenso geniale wie einfache Idee ist dabei jedoch, dass sich so gleich die Verbindungsdaten der genutzten Netzwerke austauschen lassen. Haben sich zwei Poken so “gepaart” (hüstel) wurden so auch gleich die Kontaktdaten über Facebook, Twitter, etc. ausgetauscht. Man kann den neuen Kontakt einfach und schnell in die eigenen Netzwerke integrieren, (mehrfaches) Abschreiben von Visitenkarten entfällt. Einfach zu Hause den Poken wieder an den PC anschließen und schon sind die Daten überspielt.

Soweit die Theorie. Von der Praxis kann ich noch nicht viel berichten, außer dass die Aktivierung und der Setup einfach und problemlos funktioniert haben. Kommenden Samstag werde ich mal versuchen das kleine Ding bei der in München stattfindenden Niche09 zum Einsatz zu bringen. Dabei wird schon mal interessant sein, wie viele der insgesamt etwa 150 Teilnehmer überhaupt schon so ein Ding hat und ob und wie der Datenaustausch dann funktioniert.

Ich habe mein Poken kostenlos vom Poken-Shop zur Verfügung gestellt bekommen, weil ich hier auf dem Blog für ein paar Wochen eine kleine Anzeige schalte. Damit habe ich gleichzeitig einen Baum für den Regenwald gestiftet und das kann ja mal prinzipiell nicht ganz verkehrt sein. Ansonsten können die kleinen Dinger dort für, je nach Modell, € 15,95 oder € 16,49 (ich weiß auch nicht wie diese Preise zustande kommen), käuflich erworben werden.

Ich werde also in der kommenden Woche nicht nur vom Podcamp Niche09 berichten, sondern auch darüber ob und wie mein Poken zum Einsatz kam.

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Das Facebook-Wunder

February 18th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Facebook-Logo

Facebook-Logo

Facebook ist ins Gerede gekommen. In Deutschland hauptsächlich im Rahmen der Datenschutzdiskussion und das vielleicht sogar mit Recht. Es ist in der Tat nicht so besonders clever kompromitierende Bilder oder Videos öffentlich zur Schau zu stellen, egal ob bei YouTube. Flickr, Facebook, MySpace, StudiVz oder wo auch immer. Fakt ist allerdings auch: Niemand zwingt uns, so etwas zu tun. Und es ist an uns, den Älteren, den Jüngeren (und ganz Jungen) den verantwortungsvollen Umgang mit so genannten Social Communities beizubringen.

Hier gilt ganz klar: Das, was Sie nicht auch über sich selbst als Schlagzeile in der bekannten Boulevardzeitung mit den 4 Buchstaben lesen möchten, hat auch im Internet nichts verloren!

Während wir uns also noch Gedanken über Risiken und Nebenwirkungen von Facebook machen, verzeichnet Facebook Zuwachsraten von ungeahnten Ausmaßen. In Italien z.B. im vergangen Jahr um 5.000% (in Worten: fünftausend Prozent!!). Bei diesen Zahlen treibt es der gesamten Autoindustrie die Tränen in den Augen….

Um es noch deutlicher zu machen: Facebook wächst jeden Tag um die derzeitige Gesamtmenge aller Menschen auf Twitter. Anders gesagt: Wenn Facebook ab heute niemanden mehr aufnehmen würde, bräuchte Twitter 37 Jahre (!) um Facebook einzuholen.

Um ehrlich zu sein: Im Sommer letzten Jahres hatte ich Facebook schon fast abgeschrieben. Irgendwie sah es so aus, als wäre der Hype vorbei und alles würde sich nur noch um Twitter drehen. Tut es auch, aber in aller Stille und sehr konsequent arbeitet Facebook am kontinuierlichen Ausbau seiner Community.

Derzeit haben bereits über 1,4 Millionen Deutsche einen Account bei Facebook, Tendenz steigend, versteht sich. Die Italiener scheinen wirklich ganz begeistert von Facebook zu sein, denn sie sind mit stattlichen 7 Millionen vertreten.

Was daran interessant ist? Ganz einfach: Sie können bei Facebook, ähnlich wie bei Google, Anzeigen schalten. Im Gegensatz zu Google allerdings nach soziodemografischen Parametern. So können Sie unterscheiden nach männlich oder weiblich, nach Schulbildung, nach Familienstand, nach Sprache und, und da wird es richtig interessant, auch nach Interessensgebieten.

Facebook zeigt Ihnen nach Eingabe aller Daten sofort an, wie groß Ihre potentielle Zielgruppe ist. So können Sie wunderbar Ihren Markt testen und enorm zielgerichtet Ihre Produkte vermarkten. Die Kosten liegen ähnlich wie bei Google.

Achtung: Ist es schon bei Google-Adsense wichtig, genau nach den aktuellen Geschäftsbedingungen vorzugehen, will man sich keinen Ärger einhandeln (oder für jeden Klick teuerst bezahlen), ist dies bei Facebook nahezu lebenswichtig. Die Regularien bei Facebook sind ungleich strenger und werden auch ungleich strenger geahndet. Man ist also gut beraten, sich VORHER genau anzusehen, was geht und was man besser lassen sollte.

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