Internet Marketing für Anfänger

Alles über Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for the 'Social Networking' Category



Twitter fuer Ihr Business

March 11th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

DominospielSeien Sie ehrlich: Bisher denken Sie, dass das mit diesem komischen Twitter wieder irgend so eine Erfindung für Youngster ist, die  nicht wissen, was sie mit ihrer Zeit anstellen sollen.

Unter uns: Das habe ich zu Anfang auch gedacht und es hat eine gaaanze Weile gedauert, bis ich hinter den tieferen, also Marketing-Sinn gekommen bin.

Bevor Sie sich bei Twitter einen Account zulegen, überlegen Sie sich bitte, ob Sie diesen rein privat, rein geschäftlich oder für beides nutzen möchten. Es spricht übrigens nichts dagegen, sich mehrere Accounts anzulegen, wenn Sie privat und geschäftlich auseinander halten möchten. Sie können sogar einen Firmentwitter-Account anlegen, der von einem oder mehreren Ihrer Mitarbeiter “gefüttert” wird.  Entsprechend wählen Sie dann sinnvollerweise Ihren Twitter-Namen.

Nehmen wir wieder an, Ihr Unternehmen stellt Bio-Hundefutter her und heisst Bio-Dogs. Dann könnte Ihr Twitter-Name z.B. den Namen Ihres Unternehmens tragen. Und Sie können in Ihren Twitterfeeds Ihre Kunden und Interessenten z.B. über besondere Aktionen auf dem Laufenden halten (”diese Woche Sonderaktion: Lamm mit Spinat”).
An dieser Stelle kommt gleich ein CAVEAT: Sie werden nicht viele Follower finden, wenn Ihre Tweets reine Werbung sind. Auch hier oder hier vielleicht ganz besonders, gilt: Content is king. Also, sinnvolle Inhalte!

Weisen Sie Ihre Kunden und Interessenten also auf interessante Neuigkeiten hin, z.B. den aktuellen Blogeintrag auf Ihrer Website, eine neue Hundefutterentwicklung, medizinische Erkenntnisse, usw. Sie werden um so glaubwürdiger, wenn die Links nicht immer nur auf Ihre Website und Ihre Produkte führen, sondern eben wertvolle Informationen auch aus anderen Quellen kommen.

Wenn Ihre Kunden oder Interessenten das Gefühl haben, dass Ihre Tweets interessant sind, werden sie Ihnen schnell gerne folgen. Und nicht nur das, sie werden diese interessanten Informationen wahrscheinlich ihrerseits ebenfalls in ihren Twitter aufnehmen und so an ihren Kreis von “Followern” verbreiten und so weiter und so fort. Das funktioniert wie mit den kleinen Dominosteinen, wo eines das andere anstösst und im Nu sind viele, viele Tausend Steine umgefallen.

Sie Ihrerseits können natürlich wiederum Twitterern folgen, die Sie mit interessanten Informationen versorgen. Manus manum lavat, wie der Lateiner sagt.

Warum das so interessant ist?
Ganz einfach. Twitter ist das Paradebeispiel für Social Networking. Sie bleiben in Kontakt mit Menschen, die Ihre Interessen (egal ob privat oder beruflich) teilen. Und wenn diese Menschen eine Empfehlung aussprechen (z.B. eine Webseite, ein neues Produkt, etc.), dann sind Sie geneigt, sich dieses wenigstens einmal anzusehen, denn: Menschen kaufen von Menschen, die Sie kennen resp. die man ihnen empfohlen hat.

Im nächsten Post empfehle ich Ihnen ein paar interessante Twitterer.

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Der Sinn von Twitter

March 10th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

TwitterTwitter - ein eigenartiger Name, nicht wahr? Sehr Web 2.0.

Aber letztlich ist Twitter nichts anderes als Gezwitscher oder Geschnatter - also das, was Sie derzeit früh morgens wieder vor Ihren Fenstern hören. Vögel die sich lautstark unterhalten, auf Englisch eben twitter.

Twitter ist eine Möglichkeit mit Freunden, Bekannten, Kollegen aber und nicht zuletzt auch mit Interessenten und Kunden in Kontakt zu bleiben. Allerdings heisst das Motto hier: Fasse Dich kurz - Sie haben nämlich nur 140 Zeichen, um sich mitzuteilen.

Und was soll das alles?
Nehmen wir einmal an, Sie haben Freunde und Bekannte in der ganzen Welt (das ist heutzutage ja nicht mehr so ungewöhnlich).  Hin und wieder schreiben Sie sich mal eine Email oder vielleicht wird auch mal telefoniert (mit Skype geht das ja ganz günstig). Aber so der richtig enge Kontakt geht mit der Zeit verloren, zu groß ist die Distanz.

Sind Sie und Ihre Freunde jetzt alle bei Twitter, können Sie an Ihren täglichen Leben ziemlich hautnah Anteil nehmen. Twitter’s Slogan heisst nämlich: What are you doing? Was machst Du gerade?
Und das können Sie nun all’ Ihren Freunden zeitnah mitteilen und sie so  an Ihrem Leben teilhaben lassen.

Aber nicht nur das: Ein Twitter-Eintrag (kurz: Tweets) der da lautet: Gehe jetzt in die Kneipe XY zum Billardspielen, kann dazu dienen, dass sich einige Ihrer Freunde vielleicht auch dort einfinden. Im Gegensatz zu Email, die ja an einzelne Empfänger versendet wird und von der Antwort lebt, können Sie mit Twitter viele Menschen auf einmal erreichen.

Und das funktioniert so:

Um Nachrichten von Freunden lesen zu können, müssen Sie diesen folgen. Sie müssen also noch deren Twitter-Namen suchen und können mit einem Klick auf FOLLOW, demjenigen folgen. Will heißen, ab sofort erscheinen auf Ihrer persönlichen Seite dessen Tweets, also Einträge und zwar sobald diese erfolgt sind, ohne Zeitverzögerung. Wenn Ihr Freund nun seinerseits Ihnen folgt, bekommt er alle Ihre Einträge sofort geliefert. Sie haben also eine Verbindung auf Gegenseitigkeit hergestellt.

Das funktioniert, wie gesagt, nicht nur mit Freunden und Verwandten, sondern eben auch mit Ihren potentiellen Kunden oder Geschäftspartnern ganz ausgezeichnet. Warum das sinnvoll ist und was genau Sie damit erreichen können, erfahren Sie im nächsten Blogeintrag.

Übrigens: Damit Ihre Tweets möglichst zeitnah erfolgen, funktioniert Twitter auch per SMS, auf Ihrem Handy/Smartphone oder über Ihren Instant Messenger. Und: Sie müssen keinerlei Software installieren, Twitter ist von überall her online zu erreichen.

P.S. Wenn Sie mir auf Twitter folgen möchten - bitteschön: Mein Twittername lautet: kirstene 

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Facebook-News

March 5th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Facebook hat sein Versprechen gehalten und ist seit ein paar Tagen auch mit einer deutschen Oberfläche zu erreichen. Spätestens jetzt gibt es keine Ausrede mehr, Facebook nicht zu nutzen - und los geht es. Weil Facebook jetzt auch für deutsche Nutzer noch interessanter geworden ist, gibt es hier immer mal wieder Tipps zum Marketing-Einsatz von Facebook. Ein hoch interessantes Thema.

Zweite Neuigkeit: Google Veteran Sheryl Sandberg wechselt, Gerüchten zufolge, zu Facebook. Dort wird sie sicherlich ihr Wissen über Anzeigenkampagnen ebenso einbringen, wie ihre weitreichende politische Erfahrung. Hat sie doch bislang Googles Interessen erfolgreich in Washington vertreten.

Es bleibt also spannend.

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