Erfolgreiches Internet Marketing

Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for the 'Social Networking' Category



Aktuelle Twitter-Zahlen

January 22nd, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Auch wenn Twitter immer noch von Vielen belächelt wird, die Zahlen sprechen eine andere Sprache. So nutzen laut Twitter-Spezialistin und Buchautorin Nicole Simon (Twitter. Mit 140 Zeichen zum Web 2.0) derzeit 86.593 Deutsche den Microblogging Service. Weltweit sollen es laut Schätzungen von Hubspot im letzten Quartal 2008 zwischen 4 und 5 Millionen mehr oder weniger aktiven Nutzern sein.

Derzeit werden täglich zwischen 5.000 und 10.000 neue Twitter-Accounts eröffnet, das heisst, das Wachstum ist und bleibt enorm. Was eine ganze Weile ein Geheimtipp von einigen, wenigen “Geeks” war, ist zwischenzeitlich längst Mainstream, was auch an den täglich neu auftauchenden Zusatzdienstleistungen rund um Twitter abzulesen ist.

Der Besucherstrom auf Twitter hat in den vergangenen 12 Monaten um 600% (!) zugenommen und im Mai 2008 rutschte Twitter in der Alexa-Besucherstatistik unter die ersten 1.000 Webseiten weltweit.

Interessant ist auch, dass während der Woche mehr getwittert wird, als am Wochenende, was darauf schließen lässt, dass viele Menschen Twitter am Arbeitsplatz nutzen. Dabei sind die stärksten Tage Mittwoch und Donnerstag.

Der durchschnittliche Twitter-Nutzer hat 70 Follower (also Menschen, die seine 140-Zeichen langen Nachrichten lesen) und folgt selbst 69 Twitter-Usern. Das Verhältnis von “Folgen” und “Verfolgt-werden” ist also zwar im Durchschnitt ziemlich ausgeglichen, nimmt jedoch unter den Top-Twitterern rapide ab. Diese werden von weitaus mehr Menschen “verfolgt” als sie selbst verfolgen.

87% aller Twitter-Nutzer haben 100 oder weniger “Verfolger”, noch ganze 8% liegen zwischen 101 und 250 “Verfolgern” und dann nimmt es rapide ab. Mehr als 2.500 “Verfolger” haben dann nur noch 0,2% aller Twitter-User.

Twitter bleibt also weiterhin ein interessantes Thema und ein wichtiger Bestandteil der Social Media Community. Für Internet Marketer ein absolutes Muss.

Wer mehr über Twitter und den sinnvollen Umgang mit diesem Microblogging-Tool erfahren möchte, dem sei Nicole Simons und Nikolaus Bernhardts hervorragendes Buch ans Herz gelegt: Twitter. Mit 140 Zeichen zum Web 2.0

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2009 - ein Jahr für Blogger

October 23rd, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Bevor Weblogs überhaupt aus den Kinderschuhen gekommen sind, sollen sie schon wieder tot sein - so zumindest die allgemeine Meinung. Ich halte das für Quatsch und hier ist warum:

Jede Art von Business braucht eine Platform

Wenn Sie etwas verkaufen wollen, wenn Sie auf sich aufmerksam machen wollen (um dann irgendwann etwas zu verkaufen) brauchen Sie Publikum, dass Sie bedienen können. Das größte (und am einfachsten zu erreichende) Publikum findet sich nach wie vor im Internet. Nur: Sie können sich auf noch so vielen Social Sites tummeln, wenn Sie keine Inhalte liefern können, sind Sie schon bald wieder in der Versenkung verschwunden. Und was könnte dazu besser dienen, als ein Weblog? Wäre dem nicht so, würden nicht so viele große Konzerne langsam ihre Fühler nach Weblogs ausstrecken (z.B. der Persil-Blog u.ä.).

Das Internet ist für jeden erschwinglich

Und ich habe hier ganz absichtlich nicht das Wort “billig” verwendet, denn das trifft nicht zu. Dennoch: Nie waren die Kosten für Domains (also Ihre Adresse im Web) und Hosting (Gebühren für den Server, der auf Ihre Daten “aufpasst) geringer. Schon für rund € 10,00 im Monat können Sie eine Website/einen Weblog hosten und die dazu notwendige Software (z.B. Wordpress, Tumblr, o.ä.) gibt es kostenlos im Internet und ist in weniger als 30 Minuten aufgesetzt und installiert. € 10,00 ist das, was Sie derzeit in einer deutschen Großstadt in einem Multiplex-Kino hinblättern müssen, um einen Film von oft zweifelhafter Qualität anzusehen ;-))

140 Zeichen sind zu wenig für Nachhaltigkeit

Es ist kein Geheimnis mehr - ich bin ein Twitter-Fan und Twitter-süchtig. Dennoch: 140 Zeichen sind nicht wirklich viel, um eine nachhaltige Botschaft zu vermitteln. Dieser Blog-Post hier, wäre schon sehr lange zu Ende, dürfte er nur 140 Zeichen haben. Twitter ist gut und wichtig, wird einen Weblog jedoch nicht ersetzen. Aber: Twitter kann ein wunderbares Marketing-Tool sein, um seinen Weblog (seine Produkte) zu promoten.

Inhalt, Inhalt, Inhalt

Machen wir uns nichts vor. Die Zeiten, wo man einfach nur einen Webshop ins Netz stellen musste und sich zurücklehnen konnte, um auf den ersten Kunden zu warten, sind lange, lange, sehr lange vorbei. Potentielle Kunden erwarten heute weit mehr als das. Sie wollen umworben werden, sie wollen mit Informationen versorgt werden, sie wollen in ein Netzwerk eingebunden werden, etc. Mehr denn je bestehen Online-Kunden (und das sind die meisten von uns auch selbst) auf vertrauensbildenden Maßnahmen, bevor sie sich zum Kauf entscheiden. Ein Weblog kann genau das liefern.

Schon mal auf MySpace Geld verdient?

Oder auf Twitter, auf Facebook, StudiVz, Flickr oder wie sie sonst alle heißen mögen? Also ich habe im letzten Jahr genau € 0,00 auf diesen Seiten verdient (was nicht gegen sie sprechen soll) und das ist genau das doppelte von dem was ich im Jahr zuvor dort verdient habe ….
Social Sites sind eine wichtige Komponente im Internet und beim Internet Marketing-Prozess. Aber wer erwartet auf oder allein durch diese Seiten Geld zu verdienen (oder gar reich zu werden), der irrt und zwar ganz gewaltig. Social Networks können (und sollen) Spaß machen und dabei helfen den Kreis von Interessenten zu vergrößern. Aber spätestens dann müssen Sie Inhalte nachliefern und - siehe oben….

Die Wirtschaftslage wird schlechter

Ja, und das ist auch nicht mehr wirklich neu. Aber ganz besonders in wirtschaftlich schlechten Zeiten müssen wir uns neue Strategien überlegen, neue Wege beschreiten und das auf möglichst kostengünstige Art und Weise. Es führt kein Weg mehr am Internet vorbei und schon bald wird auch kein Weg mehr an einem Weblog vorbeiführen. Wenn Sie also noch (immer) keinen haben, wird es jetzt Zeit, denn 2009 wird das Jahr der Blogger.

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Wie viel darf das Internet wissen?

September 24th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Eine der heftigsten Diskussionen, die bei der Blogger-Konferenz IZEAfest in Orlando geführt wurde, war die über Social Networks und Privatsphäre.

Besonders bei den jüngeren Leuten sinkt die Hemmschwelle, auch intimste Details des Privatlebens im Internet zu veröffentlichen (in Weblogs, Social Networks, Foren, Chatrooms, etc.). Paradox, wenn man bedenkt, wie laut die Stimmen des Protests werden, wenn es um staatlich veranlasste Online-Durchsuchungen geht. Ehrlich gesagt, glaube ich kaum, dass die Staatsgewalt auf den durchsuchten Rechnern viel mehr finden wird, als ohnehin schon irgendwo im Internet kursiert.

Solche Freizügigkeiten sind dem einen oder anderen bereits zum Verhängnis geworden, wenn clevere Personalchefs sich mal etwas intensiver für das Online-Leben ihres hoffnungsvollen Bewerbers gekümmert haben. Nicht jedes Unternehmen toleriert den jugendlichen Hasch-Genuss oder die Mitgliedschaft im Swinger-Club.

Dabei stellt sich mehr und mehr auch die Frage, was dürfen wir über andere im Netz veröffentlichen, z.B. unsere Kinder? So süß der Weblog mit den Bildern und den Berichten von den lieben Kleinen auf den ersten Blick auch sein mag, nicht jeder wird als Erwachsener später begeistert sein, wenn jeder von seinen nächtlichen Angstattacken bei Gewitter lesen kann (von anderen frühkindlichen Erfahrungen ganz zu schweigen). Inwieweit werden hier die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Kinder verletzt?

Oder wird es irgendwann so sein, dass so viel Material über jeden von uns im Netz zu finden ist, dass es auf die einzelne Information (mag sie auch kritische sein) schließlich nicht mehr ankommt?

Wer weiß. Fakt ist, dass wir derzeit alle SEHR genau darüber nachdenken müssen, was wir von uns im Internet preisgeben. Den eines ist klar: Jede, wirklich jede Information ist irgendwo und irgendwie abrufbar. Oder, wie meine Großmutter zu sagen pflegte: “Nichts ist so fein gesponnen, dass es nicht kommt ans Licht der Sonnen”.

Eine Faustregel könnte hierbei sein: Was Sie nicht als Schlagzeile in der Bildzeitung über sich lesen möchten, das sollten Sie auch dem Internet tunlichst nicht anvertrauen.

Inwieweit Sie sich mit z.B. einem Pseudonym schützen können, sei dahingestellt. Ich befürchte, dass ein cleverer “Hacker” auch dieses irgendwann, irgendwie zu Ihnen zurück verfolgen wird und würde auch hier lieber auf Nummer Sicher gehen und nach der Faustregel oben agieren.

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