Internet Marketing für Anfänger

Alles über Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for the 'Statistik' Category



Silversurfer im Internet: Wie die Deutschen surfen

August 5th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Jetzt werden Sie sich fragen, was um Himmelswillen, denn nun “Silversurfer” sein sollen. Ganz einfach: Wir sprechen von älteren Menschen und Senioren, die mehr und mehr das Internet erobern.

Lange Zeit war das Internet das Medium der Jugendlichen, der Jungen und “mehr oder weniger” jung Gebliebenen. Wie die aktuelle ARD und ZDF-Online-Studie 2008 belegt, sind diese Zeiten vorbei.

Erstmals surfen nämlich mehr Menschen über 60 Jahren als Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren im Internet! Aktuell haben 42,7 Millionen Deutsche über 14 Jahren Zugang zum Internet. Interessant ist auch, dass sich der Anteil der Internetnutzer in den vergangenen 11 Jahren (Zeitraum 1997 bis 2008) von 6,5% auf 65,8% erhöht hat. Von solchen Zuwächsen können Fernseh- und Radiosender oder Zeitungen und Zeitschriften nur noch träumen.

Inzwischen verbringen deutsche Erwachsene im Durchschnitt 58 Minuten am Tag im Internet. Damit belegt das World-Wide-Web den 3. Platz hinter Fernsehen und Radio (noch). Bei den 14- bis 19-jährigen geht der Trend allerdings eindeutig in Richtung Internet: Sie sind täglich im Durschnitt 120 Minuten online (gegen 100 Mnuten, die für Fernsehen verplant sind).

Die höchsten Zuwachsraten (hört, hört) verzeichnet die Gruppe der 60- bis 79-jährigen (ein Plus von 11%), von denen mittlerweile immerhin 29% aktiv im Netz sind.

Fazit: Wir werden uns darauf einrichten müssen, dass unsere Zielgruppen älter werden und (auch) andere Nutzungsverhalten an den Tag legen.

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Wie die Zahl Ihrer Website-Besucher sich verteilt

July 12th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Gestern habe ich Ihnen diesen schier unglaublichen neuen Service von Google vorgestellt, der Sie ab sofort mit völlig korrekten Zahlen was die Menge der Besucher für bestimmte Suchworte betrifft, versorgt.

Dabei hatte ich darauf hingewiesen, dass es sich auf das GESAMTE Suchvolumen handelt, was sich dann natürlich auf die einzelnen Ergebnisse (von Platz 1 bis 999 - und weiter) verteilt.

Jetzt möchten Sie natürlich gerne wissen, wie sich die Besucher denn so auf die einzelnen Plätze bei Google verteilen. Hier mal am Beispiel der durchschnittlich 246.000 Suchanfragen im Monat für den Begriff “Hundefutter”:

Position 01: 103.935 (monatlich)
Position 02:  29.348
Position 03:  20.812
Position 04:  14.858
Position 05:  11.980
Position 06:    9.815
Position 07:    8.314
Position 08:    7.306
Position 09:    7.281
Position 10:    6.937
Position 11:    1.599 (das ist bereits Seite 2)

Interessant sind hier die großen Sprünge zwischen Platz 1 und Platz 2 (da lohnt es sich schon mal um den Spitzenplatz zu kämpfen) sowie zwischen Platz 10, der noch auf der 1. Seite ist und Platz 11, der bereits auf der 2. Seite angezeigt wird.

Wenn es Ihnen also nicht gelingt, für Ihren Suchbegriff die “Pole Position” einzunehmen, dann sollten Sie wenigstens versuchen unter die ersten 10 (im Idealfall unter die ersten 5), also auf die erste Seite zu kommen.

Ehrlich gesagt: Mir haben diese Zahlen auch die Augen geöffnet. Ich habe mich nämlich für eine meiner Webseiten immer gefragt, warum es mir nicht gelingen wollte, mehr Besucher zu generieren. Jetzt kenne ich die Antwort: Es gab einfach nicht mehr. Na, das hätte ich mal vor 4 Jahren wissen müssen.

Aber Ihnen kann das ja ab sofort nicht mehr passieren. Testen Sie einfach mal alle Ihre Suchbegriffe durch.

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Nutzung von Communities steigt

July 9th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Die Zeitschrift Tomorrow (Burda Verlag) hat in Zusammenarbeit mit der PbS AG, Community Marketing & Research sowie dem Team von “Typologie der Wünsche” eine neue Studie über das Online- und Offline-Verhalten der Web 2.0 Generation herausgegeben.

Interessant an dieser Studie ist, dass die Webnutzer erstmals in 8 Typen eingeteilt wurden (z.B. der Getriebene, der Schüchterne, etc.), und die Webnutzung der einzelnen Typen separat erfasst wurde.

Insgesamt hat sich herausgestellt, dass mehr als 50% aller deutschen Online-Nutzer eine Web 2.0 Anwendung nutzen und dabei sind Wikipedia und Ebay nicht mitgerechnet. Das heisst, dass Web 2.0 wohl endgültig bei der Allgemeinheit angekommen ist. Wie intensiv und innovativ der einzelne dann Web 2.0 Anwendungen nutzt, ist dann wohl eher eine Frage des persönlichen Geschmacks (oder der Typengruppe zu der man sich zählen mag).

Interessant ist wohl auch, dass die Nutzung von Communities eine erhebliche Steigerung erfahren hat. Waren es im Jahr 2000 noch lediglich 5%, die Online-Communities genutzt haben, sind es im Jahr 2006/20007 bereits 34%. Von diesen nehmen immerhin 19% mehr oder weniger aktiv am Leben in solchen Online-Communities teil. Großer Beliebtheit erfreuen sich nach wie vor die Foto- und Video-Communities aber natürlich auch Netzwerke wie StudiVZ, Xing o.ä. Die wichtigsten Gründe eine solche Community weiter zu empfehlen, sind eine gute Struktur, Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit.

Letzeres darf sich Facebook dann mal hinter die Ohren schreiben, die ungefragt mit den Namen ihrer Nutzer bei Google-Adwords geworben hatten und so, berechtigterweise, ein Sturm der Entrüstung ausgelöst hatten.

Immerhin 11% der Befragten gaben an, das Internet auch bereits über das Handy zu nutzen. Dabei erklärt sich jedoch nur eine Minderheit von 17% dazu bereit, für mobile Internetanwendungen zu bezahlen, sofern dann auf Werbung verzichtet würde. Die große Mehrheit nimmt Werbung lieber billigend in Kauf.

Fazit: Web 2.0 kann nicht nur, sondern muss zukünftig sein. Dabei müssen Werbetreibende weg von der One-Way-Kommunikation hin zur Interaktion mit dem potentiellen Kunden. Das Mitmach-Web trägt seinen Namen wohl zurecht. Werbung wird zu Gunsten kostenfreier Dienstenutzung hingenommen, zielgerichtete Werbung (wie Sie Amazon schon seit Jahren erfolgreich praktiziert) kann hierbei als durchaus nützlich empfunden werden.

Besser dran ist auch hier derjenige, der seine Hausaufgaben gemacht hat und seine Zielgruppe entsprechend gut kennt um Angebote Consumer-gerecht zuzuschneiden.

Es bleibt also weiter spannend und interessant.

Die komplette Studie können Sie sich kostenfrei bei Burda Community Network herunterladen.

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