Erfolgreiches Internet Marketing

Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for the 'Strategie' Category



Esel mit Karotte

February 3rd, 2010 by Kirsten Erlenbruch

Der erste Monat des neuen Jahres ist vorüber und so manch eine(r) wird sich eingestehen müssen, dass aus den guten Vorsätzen fürs neue Jahr mal wieder nichts geworden ist.

Das ist, wenn es Vorsätze wie “Aufhören zu Rauchen”, “10 kgs Abnehmen” oder ähnliches betrifft, immerhin ärgerlich, aber für gewöhnlich nicht gleich akut lebensbedrohlich. Fakt ist jedoch, dass es den meisten Menschen enorm schwer fällt, neue Gewohnheiten in ihrem Leben fest zu implementieren und das auch dauerhaft. Es fehlt uns an Durchhaltevermögen und damit in Folge auch an Motivation.

Und das trifft auch für das “Durchziehen” von “Selbständigkeits-Plänen” oder neuen Projekten zu.
“Es wäre schon schön, wenn ich mir ein Nebeneinkkommen aufbauen könnte, aber ….” oder “es wäre schon schön, wenn ich meinen ungeliebten Job an den Nagel hängen könnte, aber….”

Und nach dem “aber” folgen dann meist Begründungen wie:
“… ich bin abends immer so müde”, “…ich habe schließlich auch noch eine Familie”,”…ich bin schon mit meinem Hauptjob so ausgelastet”, etc.

Beim Finden von Begründungen, warum wir etwas gerade jetzt auf gar keinen Fall tun oder beginnen können, sind wir enorm kreativ. Was bleibt ist ein schales Gefühl seinen eigenen Ansprüchen nicht genügt zu haben, aber auch das versuchen wir möglichst schnell zu verdrängen.

Warum ist das so?
Wir alle werden von unterschiedlichen Dingen motiviert oder eben auch gehindert. Ob wir uns für etwas in Bewegung setzen, hängt ganz maßgeblich davon ab, welche Kräfte auf unsere Motivation einwirken.
Dabei unterscheiden wir zwischen “Hin-Zu-Motivation”, also eine Motivation, die auf ein Ziel hinwirkt und der “Weg-Von-Motivation”, also einer Motivation, die von etwas wegführt.

Beispiel: Ein junger Mann ist begeisterter Segler und hat gerade auf der letzten Messe das Segelboot seiner Träume gesehen. Leider kostet das Boot rund € 10.000,00 die unser junger Mann nicht hat. Fieberhaft überlegt er, wie er das Geld zusammenbekommen kann und entscheidet sich für nicht nur einen, sondern gleich mehrere Nebenjobs. Noch vor dem Morgengrauen trägt er ab sofort Zeitungen aus und am Wochenende jobbt er an einer Tankstelle. So sollte er, hat er ausgerechnet, in ca. 10 Monaten den notwendigen Betrag zusammen haben und das neue Segelboot ist seins.

Eine ganz klare “Hin-Zu-Motivation”. Ob er nun diese 10 Monate Dauerbelastung durchhält, wird sich an der Frage entscheiden, wie groß sein “Begehren” ist.

Umgekehrt: Ein anderer junger Mann arbeitet in einer Firma als Lagerist. Er verdient, aber so wenig, dass am “Ende vom Geld immer noch sehr viel Monat übrig ist”. Sein Konto ist hoffnungslos überzogen, sein Auto musste er schon vor langer Zeit verkaufen, auch bei seinen Freunden hat er sich immer wieder Geld geliehen und sein Vermieter droht ihm nun mit der Kündigung seiner Wohnung. Nachdem er zum wiederholten Mal nachts schweißnaß aufgewacht ist und vor lauter Sorgen nicht mehr in den Schlaf findet, beschließt er, dieser Situation ein für allemal ein Ende zu setzen. Schon am nächsten Tag sucht er sich einen Nebenjob und schreibt sich bei einem Bildungsinstitut für etliche Fortbildungskurse ein. Er will sich sobald wie möglich um einen besser bezahlten Job bemühen, für den er zusätzliche Qualifikationen benötigt.

Auch hier gilt: Der Erfolg dieser “Von-Weg-Motivation” wird sich daran entscheiden, wie groß in diesem Fall “die Schmerzen” sind, die seine derzeitige Situation verursachen.

Letztlich haben wir alle große Ähnlichkeit mit dem Esel, dem man eine Karotte vor die Nase hält, damit er sich bewegt. Wir müssen nur die “richtige” Karotte finden. Fragen Sie sich also:

- Bin ich ein “Hin-Zu” oder ein “Von-Weg”-Typ?
- Wie muss das Ziel aussehen, damit ich mich nicht nur in Bewegung setze, sondern auch dauerhaft dran bleibe?
- Was könnte mich daran hindern (z.B. Angst, Scham, etc.), und wie kann ich diese Hindernisse überwinden?

Wobei auch ganz klar ist, dass “lauwarme Ziele” (es wäre schon ganz schön, wenn….), erheblich weniger Aussicht auf Erfolg haben, wie die Ziele von denen wir meinen, dass wir keine Sekunde mehr ohne ihre Erreichung existieren können. Da können wir uns etwas von unseren Kindern abschauen, die sich in ein Spielzeug verlieben und dieses und wirklich nur genau dieses haben wollen und alles in Bewegung setzen um es zu bekommen. Da wird plötzlich freudig der Müll runter getragen, das Auto gewaschen und was nicht noch alles - nur um dieses eine Ziel zu erreichen.

Wann waren wir das letzte Mal so motiviert?

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Ungestört Texte schreiben mit Ommwriter

January 21st, 2010 by Kirsten Erlenbruch

Sie kennen das vielleicht: Sie sollen/wollen einen Text erstellen (z.B. einen Blogeintrag, einen Artikel, ein Buch, etc.) und abgesehen von den ohnehin schon vorhandenen Störungen des täglichen Lebens wie klingelnde Telefone, Kollegen, die auf einen Kaffee vorbei kommen, usw. sorgt auch der eigene Rechner für jede Menge willkommene und unwillkommene Abwechslung.

Da müssen wir dann ganz schnell noch unsere Emails checken und dann natürlich dem Link folgen, den der gute Freund geschickt hat und, ach, was ist das denn, das ist ja interessant,…..

Stunden später haben Sie zwar intensiv das Netz durchforstet, sind mit Ihrem Text aber noch kein Stück weiter gekommen. Da sehnt man sich schon mal nach innerer Ruhe und Einkehr, nach der einsamen Hütte im Wald.

Können Sie jetzt haben, sozusagen virtuell, mit dem Programm Ommwriter, dass es derzeit leider nur für Mac gibt (eine PC-Version soll aber folgen). Ommwriter ist ein kleines, erfreulicherweise kostenloses, Programm, dass Sie auf Ihrem Mac installieren und dass dann Ihren kompletten Bildschirm zu einem Text-Editor macht. Und das auf grafisch liebevoll gestaltete Art und Weise.

Sie können aus unterschiedlichen Hintergründen auswählen, die Schriftart verändern, die Größe des Eingabefeldes und können sich gleichzeitig noch mit Entspannungsmusik stimmulieren lassen. Alles andere wird ausgeblendet und es gibt nur noch Sie und Ihren Text. Abgespeichert wird das Ganze dann entweder im omm- oder im txt-Format und kann so später in Word, andere Textverabeitungsprogramme oder direkt in Ihren Blog eingefügt werden.

Mit diesem Programm, was übrigens grafisch wirklich zum Niederknien schön gemacht ist, können Sie sich ganz in Ruhe auf Ihre Aufgabe konzentrieren. Ein Zusatztipp von mir:

Schreiben Sie in kleinen Einheiten, aber ohne sich selbst zu zensieren. Legen Sie vorab einen genauen Zeitrahmen fest (z.B. 10 Minuten oder eine Viertelstunde), stellen Sie sich dazu ruhig einen Wecker. Und jetzt schreiben Sie drauf los. Achten Sie bewusst nicht auf Fehler und Stil - das editieren des Textes kommt erst später. Schreiben Sie, schreiben Sie, schreiben Sie, hören Sie nicht auf. Wenn Ihnen nichts einzufallen scheint, schreiben Sie Blindtext weiter (z.B. blah, blah, blah). Hauptsache ist, Sie schreiben.

Sie werden erstaunt sein, was Sie alles zu Stande bringen, sobald Sie sich im “Schreib-Flow” befinden. So überwinden viele Autoren und Journalisten ihre Schreibblockaden. Ein einfacher Trick, den jeder nutzen kann und der mit Ommwriter nun noch besser funktioniert.

Wenn Sie übrigens einen Tipp haben für ein ähnliches (oder vielleicht sogar besseres?) Programm, das auch auf PC läuft, bitte gerne hier in den Kommentaren hinterlassen.

Und hier ein kleiner Einblick in Ommwriter:

Ommwriter from Herraiz Soto on Vimeo.

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Wie Sie kostenlos Ihre Social Media Daten sichern

January 20th, 2010 by Kirsten Erlenbruch

In einer Welt aus Bits und Bytes ist jede Art von Datenverlust der Supergau. Und fast jeder von uns hat schon einmal versehentlich Daten gelöscht, die noch benötigt wurden. Nicht zu reden von Festplatten, die sich unangekündigt plötzlich verabschieden und natürlich hat man mal wieder kein Back-Up erstellt.

Inzwischen sind externe Festplatten so günstig, dass es eigentlich keine Ausreden mehr gibt. Nur, was ist eigentlich mit all’ unseren Daten, die wir auf diversen Portalen hinterlegt haben, wie z.B. Facebook, Delicious, Twitter, Flickr oder unser Wordpress-Blog oder unsere Googlemails. Klar, für gewöhnlich gehen wir davon aus - oder hoffen es wenigstens, dass unsere Daten dort einigermaßen sicher verwahrt sind.

Worauf man sich, wie der chinesische Hackerangriff auf die Google-Server eindrucksvoll beweist, nicht zu 100% verlassen sollte. Abgesehen davon, dass Ihre Daten auch verloren sind, wenn ein solcher Service einmal eingestellt werden sollte oder das jeweilige Portal über Nacht entscheidet, ab sofort auf Ihre Mitwirkung zu verzichten (alles schon passiert).

Um auch diese Daten sicher zu verwahren (ja, auch hier begeben Sie sich in die Hände von Dritten, zumindest ein Stück weit), gibt es einen neuen Service mit dem Namen BACKUPIFY. Backupify sorgt für einen Backup Ihrer Daten aus derzeit den folgenden Portalen oder Services:

  1. Flickr
  2. Twitter
  3. Delicious
  4. Zoho
  5. Google Docs
  6. Photobucket
  7. Wordpress
  8. Basecamp
  9. GMail
  10. Facebook
  11. Friendfeed
  12. Blogger
  13. Hotmail

Dabei ist es unerheblich, wie viele Accounts Sie bei den einzelnen Diensten unterhalten und wie groß die Datenmenge ist (das kann z.B. bei Photos, die Sie auf Flickr verwalten schon eine ganze Menge sein). Backupify speichert und verwahrt diese Daten sicher und vor allem KOSTENLOS für Sie - sofern Sie sich bis zum 31. Januar 2010 dort anmelden. Und der Service bleibt für Sie auch in Zukunft kostenfrei in vollem Umfang - was sich ab 01.02.2010 ändern wird. Jeder, der sich dann anmeldet, erhält einen kostenlosen Service nur mehr eingeschränkt. Es lohnt sich also, sich zu beeilen.

Wenn Sie auch hier nicht die “Zügel aus der Hand” geben wollen, speichert Backupify Ihre Daten auch gerne auf Ihrem eigenen Server, sofern Sie über einen Amazon S3-Server verfügen. Sicherer geht es dann aber auch schon fast nicht mehr. Übrigens speichert Backupify selbst die Daten auch auf Amazon S3 Hochleistungsservern.

In Kürze soll der Dienst noch um

  • YouTube
  • Xmarks
  • RSS-Feeds
  • Tumblr

ergänzt werden und es ist zu erwarten, dass auch noch weitere hinzu kommen.

Übrigens ist das Einrichten und Verbinden der einzelnen Portale mit dem Backupify denkbar einfach - schlichtes Anmelden mit den jeweiligen Portaldaten reicht völlig aus. Backupify speichert solche Nutzerdaten übrigens nicht, benötigt sie aber, um Ihre Daten von dort sichern zu können.

Ich persönlich freue mich besonders über die kommende Back-Up-Lösung für den YouTube Account. Es ist nämlich schon des häufigeren vorgekommen, dass YouTube Accounts gelöscht hat aufgrund vermeintlicher Regelverletzungen durch die Nutzer und dann sind Ihre Videos auf einmal im Nirwana verschwunden. Wohl dem, der dann zu Hause noch ein Back-Up hat - oder eben jetzt Backupify.

Also, nicht vergessen: Für alle die, die sich bis zum 31. Januar 2010 anmelden ist und bleibt der Service kostenfrei. Alle, die später kommen, werden nur eine Basisversion kostenlos erhalten und für mehr Leistung dann bezahlen müssen.

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