Erfolgreiches Internet Marketing

Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for the 'Suchmaschinen' Category



Social Media Revolution

September 23rd, 2009 by Kirsten Erlenbruch

ZDF - nein, nicht das Zweite Deutsche Fernsehen, sondern Zahlen, Daten, Fakten liefert dieses schön gemachte Präsentationsvideo und zwar über alles, was mit Social Media zu tun hat. Also alles rund um Web 2.0 und vor allem die sozialen Netzwerke.

Wussten Sie z.B., dass Facebook, wäre es ein Land, das viertgrößte Land der Welt wäre (nach Einwohnern) und zwar nach China, Indien und den USA? Oder, dass Ashton Kutcher (für die, die es nicht wissen: Ehemann von Demi Moore) und Ellen DeGeneres (amerikanische Talkshow-Lady) mehr Twitter-Follower haben als die gesamte Bevölkerung von Irland, Norwegen und Panama? “So what?” könnte man da sagen, aber dass beispielsweise 80% der Twitter-Nutzer von mobilen Geräten aus “twittern” ist da schon interessanter.

Oder, dass es mehr als 200 Millionen Blogs im Internet gibt und 34% der Blogger ihre Meinung über Produkte und Marken bloggen und das zumeist täglich oder mehrmals in der Woche.

Das und noch viel mehr, sehen Sie hier.
Kleiner Tipp - ich persönlich fand die Musik relativ nervig, Sie verpassen nichts, wenn Sie den Ton ausschalten.

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Wie wichtig ist der Pagerank?

July 8th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ja, der Pagerank, den Google unseren Webseiten verleiht ist wichtig, muss aber nicht zwingend ausschlaggebend sein.

Wenn Sie eine Webseite betreiben, möchten und müssen Sie gefunden werden, um Aussenwirkung zu produzieren. Das gelingt letztlich nur, wenn Ihre Webseite bei Google relativ weit vorne, also auf Seite 1 und im Idealfall auf einem der Plätze 1 bis 10 gelistet ist. Die Frage ist, wie Sie, resp. Ihre Webseite dorthin gelangt und ob und was das mit dem Pagerank der Seite zu tun hat.

Wenn eine neue Webseite online geht, wird diese von Google erst einmal eine Weile ignoriert, sie kommt in die so genannte Google-Sandbox, also den “Webseiten-Kindergarten”. So lange, bis z.B. eine andere Webseite, die Google bereits kennt, auf Ihre Webseite verlinkt. Dann bequemt Google sich, einmal auf Ihrer Seite vorbeizuschauen und die Inhalte zu überprüfen. Ab diesem Moment ist Ihre Webseite in der Googlesuchmaschine zu finden (wenn Sie dort Ihre URL eingeben, findet Google sie). Mehr passiert erst mal nicht. Wenn Ihre Seite entsprechend für eines oder mehrere Suchbegriffe (Keywords) optimiert ist, wird Google dies positiv vermerken. Und je mehr eingehende Links (von anderen Seiten) auf Ihrer Webseite landen, desto wertvoller wird Ihre Site in den Augen von Google und rutscht im Idealfall so langsam aber sicher nach oben.

Einen guten (oder überhaupt einen) Pagerank haben Sie damit aber noch lange nicht. Google vergibt ein Art Ranking für Webseiten zwischen 0 (für ganz neu und noch keine oder so gut wie keine eingehenden Links) und 10 für die ganz großen, bekannten enorm verlinkten Seiten. Wenn Sie neu sind, haben Sie automatisch erst mal den Pagerank 0 (der Name Pagarank hat übrigens nichts mit dem englischen Wort Page für Seite zu tun, sondern leitet sich von einem der Google-Gründer mit dem Namen Page ab). Google hat ein ausgeklügeltes (und sich beständig änderndes) System für seine Bewertung. Die setzt sich zusammen aus dem Alter der Seite (also wie lange sie schon online ist), da gibt es eine Art “Altersbonus”, eingehenden Links (wobei der Pagerank der verlinkenden Seite dann auf Ihre Seite “abfärbt”), thematische Relevanz usw.

Jetzt könnte man annehmend, dass der Pagerank auch automatisch mit der Position bei Google korreliert. Aber, weit gefehlt. Sie können, sofern Sie die richtige Nische (also den “richtigen” Suchbegriff) gewählt haben, bei Google auf einer der ersten Positionen auftauchen, obwohl Ihre Seite einen geringen oder sogar noch gar keinen Pagerank (also 0) hat. Wir betreiben einige Nischenseiten auf die dies zutrifft und die aufgrund ihrer guten Positionierung eine Menge Besucher anziehen, obwohl der Pagerank noch 0 ist.

Ist der Pagerank deshalb unwichtig? Keineswegs, denn Ihre Positionierung bei Google ist immer nur eine Momentaufnahme (allein schon deshalb, weil Google gern und oft die “Regeln” ändert) und wenn es einem Ihrer Mitbewerber gelingt seine Seite ebenso für gleiche oder ähnliche Suchbegriffe zu optimieren UND gleichzeitig schnell einen Pagerank zu entwicklen, wird der Mitbewerber an Ihrer Seite vorbeiziehen und Sie “im Regen stehen lassen”.

Die erste Aufgabe sollte es daher sein, möglichst schnell und gut (also weit oben) bei Google positioniert zu werden und dann sollten Sie beständig an Ihrem Pagerank arbeiten, um mögliche Mitbewerber auszubremsen.

Viel Erfolg!

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Google Wave - wird es das Internet revolutionieren?

June 3rd, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Internet-Marketing wird mehr und mehr zu einem Teamsport. Was letztlich auf mehr oder weniger alles im und um das Internet zutrifft. Web 2.0 ist die Kunst der Kollaboration, des Zusammenarbeitens mit anderen, egal wo und wann, auch wenn der Kollege am anderen Ende der Welt lebt und arbeitet. Nicht zuletzt das macht den Erfolg von Twitter, Facebook und Co. aus.

Google, immer gut für “technische Überraschungen” hat sich hierzu etwas Neues ausgedacht. Google-Wave! Ein Tool um in Real-Time mit anderen zu kommunizieren. Real-Time heißt dabei, dass Sie nicht mehr, wie derzeit beim Chat, erst warten müssen, bis der Kommunikationspartner seinen Text zu Ende geschrieben hat, bis Sie ihn sehen können. Google-Wave liefert den Text, wie er geschrieben wird, also gleich im Prozess der Entstehung.

Das soll nicht nur mit Text, sondern auch mit Bildern funktionieren, die man dem anderen zeigen möchte.

Google-Wave wird sich auch in Blogs oder auf Webseiten einbinden lassen, so dass Konversationen hier weitergeführt werden können.  Damit das alles auch mobil funktioniert, wird es entsprechende Anwendungen für Ihre Smartphones (auf jeden Fall das Google-Phone sowie das IPhone) geben.

Wave ermöglicht es auch, gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten. Hierzu werden die Beteiligten einfach zu einer Sitzung hinzugefügt und der betreffende Text wird versendet. Alle erhalten diesen Text und können nun Veränderungen und/oder Ergänzungen vornehmen. Diese erscheinen dann entsprechend gekennzeichnet, so dass sich die Veränderungen nachvollziehen lassen.

Ein kleiner, aber nicht zu verachtender Clou ist der eingebaute Spellchecker, also die Rechtschreibprüfung, die in der Lage ist, Worte in Beziehung zu anderen Worten zu setzen und daraufhin auf Richtigkeit zu überprüfen (nicht nur einzelne Worte mit einem Wörterbuch). Eine geniale Funktion, die hoffentlich dann in Kürze auf Textverarbeitungsprogramme “abfärben” wird.

Natürlich lässt sich aus Wave auch direkt auf die Google-Suchmaschine zugreifen, Links, gefundene Texte oder Bilder können von da aus direkt in eine Wave-Sitzung eingebunden werden.

Google wird den API-Code zur Verfügung stellen, so dass Programmierer eigene Anwendungen für Wave programmieren und zur Verfügung stellen können.

Als erste Gadgets können zum Beispiel Umfragen an die Teilnehmer einer Sitzung versendet werden, deren Ergebnisse dann ebenfalls in “Real-Time” übermittelt werden. Außerdem gibt es eine Schnittstelle zu Twitter (aus Wave kann direkt getwittert und nach Themen gesucht werden).

Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, können in Wave auch Spiele gemeinsam oder gegeneinander gespielt werden.

Sehen Sie hier die komplette Präsentation von Google.

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