Erfolgreiches Internet Marketing

Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for the 'Suchmaschinen' Category



Geld verdienen mit Weblogs - Teil 7

November 4th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Der schönste Weblog, die tollste Webseite und der beste Inhalt nutzt gar nichts, wenn Sie bei Google (oder in anderen Suchmaschinen) nicht gefunden werden, also niemand von Ihnen weiß.

Dabei betrachtet Google Weblogs ohnehin schon etwas wohlwollender als “normale” Webseiten, weil hier regelmäßig upgedated wird. Aber so ganz von alleine wird es nun mal nicht gehen.

Machen wir es Google eben ein wenig einfacher:

  1. Das beginnt schon bei der Wahl Ihres Domain-Namens. Im Idealfall handelt es sich dabei um Ihr Nischen-Suchwort (z.B. www.welpenfutter.de). Bei der Suche nach freien Domain-Namen beziehen Sie ruhig auch .net- oder .org-Domains mit in die Suche ein.
  2. Wählen Sie, besonders zu Anfang, Titel für Ihre Blogposts, die Ihre Suchbegriffe enthalten.
  3. Binden Sie, wenn möglich, Videos in Ihren Weblog mit ein - Google hat derzeit ein Faible für Videos.
  4. Der nahezu wichtigste Punkt: Social Bookmarking! Bookmarken Sie JEDEN einzelnen Ihrer Blogposts. Das geht besonders einfach mit Social Marker (allerdings müssen Sie auch hier vorher Accounts bei den jeweiligen Bookmarking Sites einrichten).
  5. Sorgen Sie dafür, dass möglichst viel auf Ihren Weblog verlinkt wird. Z.B. wenn Sie auf anderen Weblogs (sinnvolle) Kommentare schreiben, Sie eine Squidoo-Lens anlegen, die auf Ihren Weblog verlinkt, Sie eine Tumblr-Seite anlegen, die auf Ihren Weblog verlinkt, etc.
  6. Schreiben Sie Artikel zu Ihrem Nischen-Thema und veröffentlichen Sie diese auf Online-Presseportalen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie in den Artikelna auf Ihren Weblog verlinken dürfen.

Sie brauchen Ihren Weblog nicht gesondert bei Google anzumelden (auch wenn es nicht schadet, wenn Sie das tun), denn Google nimmt Sie in dem Moment automatisch wahr, in dem von einer anderen Seite auf Sie verlinkt wird. Wenn Sie jeden Tag einen Artikel schreiben, jeden Tag Ihren Artikel Social Bookmarken und dafür sorgen, dass auch andere Seiten auf Sie verlinken, werden Sie innerhalb von wenigen Tagen bei Google gerankt (manchmal dauert es nicht mehr als 24 Stunden!). Wenn Sie Ihre Nische clever ausgesucht haben (nicht mehr als 30.000 Mitbewerber), dann können Sie es innerhalb von 2 bis 3 Wochen unter die Top Ten schaffen (und das müssen Sie auch, denn sonst ist letztlich alle Mühe vergebens).

Ach so ja, und es versteht sich wohl von selbst, dass Sie sich auf Ihrem Weblog ausschließlich mit Ihrer Nische beschäftigen.

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Wie lange dauert es bis ein Blogbeitrag geindext ist?

September 27th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Lennart Paulsen hat bis vor wenigen Monaten im Team von Google in Hamburg gearbeitet, als Account-Manager für Adwords. Er ist also ein Insider und er teilt sein Insider-Wissen freundlicherweise auf seinem Weblog freigiebig mit der Welt.

Und genau da bin ich über einen ganz interessanten Blogpost gestolpert. Paulsen berichtet nämlich, dass die Beiträge seines Blogs (der bei blogger.com erstellt wurde aber unter seiner eigenen Domain läuft) innerhalb von nur 16 Minuten bei Google geindext werden und somit dort zu finden sind.

Warum das so interessant ist? Ganz einfach, denn das beweist,

  • dass Google erheblich schneller beim Indexen geworden ist (was uns allen zu Gute kommt)
  • dass Google nach wie vor Bloginhalte besonders schätzt (nach Videos) und für relevant einschätzt
  • dass es relativ egal ist, welche Blogplatform man für seinen Blog nutzt. Auch wenn die Erfahrungen vielleicht zeigen, dass es mit Wordpress noch ein wenig schneller geht.
  • dass es allerdings immer noch darauf ankommt, halbwegs verständliche Permalinks zu generieren (z.B.: www.Ihr-Blog.de/2008-09-24/mein-aktueller-Blogpost), mit denen Google auch was anfangen kann.

Die “herkömmliche” Webseite und/oder die Landing Page sind nicht tot (noch nicht wenigstens), aber wer rasch und effizient im Google-Ranking steigen will, der wird um einen Weblog (wenigstens zusätzlich) langfristig nicht herumkommen.

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Wie viel darf das Internet wissen?

September 24th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Eine der heftigsten Diskussionen, die bei der Blogger-Konferenz IZEAfest in Orlando geführt wurde, war die über Social Networks und Privatsphäre.

Besonders bei den jüngeren Leuten sinkt die Hemmschwelle, auch intimste Details des Privatlebens im Internet zu veröffentlichen (in Weblogs, Social Networks, Foren, Chatrooms, etc.). Paradox, wenn man bedenkt, wie laut die Stimmen des Protests werden, wenn es um staatlich veranlasste Online-Durchsuchungen geht. Ehrlich gesagt, glaube ich kaum, dass die Staatsgewalt auf den durchsuchten Rechnern viel mehr finden wird, als ohnehin schon irgendwo im Internet kursiert.

Solche Freizügigkeiten sind dem einen oder anderen bereits zum Verhängnis geworden, wenn clevere Personalchefs sich mal etwas intensiver für das Online-Leben ihres hoffnungsvollen Bewerbers gekümmert haben. Nicht jedes Unternehmen toleriert den jugendlichen Hasch-Genuss oder die Mitgliedschaft im Swinger-Club.

Dabei stellt sich mehr und mehr auch die Frage, was dürfen wir über andere im Netz veröffentlichen, z.B. unsere Kinder? So süß der Weblog mit den Bildern und den Berichten von den lieben Kleinen auf den ersten Blick auch sein mag, nicht jeder wird als Erwachsener später begeistert sein, wenn jeder von seinen nächtlichen Angstattacken bei Gewitter lesen kann (von anderen frühkindlichen Erfahrungen ganz zu schweigen). Inwieweit werden hier die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Kinder verletzt?

Oder wird es irgendwann so sein, dass so viel Material über jeden von uns im Netz zu finden ist, dass es auf die einzelne Information (mag sie auch kritische sein) schließlich nicht mehr ankommt?

Wer weiß. Fakt ist, dass wir derzeit alle SEHR genau darüber nachdenken müssen, was wir von uns im Internet preisgeben. Den eines ist klar: Jede, wirklich jede Information ist irgendwo und irgendwie abrufbar. Oder, wie meine Großmutter zu sagen pflegte: “Nichts ist so fein gesponnen, dass es nicht kommt ans Licht der Sonnen”.

Eine Faustregel könnte hierbei sein: Was Sie nicht als Schlagzeile in der Bildzeitung über sich lesen möchten, das sollten Sie auch dem Internet tunlichst nicht anvertrauen.

Inwieweit Sie sich mit z.B. einem Pseudonym schützen können, sei dahingestellt. Ich befürchte, dass ein cleverer “Hacker” auch dieses irgendwann, irgendwie zu Ihnen zurück verfolgen wird und würde auch hier lieber auf Nummer Sicher gehen und nach der Faustregel oben agieren.

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