Internet Marketing für Anfänger

Alles über Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for the 'Suchmaschinen' Category



Notizen - to go

April 12th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Heutzutage gibt es ja fast alles to-go: Das fing mit Snacks wie Sandwiches, Burgern, etc. an, dann kamen kalte Getränke und dann der Kaffee (was genau ist eigentlich so toll daran, heißen Kaffee aus einem Pappbecher beim Laufen zu trinken?). An jedem zweiten Laden prangt ein “to-go” Schild, was nichts anderes heißt als: Lieber Kunde, werde nicht lästig und nimm Deinen Krempel bitte mit auf die Straße.

Nun gut. Da unsere Welt nun mal immer mobiler wird, stelle ich hier mal ein wirklich pratkisches “to-go-Tool” vor: Evernote!

Evernote ist letztlich nichts anderes als ein elektronisches Notizbuch, aber eins, das es in sich hat. Bislang arbeite ich persönlich ganz erfolgreich mit dem Google-Notebook. Hier lassen sich alle Fundstücke aus dem Internet, Erinnerungen oder Notizen speichern und über den entsprechenden Google-Account wieder abrufen. Schnon mal nicht schlicht.

ABER: Evernote geht einen ganz gehörigen Schritt weiter. Hier können Sie:

  1. Ihre Notizen verschlagworten (mittels Tags), nach denen sich dann wiederum suchen lässt.
  2. Ganze Webseiten oder Teile daraus speichern
  3. Bilder speichern - und jetzt kommt es: Evernote sucht auch nach Text in Ihren Bildern! Wenn Sie also z.B. zur Sicherheit ein Foto von Ihrem Flugticket nach Frankfurt gemacht haben, wird Evernote bei der Suche nach dem Wort Frankfurt eben auch das Bild dieses Tickets für Sie fnden.
  4. Es lassen sich über Ihr Handy auch Audiodateien speichern
  5. Sie können Evernote auf Ihrem Desktop haben und verwalten (wie gesagt Mac und Windows) und gleichzeitig eine Online-Version, die von überall her für Sie zugänglich ist. Ein Click auf den Synchronisationsbutton und Ihre Daten von Desktop und Internet sind auf dem gleichen Stand.
  6. Sie können Evernote auch mobil mit Ihrem mobilen Webbrowser (z.B. mit Ihrem Handy) erreichen, suchen und Notizen machen.

Adieu, liebe Google-Notes, willkommen Evernote.
Evernote ist noch in der Betaphase (funktioniert aber bereits hervorragend), ist jedoch derzeit nur auf Einladung erhältlich. Tragen Sie sich auf der Website ein und fassen Sie sich ein paar Tage in Geduld - die Einladung folgt dann auf dem Fuße - bei mir hat es ca. 1 Woche gedauert und das Warten hat sich gelohnt. Aber sehen Sie selbst:

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Twitter-Suchfunktion

April 8th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Der Sinn von Twitter ist es ja, möglichst viele Follower zu generieren, um einen möglichst großen Wirkungskreis zu haben. Ebenso interessant ist es natürlich seinerseits anderen interessanten Twitterern zu folgen, sei es aus Interesse, aus Freundschaft, zum Spaß oder eben, weil es hier interessante Informationen gibt.

Wie aber finde ich heraus, welcher Twitterer sich mit Themen beschäftigt, die für mich interessant sind?

Tweetscan ist die ebenso einfache wie wirkungsvolle Lösung. Auf der Seite einfach den Suchbegriff in das freie Feld eingeben und schon erscheinen alle Twitterfeeds mit genau diesem Begriff. Selbstverständlich können Sie auf diese Art und Weise auch herausfinden, welche Twitterer sich für Ihre Themen/Produkte/Dienstleistungen interessieren. Wenn Sie all’ diesen Twitterern folgen, werden umgekehrt sehr schnell etliche davon auch Ihren Feeds folgen und schon haben Sie Ihre “Fangemeinde” vergrößert und zwar ziemlich zielgruppengerecht.

Hier unten sehen Sie die Seite anhand des Suchbegriffs “dog food”:

Tweetscan

Dabei ist zu beachten, dass manche Begriffe natürlich auch in ganz anderen Zusammenhängen gebraucht werden. Es ist daher schon sinnvoll, sich die einzelnen Twitterer genauer anzusehen, bevor Sie diese zu Ihren Kontakten hinzufügen, wenn Sie sehr eng bei Ihrer Zielgruppe bleiben wollen.

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Die richtigen Keywords finden

April 1st, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Nicht genug damit, dass wir uns um unsere Produkte oder Dienstleistungen kümmern, unsere Kunden pflegen, die Mitarbeiter (und/oder uns selbst) bei Laune halten müssen - jetzt auch noch Marketing im Internet.

Und dann sollen wir auch noch wissen, wonach der potentielle Kunde suchen wird, wenn er unsere Webseite finden soll. Pfff.

Aber genau das ist der springende Punkt: Wichtig sind nämlich nicht die Keywords (auch schön altmodisch Suchwörter genannt), die unser Produkt am besten beschreiben oder unser Unternehmen. Wichtig sind die Keywords, nach denen unser Kunde suchen würde.

Simpel aber hilfreich ist es da, wenn man mal ein paar Leute (natürlich auch Kunden) fragt, wonach sie den so suchen würden, wenn sie unsere Leistungen im Internet finden wollten. Sie werden erstaunt sein - und haben gleich eine lange Liste erster Keywords erstellt.

Dann machen Sie sich selbst im Internet auf die Suche. Geben Sie alle Keywords bei Google ein und achten Sie genau auf die Ergebnisse. Auch Wortkombinationen (z.B. nicht nur “Hundefutter” sondern auch “Hundefutter für Allergiker”) sollten Sie abfragen, die bringen oft genug noch bessere Resultate. Hier ist nicht nur interessant ob und welche Ihrer Mitarbeiter hier erscheinen. Hier ist auch interessant, ob es Ergebnisse gibt, die für Sie evtl. keine Konkurrenz bedeuten (z.B. Einträge aus Wikipedia o.ä.).

Dann gehen Sie zu Google-Adwords und richten sich dort ein Konto ein (sofern Sie nicht schon eines haben). Das ist kostenlos und verpflichtet Sie erst mal zu nichts. Aber Sie haben dort Zugriff auf das Google-Keyword-Tool.

Und dieses Keyword-Tool ist gleich zweifach hilfreich.
Einmal können Sie im ersten Feld Ihre Keywords eingeben und Google liefert eine Liste von weiteren Begriffen und Kombinationen. Aber nicht nur das, Google liefert auch gleich optische Aufzeichnungen (in Balkenform) über die Mitbewerberdichte und das Suchvolumen. Google nennt hier keine Zahlen, sondern stellt die Daten, wie gesagt, nur grafisch dar. Aber um sich einen Überblick zu verschaffen reicht es schon.

Sie suchen natürlich nach den Keywords mit der geringsten Mitbewerberdichte und dem höchsten Suchvolumen. Und diese Keywords kommen dann nicht nur in den Quelltext Ihrer Seite, sondern natürlich auch als lesbarer Text auf die Seite selbst.

Hier gilt es jetzt umsichtig vorzugehen. Zum einen soll der Text natürlich weiterhin für die Besucher Ihrer Webseite lesbar sein - und zwar angenehm lesbar! Zum anderen sollen sich aber auch alle Keywords darin “verstecken”, die Sie als relevant herausgefunden haben.

Caveat: Übertreiben Sie es nicht mit der Suchmaschinenoptimierung. Wenn sich identische Keywords im Text häufen, wird das von Google inzwischen abgestraft - so schlau ist der Spider inzwischen.

Wenn Ihr Text fertig ist, dann kehren Sie nochmals zurück zum Google Keyword Tool und geben Ihren Text in das untere Feld ein (Website-Content). Das Google Keyword Tool prüft den Text dann auf enthaltene Keywords. Die gefundenen wird dann so auch der Google-Robot finden.

Kleiner Tipp am Rande: Sie können auch die Adresse (URL) einer Webseite eingeben, die Google dann auf Keywords testet. Es muss nicht zwingend die Adresse Ihrer eigenen Webseite sein - wenn Sie verstehen, was ich meine….

“Richtige” Keywords sind die, die oft gesucht werden, aber möglichst wenig Mitbewerber haben. Je mehr Sie davon haben, desto einfacher wird es, Ihre Webseite möglichst weit nach vorne zu bringen in den Suchmaschinen.

Viel Erfolg!

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