Erfolgreiches Internet Marketing

Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for the 'Twitter' Category



Wie Sie kostenlos Ihre Social Media Daten sichern

January 20th, 2010 by Kirsten Erlenbruch

In einer Welt aus Bits und Bytes ist jede Art von Datenverlust der Supergau. Und fast jeder von uns hat schon einmal versehentlich Daten gelöscht, die noch benötigt wurden. Nicht zu reden von Festplatten, die sich unangekündigt plötzlich verabschieden und natürlich hat man mal wieder kein Back-Up erstellt.

Inzwischen sind externe Festplatten so günstig, dass es eigentlich keine Ausreden mehr gibt. Nur, was ist eigentlich mit all’ unseren Daten, die wir auf diversen Portalen hinterlegt haben, wie z.B. Facebook, Delicious, Twitter, Flickr oder unser Wordpress-Blog oder unsere Googlemails. Klar, für gewöhnlich gehen wir davon aus - oder hoffen es wenigstens, dass unsere Daten dort einigermaßen sicher verwahrt sind.

Worauf man sich, wie der chinesische Hackerangriff auf die Google-Server eindrucksvoll beweist, nicht zu 100% verlassen sollte. Abgesehen davon, dass Ihre Daten auch verloren sind, wenn ein solcher Service einmal eingestellt werden sollte oder das jeweilige Portal über Nacht entscheidet, ab sofort auf Ihre Mitwirkung zu verzichten (alles schon passiert).

Um auch diese Daten sicher zu verwahren (ja, auch hier begeben Sie sich in die Hände von Dritten, zumindest ein Stück weit), gibt es einen neuen Service mit dem Namen BACKUPIFY. Backupify sorgt für einen Backup Ihrer Daten aus derzeit den folgenden Portalen oder Services:

  1. Flickr
  2. Twitter
  3. Delicious
  4. Zoho
  5. Google Docs
  6. Photobucket
  7. Wordpress
  8. Basecamp
  9. GMail
  10. Facebook
  11. Friendfeed
  12. Blogger
  13. Hotmail

Dabei ist es unerheblich, wie viele Accounts Sie bei den einzelnen Diensten unterhalten und wie groß die Datenmenge ist (das kann z.B. bei Photos, die Sie auf Flickr verwalten schon eine ganze Menge sein). Backupify speichert und verwahrt diese Daten sicher und vor allem KOSTENLOS für Sie - sofern Sie sich bis zum 31. Januar 2010 dort anmelden. Und der Service bleibt für Sie auch in Zukunft kostenfrei in vollem Umfang - was sich ab 01.02.2010 ändern wird. Jeder, der sich dann anmeldet, erhält einen kostenlosen Service nur mehr eingeschränkt. Es lohnt sich also, sich zu beeilen.

Wenn Sie auch hier nicht die “Zügel aus der Hand” geben wollen, speichert Backupify Ihre Daten auch gerne auf Ihrem eigenen Server, sofern Sie über einen Amazon S3-Server verfügen. Sicherer geht es dann aber auch schon fast nicht mehr. Übrigens speichert Backupify selbst die Daten auch auf Amazon S3 Hochleistungsservern.

In Kürze soll der Dienst noch um

  • YouTube
  • Xmarks
  • RSS-Feeds
  • Tumblr

ergänzt werden und es ist zu erwarten, dass auch noch weitere hinzu kommen.

Übrigens ist das Einrichten und Verbinden der einzelnen Portale mit dem Backupify denkbar einfach - schlichtes Anmelden mit den jeweiligen Portaldaten reicht völlig aus. Backupify speichert solche Nutzerdaten übrigens nicht, benötigt sie aber, um Ihre Daten von dort sichern zu können.

Ich persönlich freue mich besonders über die kommende Back-Up-Lösung für den YouTube Account. Es ist nämlich schon des häufigeren vorgekommen, dass YouTube Accounts gelöscht hat aufgrund vermeintlicher Regelverletzungen durch die Nutzer und dann sind Ihre Videos auf einmal im Nirwana verschwunden. Wohl dem, der dann zu Hause noch ein Back-Up hat - oder eben jetzt Backupify.

Also, nicht vergessen: Für alle die, die sich bis zum 31. Januar 2010 anmelden ist und bleibt der Service kostenfrei. Alle, die später kommen, werden nur eine Basisversion kostenlos erhalten und für mehr Leistung dann bezahlen müssen.

Category: Internet, Social Networking, Strategie, Twitter | No Comments »

Twitter-Marketing

September 30th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Mehr und mehr Menschen, auch im deutschsprachigen Raum, nutzen den Microblogging-Dienst Twitter. Mit 140 Zeichen kann man sich hier auf die schnelle austauschen und/oder seine Meinung zu unterschiedlichen Themen kund tun.

So weit, so gut. Inzwischen baut Twitter selbst seine Dienste weiter aus und ermöglicht innerhalb der Tweets (also der einzelnen Nachrichten) die Suche nach bestimmten Suchbegriffen. Die Suchbegriffe, die momentan am häufigsten genannt werden, finden sich sogar stets rechts auf der Twitter-Seite. Ein Klick auf einen solchen Begriff, führt dann zu einer Liste mit allen Tweets in denen sich dieser bestimmte Suchbegriff findet. Wer auf dieser Liste ganz oben ist, kann natürlich damit rechnen relativ häufig gelesen zu werden. Und wenn sich in diesem Tweet dann auch noch ein Link zu einer entsprechenden (Produkt-)Webseite befindet - um so besser.

Was heißt das jetzt für uns als “Marketeers”?
All das, was derzeit Trend ist (und also rechts auf der Twitterseite aufgeführt ist), ist schnelllebig und wird nicht nur im Minuten- sondern oft sogar im Sekundentakt upgedated. Will heißen, bevor Sie auch nur “Tweet” sagen können, sind Sie mit Ihrer Nachricht von Platz 1 verdrängt und durch einen neuen Tweet ersetzt worden, rutschen also in der Liste weiter nach unten. Und auch hier gilt, ähnlich wie bei Google, was nicht auf den ersten Plätzen zu sehen ist, wird kaum noch wahrgenommen.

Was also tun?
Ganz einfach: Sie ersetzen Ihren “einfachen” Suchbegriff durch einen “erweiterten” Suchbegriff (auch “long tail keyword” genannt).
Beispiel: Statt “IPhone Cases” wählen Sie beispielsweise “IPhone retro cases” oder, um im deutschen Sprachgebrauch zu bleiben, statt “Welpenfutter” wählen Sie “Diät Welpenfutter” oder “Allergie-Welpenfutter”.

Will heißen: Je spezifischer der Suchbegriff in Ihrem Tweet, desto weniger Konkurrenz (gerade so wie bei Google) und desto größer die Chance, sich länger weit oben auf der Twitter Keyword-Hitliste zu halten.

CAVEAT: Was damit nicht gesagt werden soll, ist, dass Sie jetzt anfangen, Twitter mit “Spam-Tweets” zu bestücken und in jeder Ihrer Nachrichten Ihren Produktlink unterzubringen. Das wird Sie ziemlich schnell ziemlich einsam machen und auch recht schnell dazu führen, dass Twitter Ihren Account löscht (mit Recht). Aber hin und wieder auf die eigene Seite oder, noch besser, auf Aktuelles auf der eigenen Seite, hinweisen ist erlaubt und erwünscht. Und wer über mehr als einen Twitter-Account verfügt, kann das natürlich auch mehrfach tun, so lange es sich, wie erwähnt, eben nicht um Spam, also reine Werbung handelt.

Was sicher ist, ist, dass sich Twitter, ebenso wie YouTube mehr und mehr eben auch zur Suchmaschine entwickelt und das darf und soll natürlich im Rahmen der Bedingungen auch genutzt werden. Was allerdings ebenso sicher ist, ist, dass diejenigen, die der Meinung sind, viele, wahllos hinzugefügte Follower würden auch viel bewirken, den Sinn und Zweck von Twitter nicht verstanden haben. Aber das nur so am Rande…

Category: Twitter | No Comments »

Neues aus “Twitterland”

July 14th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Unter dem Titel: “Twitter - der Spatz im Reich der großen Web 2.0-Tiere” hat das Markforschungsunternehmen Fittkau & Maaß Consulting eine neue Studie zum Thema Twitter veröffentlicht.

Selbst die ehrwürdige FAZ hat sich dem Thema “Twitter” angenähert und weiß zu berichten, dass im Monat Juni 2009 ein Zuwachs von 34% an deutschen Twitternutzern zu verzeichnen war. Damit nutzen derzeit 105.000 Deutsche den Microblogging-Dienst. Interessant ist dabei, dass das Gesamtinteresse an Twitter weitaus größer ist. Im Mai 2009 haben nämlich insgesamt 1,4 Mio. Menschen in Deutschland die Twitter-Seite besucht. Das legt die Vermutung nahe, dass Twitter mittlerweile auch oder sogar mehrheitlich als Informationskanal benutzt wird, ohne gleichzeitig selbst auf der Seite aktiv zu werden.

Fittkau & Maaß Consulting hat dennoch herausgefunden, dass Twitter unter allen Web 2.0-Diensten noch ganz weit unten auf der “Hitliste” steht. Während 66,8% der Internet-Nutzer mindestens einmal im Monat Wikis nutzen, 41,9% mind. einmal im Monat eine “Social Network Site” nutzen, werden Micro-Blogging-Seiten wie Twitter nur von 5,5% genutzt.

Die meisten Twitter-Nutzer kommen aus den Bereichen EDV (11,5%); Medien, Verlagswesen Unterhaltung (11,0%) und Multimedia, Internet (10,5%). Die “technik-affine” Branche bleibt hier also weitgehend unter sich.

Immerhin ist der Bekanntheitsgrad von Twitter zwischenzeitlich relativ hoch. Immerhin geben 53,9% der Internetnutzer an, Twitter (oder andere Micro-Blogging-Seiten) zu kennen, jedoch nicht selbst zu nutzen.

Der positive Twitter-Trend wird also wohl auch in Deutschland weiter anhalten. Ob und wann die Betreiber der Microblogging-Seiten mit Ihren Diensten Geld verdienen können und werden, bleibt aber wohl weiter ungewiss. Nach Fittkau & Maaß Consulting wären nur 6% der Twitter-Nutzer bereit, für die Nutzung auch zu bezahlen. Die Monetarisierung wird sich also kreative andere Wege suchen müssen.

Category: Twitter | No Comments »

AWSOM Powered