Internet Marketing für Anfänger

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Archive for the 'Twitter' Category



Kauft Twitter Summize?

July 10th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

TwitterErst vor kurzem hat Twitter eine Venture Capital Finanzspritze in Höhe von 15 Mio. US$ erhalten. Damit lässt sich schon so ein bisschen anfangen. Begeisterte Twitter-Nutzer wie ich hoffen hier natürlich auf verbesserten Service, sprich stabilere Technik.

Aber es war wohl von Anfang an klar, dass das Geld auch dazu dienen würde, interessante “Ergänzungsdienste” hinzuzukaufen. Das scheint jetzt soeben mit Summize zu passieren.

Summize ist ein Service mit dem Sie quer durch Twitter nach bestimmten Begriffen suchen können. Wenn Sie zum Beispiel wissen möchten, was man sich auf Twitter gerade über die Spielkonsole “Wii” erzählt, dann geben Sie einfach “Wii” in das Suchfeld ein und schon listet Summize alle Twitterposts auf, in denen das Wort “Wii” vorkommt - und zwar nach Aktualität gelistet (der letzte Post kommt zuerst).

Ein unaufgeregter aber zuverlässiger Service, der sicherlich eine interessante Bereicherung für Twitter sein wird. Es sieht also so aus, als dürfe man den Kaufgerüchten durchaus Glauben schenken. Und aller Voraussicht nach wird es dabei wohl auch nicht bleiben. Es ist zu erwarten, dass in Kürze noch mehr Bewegung in die Microblogging-Szene kommen wird.

Es bleibt also weiter spannend.

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Nach Twitter kommt Plurk

June 8th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

PlurkFleissige Leser dieses Blogs wissen ja, dass ich ein begeisterter Twitter-Fan und -Nutzer bin. Daran konnten bislang auch die sich häufenden technischen Probleme auf der Twitter-Seite etwas ändern.

Ganz offensichtlich war und ist Twitter nicht auf den großen Erfolg vorbereitet, was einerseits natürlich schön, andererseits aber auch etwas lästig für die Nutzer ist.

Und das hat dazu geführt, dass mittlerweile ein neues Portal mit dem sinnigen Namen PLURK (ich möchte wirklich, wirklich, wirklich gerne mal wissen, in welcher Werkstatt all’ diese Namen erfunden werden) aufgetaucht ist.

Die ersten Tage habe ich das mal schlicht ignoriert, man muss ja schließlich nicht auf jeden x-beliebigen Zug aufspringen, der gerade vorbeirauscht. Nachdem sich aber zwischenzeitlich die Tweets zum Thema Plurk bei Twitter häufen (diesen Satz hätte ich gerne mal meiner Großmutter vorgelesen um dann ihr Gesicht zu sehen: “Kind, ist das ansteckend?”), habe ich mir das Ganze nun auch mal angeschaut und, ja, ja, ich gebe es zu, auch einen Account eröffnet.

Im Gegensatz zu Twitter, wo die einzelnen Einträge fein säuberlich untereinander stehen (ja, als Deutsche habe ich es gern ordentlich), zeigt Plurk alle Einträge auf einer Zeitlinie in der Horizontalen. Das mag ja innovativ und vor allem anders sein, ob ich das jetzt besonders praktisch finde, weiß ich nicht. Vor allem deshalb nicht, weil die Plurks (’tschuldigung, aber das ist wirklich ein selten dämliches Wort) dann erst auf einen Click hin ganz zu sehen sind.

Damit die großen Kinder was zum Spielen haben, muss man durch diverse Aktivitäten (Plurken, Freunde einladen, etc.) Karma-Punkte sammeln, die es dem Nutzer dann ermöglichen, einige Zusatzapplikationen zu aktivieren. Na ja, wenn es denn schön macht…..

Sie sehen schon, vom Hocker reisst mich dieses neue Portal bislang nicht. Dazu kommt, und hier kann ich mir eine gewisse Häme nicht verkneifen, dass auch Plurk schon die ersten technischen Schwierigkeiten mit Downtime hatte. Hüstel. Nun ja.

Fazit: Bislang sehe ich da keine wirkliche Konkurrenz zu Twitter, werde das aber für Sie und mich mal im Auge behalten. Vielleicht gewöhne ich mich ja auch irgendwann an den Namen, der verdächtig nach Aufstoßen und Magenkrankheit klingt.

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Bewerbung per Twitter

May 31st, 2008 by Kirsten Erlenbruch

In Jochen Mais immer sehr lesenswertem Karriere-Bibel-Blog bin ich auf einen Eintrag gestoßen, der sich mal wieder mit meinem derzeitigen Lieblingsthema Twitter beschäftigt.

Er berichtet, dass eine 23jährige Amerikanerin über Twitter einen Job gefunden hat. 140 Zeichen haben für eine Bewerbung ausgereicht! Ihr Anliegen hat sich bei Ihren Followern herumgesprochen und schwupps, schon hatte Sie eine neue Stelle.

Sollte das ein Tipp für unsere Bundesagentur für Arbeit sein??

Im Ernst, auch bei meinen Kontakten sehe ich immer mal wieder Tweets in denen Freiberufler darauf hinweisen, dass Sie Kapazitäten frei haben oder, auch umgekehrt, Jobs angeboten werden.

Leben wir bald in einer Welt, in der wir uns alle nur noch in Kurfassung unterhalten? Ich gehöre einer Generation an, die mit Cäsars Schachtelsätzen aus “De Bello Galico” und den wunderbaren Satzgebilden eines Thomas Mann aufgewachsen ist. Ich warte darauf, dass wir den “Tod in Venedig” jetzt bald als Twitter-Kurzfassung lesen können.

Ich bin ein Twitter-Fan und manchmal bin ich überrascht, wie viel man mit 140 Zeichen sagen kann. Aber es gibt eben auch Momente und Situationen, wo eine ausgedehnte Unterhaltung oder ein schön ausformulierter Text ihren Platz haben sollen und müssen.

Ob das bei einer Bewerbung der Fall sein muss? Für eine erste Kontaktaufnahme dürften 140 Zeichen wohl reichen und alles andere, Bewerbungsunterlagen hin oder her, muss ohnehin später in einem persönlichen Gespräch geklärt werden. Sorgen mache ich mir erst dann, wenn letzteres entfällt und Kontakte sich ausschließlch auf diese 140 Zeichen beschränken.

Nach letzten Schätzungen nutzen derzeit etwa 1 Million Menschen weltweit Twitter. Computerhersteller Dell hat diesen Markt erkannt, für gezielte Werbung genutzt und damit im vergangenen Jahr 500.000 US$ zusätzlich generiert. Länger als 140 Zeichen muss Werbung nun wirklich nicht sein, oder?

Übrigens: Im Karrierebibel-Blog finden Sie ein paar witzige Beispiele, wie eine solche Twitter-Bewerbung aussehen kann - vielleicht haben Sie ja mal Bedarf ;-))

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