Erfolgreiches Internet Marketing

Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for the 'Twitter' Category



Google Wave - wird es das Internet revolutionieren?

June 3rd, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Internet-Marketing wird mehr und mehr zu einem Teamsport. Was letztlich auf mehr oder weniger alles im und um das Internet zutrifft. Web 2.0 ist die Kunst der Kollaboration, des Zusammenarbeitens mit anderen, egal wo und wann, auch wenn der Kollege am anderen Ende der Welt lebt und arbeitet. Nicht zuletzt das macht den Erfolg von Twitter, Facebook und Co. aus.

Google, immer gut für “technische Überraschungen” hat sich hierzu etwas Neues ausgedacht. Google-Wave! Ein Tool um in Real-Time mit anderen zu kommunizieren. Real-Time heißt dabei, dass Sie nicht mehr, wie derzeit beim Chat, erst warten müssen, bis der Kommunikationspartner seinen Text zu Ende geschrieben hat, bis Sie ihn sehen können. Google-Wave liefert den Text, wie er geschrieben wird, also gleich im Prozess der Entstehung.

Das soll nicht nur mit Text, sondern auch mit Bildern funktionieren, die man dem anderen zeigen möchte.

Google-Wave wird sich auch in Blogs oder auf Webseiten einbinden lassen, so dass Konversationen hier weitergeführt werden können.  Damit das alles auch mobil funktioniert, wird es entsprechende Anwendungen für Ihre Smartphones (auf jeden Fall das Google-Phone sowie das IPhone) geben.

Wave ermöglicht es auch, gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten. Hierzu werden die Beteiligten einfach zu einer Sitzung hinzugefügt und der betreffende Text wird versendet. Alle erhalten diesen Text und können nun Veränderungen und/oder Ergänzungen vornehmen. Diese erscheinen dann entsprechend gekennzeichnet, so dass sich die Veränderungen nachvollziehen lassen.

Ein kleiner, aber nicht zu verachtender Clou ist der eingebaute Spellchecker, also die Rechtschreibprüfung, die in der Lage ist, Worte in Beziehung zu anderen Worten zu setzen und daraufhin auf Richtigkeit zu überprüfen (nicht nur einzelne Worte mit einem Wörterbuch). Eine geniale Funktion, die hoffentlich dann in Kürze auf Textverarbeitungsprogramme “abfärben” wird.

Natürlich lässt sich aus Wave auch direkt auf die Google-Suchmaschine zugreifen, Links, gefundene Texte oder Bilder können von da aus direkt in eine Wave-Sitzung eingebunden werden.

Google wird den API-Code zur Verfügung stellen, so dass Programmierer eigene Anwendungen für Wave programmieren und zur Verfügung stellen können.

Als erste Gadgets können zum Beispiel Umfragen an die Teilnehmer einer Sitzung versendet werden, deren Ergebnisse dann ebenfalls in “Real-Time” übermittelt werden. Außerdem gibt es eine Schnittstelle zu Twitter (aus Wave kann direkt getwittert und nach Themen gesucht werden).

Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, können in Wave auch Spiele gemeinsam oder gegeneinander gespielt werden.

Sehen Sie hier die komplette Präsentation von Google.

Category: Google, News, Suchmaschinen, Twitter | No Comments »

Verfolgungswahn

May 26th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

Viel hilft viel - oder etwa nicht?

In diesem kurzen Video geht es darum, wie viele Freunde und/oder Follower (Verfolger) auf den ganzen Social Media Seiten wie z.B. Facebook oder Twitter wirklich sinnvoll sind. Wenn Sie 5.000 oder mehr Menschen “folgen” bekommen Sie von jedem einzelnen nämlich gar nichts mehr mit und damit hat sich dann jede Kommunikation erledigt. Schade drum.

Mein persönlicher Tipp: Bevor Sie jemanden “folgen” oder ihn/sie als Freund hinzufügen, schauen Sie sich genau an, ob er/sie etwas zu sagen hat, was Sie auch wirklich interessiert. Mich persönlich machen Accounts mißtrauisch, die ihrerseits schon 5.000, 10.000 oder mehr Leuten folgen. Meist (Ausnahmen bestätigen die Regel, z.B. Zeitungsverlage, etc.) handelt es sich dabei um Personen, die nur daran interessiert sind, ihre Werbebotschaften abzusetzen. Und das wird schnell langweilig. Außerdem kann ich mir ausrechnen, wie groß die Chance ist, dass diese Person auch nur eine einzige meiner Nachrichten bewusst wahrnimmt. Warum also sollte ich ihm/ihr also folgen?

Dass es zum Ende des Videos dunkel wird, liegt nicht an Ihrem Rechner und auch nicht an einer plötzlichen Sonnenfinsternis - ich wurde nur von einem Tunnel überrascht. Autofahrerschicksal halt ;-))

Category: Facebook, Twitter | No Comments »

Follow me, follow you….

April 8th, 2009 by Kirsten Erlenbruch

So langsam wird mein Lieblingsservice TWITTER mainstream (und damit schon fast wieder uninteressant…). Die Münchner Abendzeitung twittert, diverse Politiker twittern, ganze Parteien twittern, die Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Sender berichten über Twitter, usw.

Prinzipiell ist das ja wunderbar, denn so entdecken mehr und mehr Menschen, auch in Deutschland, die wunderbare Welt von Twitter. Kommunikation ist auch in 140 Zeichen möglich. Aber, und jetzt kommt ein großes ABER, je mehr Menschen auf Twitter aufmerksam werden, desto mehr versuchen Twitter auch zu missbrauchen.

Und da kommen wir zu einem wichtigen Punkt. Vor langer Zeit (yep, 2 Jahre sind im Internet eine seeehr lange Zeit), noch in den Anfangstagen von Twitter, gab es mal die ungeschrieben Regel, dass man jedem Twitterer folgt, der einem selbst folgt. Das sei, so der Twitter-Knigge, ein Akt der Höflichkeit. Einverstanden. Einverstanden zum damaligen Zeitpunkt, als sich nur ein paar Tausend Menschen, also ein kleiner, eingeschworener Verein, auf Twitter aufhielt.

Heute sieht die Welt ganz anders aus. Ernsthaft: Kein Mensch ist in der Lage wahrzunehmen, welche Informationen mehrere tausend Twitterer jeden Tag in die eigene Timeline schaufeln. Ich selbst folge derzeit ca. 520 Personen und selbst da wird es schon schwierig. Alles andere ist blanker Wahnsinn. Um das alles aufzunehmen, müssten Sie sofort aufhören zu arbeiten.

Aber was für einen Sinn macht Twitter, wenn Sie gar nichts mehr mitbekommen (das trifft übrigens auch auf die Menge Ihrer “Freunde” auf Facebook oder in anderen Portalen zu)? Gar keinen mehr. Schlimmer noch: Inzwischen kursieren Tipps und Tricks, wie man innerhalb weniger Tage zu mehreren 1.000 Followern kommt. Das heißt, dass wir alle permanent von solchen Scherzbolden “belästigt” werden, die an einem mehr oder weniger öffentlichen Wettbewerb teilnehmen, der da heißt: “Wer kann völlig sinnentleert die meisten Follower in 7 Tagen generieren”.

Damit nicht genug. Auch eine ganze Horde Multilevel-Marketing-Freunde hat sich ins Twitterland aufgemacht, um uns dort zuzuspammen. Und nein, liebe Freunde der “Mastercard” ich folge Euch nicht, keinem von Euch, da könnt Ihr noch so lange an meine Tür klopfen.

Ich weiß, ich weiß, die meisten Twitterer sind immer noch der Meinung, man muss auf jeden Fall “zurück-folgen”. Ich tue es nicht und das ganz bewusst. Nicht, weil ich unhöflich bin, sondern weil ich mit den Menschen, mit denen ich bei Twitter Kontakt habe, auch wirklich kommunizieren möchte. Und sorry, liebe Freunde, in diesem Fall ist weniger leider mehr.

Sollte mir also hier einer meiner geschätzten Leser auf Twitter folgen und ich folge ihm/ihr nicht - bitte nicht böse sein. Es ist nichts Persönliches, es liegt nur daran, dass meine Auffassungsgabe einfach begrenzt ist ;-))

Category: Strategie, Twitter | No Comments »

AWSOM Powered