Fleissige Leser dieses Blogs wissen ja, dass ich ein begeisterter Twitter-Fan und -Nutzer bin. Daran konnten bislang auch die sich häufenden technischen Probleme auf der Twitter-Seite etwas ändern.
Ganz offensichtlich war und ist Twitter nicht auf den großen Erfolg vorbereitet, was einerseits natürlich schön, andererseits aber auch etwas lästig für die Nutzer ist.
Und das hat dazu geführt, dass mittlerweile ein neues Portal mit dem sinnigen Namen PLURK (ich möchte wirklich, wirklich, wirklich gerne mal wissen, in welcher Werkstatt all’ diese Namen erfunden werden) aufgetaucht ist.
Die ersten Tage habe ich das mal schlicht ignoriert, man muss ja schließlich nicht auf jeden x-beliebigen Zug aufspringen, der gerade vorbeirauscht. Nachdem sich aber zwischenzeitlich die Tweets zum Thema Plurk bei Twitter häufen (diesen Satz hätte ich gerne mal meiner Großmutter vorgelesen um dann ihr Gesicht zu sehen: “Kind, ist das ansteckend?”), habe ich mir das Ganze nun auch mal angeschaut und, ja, ja, ich gebe es zu, auch einen Account eröffnet.
Im Gegensatz zu Twitter, wo die einzelnen Einträge fein säuberlich untereinander stehen (ja, als Deutsche habe ich es gern ordentlich), zeigt Plurk alle Einträge auf einer Zeitlinie in der Horizontalen. Das mag ja innovativ und vor allem anders sein, ob ich das jetzt besonders praktisch finde, weiß ich nicht. Vor allem deshalb nicht, weil die Plurks (’tschuldigung, aber das ist wirklich ein selten dämliches Wort) dann erst auf einen Click hin ganz zu sehen sind.
Damit die großen Kinder was zum Spielen haben, muss man durch diverse Aktivitäten (Plurken, Freunde einladen, etc.) Karma-Punkte sammeln, die es dem Nutzer dann ermöglichen, einige Zusatzapplikationen zu aktivieren. Na ja, wenn es denn schön macht…..
Sie sehen schon, vom Hocker reisst mich dieses neue Portal bislang nicht. Dazu kommt, und hier kann ich mir eine gewisse Häme nicht verkneifen, dass auch Plurk schon die ersten technischen Schwierigkeiten mit Downtime hatte. Hüstel. Nun ja.
Fazit: Bislang sehe ich da keine wirkliche Konkurrenz zu Twitter, werde das aber für Sie und mich mal im Auge behalten. Vielleicht gewöhne ich mich ja auch irgendwann an den Namen, der verdächtig nach Aufstoßen und Magenkrankheit klingt.