Leukämie
May 24th, 2010 by Kirsten Erlenbruch
Heute gibt es mal was außer der Reihe - aber es ist wichtig.
Ich bin seit einigen Jahren ein begeisterter und fleißiger “Schlaflos-in-München-Podcast-Hörer” (schöne Grüße an dieser Stelle an Annik Rubens) und im letzten Podcast hat Annik auf eine junge Frau aufmerksam gemacht, die an Leukämie erkrankt ist. Derzeit liegt Maike im Zentralklinikum Augsburg und wartet auf einen geeigneten Knochenmarkspender.
Maike schreibt einen sehr schönen Blog über Ihre Erfahrungen mit Ihrer Krankheit, den ich an dieser Stelle wärmstens empfehlen möchte. http://www.cookiesandmonsters.com
Es gibt viel zu Schmunzeln und zu Lachen auf diesem Blog und die junge Frau geht bewundernswert tapfer und “normal” mit ihrer schweren Krankheit um. Was sie gut brauchen kann, sind aufmunternde Kommentare - also: Lesen und Schreiben bitte.
Was Maike aber noch viel dringender benötigt, ist ein geeigneter Knochenmarkspender. Und der ist nicht so einfach zu finden. Daher heute meine Bitte an Sie: Lassen Sie sich typisieren bei der DKMS, der Deutschen Knochenmarkspender-Datei. Das geht ganz einfach:
- Sie registrieren sich auf der Webseite
- dann bekommen Sie ein kleines Päckchen mit 2 Wattestäbchen. Mit diesen Stäbchen machen Sie einen kleinen Abstrich aus Ihrer Mundhöhle und senden das Ganze zurück.
- Fertig!
Wenn Sie möchten, können Sie der DKMS die entstandenen Kosten ersetzen oder generell etwas spenden.
Sie sind dann in der Datenbank gespeichert, haben sich aber zu nichts verpflichtet. Sollte es zu einer Übereinstimmung kommen, wird man sich bei Ihnen melden und um eine Blutprobe bitten (auch das können Sie dann immer noch ablehnen). Wenn sich die Übereinstimmung bestätigt und auch alle anderen Faktoren stimmen, können Sie sich immer noch ganz frei entscheiden, ob Sie einer Spende zustimmen.
Der Eingriff selbst ist ungefährlich (abgesehen von den bei operativen Eingriffen üblichen Gefahren), Sie müssen allerdings ein paar Tage im Krankenhaus bleiben - aber Sie können damit Leben retten.
Je mehr Menschen sich typisieren lassen, desto größer die Chance auf einen geeigneten Spender für den Einzelnen.
Ob ich selber typisiert bin? Aber ja! Ein winzig kleiner Beitrag, etwas zum Positiven zu verändern. Also, trauen Sie sich bitte!
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