Ja, Tiere kommen immer gut, auf Photos und noch besser natürlich in Filmen. Da können wir Menschen uns noch so anstrengen - ich spreche aus Erfahrung - da schmieren wir einfach ab.
Noch besser sind wilde Tiere und am allerbesten, zumindest in unseren Breitengraden, sind Eisbären nach dem Hype um Knut und Flocke.
Diese Eisbären hier leben allerdings nicht im Zoo hinter schwedischen Gardinen, sondern in freier Wildbahn und haben ganz unglaubliche Freundschaften geschlossen. Aber, sehen Sie selbst:
Zu diesem Video, von dem es übrigens etliche Varianten gibt, gibt es nicht viel zu sagen. Es hat ein paar ganz klare Erfolgsfaktoren:
Es geht um ein Tier, zumal um ein wildes Tier
Es ist ein wahre Geschichte
Es geht um wahre Freundschaft
Es ist mit schöner Musik unterlegt
et voilá: Rund 11.700.000 mal wurde das Video angesehen. Jetzt geben Sie es schon zu - es rührt Sie auch - ich hatte schließlich auch feuchte Augen. Ist ja auch zu schön:
Um ehrlich zu sein, bei diesem Video fehlen mir die Worte. Und ich erspare Ihnen meinen Kommentar über Niveau, Grad der Verblödung, etc. Machen Sie sich selbst ein Bild und fällen Sie ein Urteil:
Erschreckenderweise ist dieses “Werk” bislang mehr als 5 Millionen mal angesehen worden. 5 Millionen!! Aber gut, die Leute gucken ja auch DSDS und Germany’s next Top-Modell und was weiß ich nicht noch alles. Um dem Ganzen noch eins draufzusetzen, haben sowohl der Stern wie auch die Süddeutsche über das Video und die 18jährige “Künstlerin” berichtet.
Inzwischen ist das völlig sinnfreie und skurile Liedchen in den Charts gelandet und auf CD erhältlich. Eine eigene Webseite gibt es natürlich auch bereits: www.kleiner-hai.com
Einmal mehr ein Beweis dafür, dass Marketing nicht wirklich intelligent sein muss - vielleicht ist das sogar eher ein Hindernis?