Internet Marketing für Anfänger

Alles über Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for the 'Weblog' Category



RSS-Feeds wie eine Zeitung lesen

June 27th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

RSS-Feed? Was ist das denn? Und das soll ich jetzt lesen und nicht essen??

Scherz bei Seite: RSS ist die Abkürzung für Really Simple Syndication und bedeutet letztlich nichts anderes, als eine kleines Programm, dass es Ihnen ermöglicht zum Beispiel diesen Weblog hier zu abonnieren. Wobei abonnieren nichts mit “bezahlen” zu tun hat. Dieser Weblog ist und bleibt kostenfrei für Sie.

Aber wenn Sie keinen meiner Einträge verpassen möchten, dann ermöglicht Ihnen eben dieses RSS-Programm das, sagen wir mal Sammeln, dieser Einträge in einem so genannten Feedreader. Das ist zumeist eine Webseite im Internet, die alle Ihre Abonnements verwaltet und Sie, so Sie das wünschen, benachrichtigt, wenn es in Ihren Lieblingsweblogs mal wieder neue Einträge gegeben hat.

Mehr über RSS-Feeds lesen Sie hier.

Bloglines ist beispielsweise so eine Seite oder auch der Google-Reader. So können Sie von jedem Rechner auf der Welt auf alle von Ihnen abonnierten Weblogs zugreifen, ohne jede Seite einzeln aufrufen zu müssen.

Zum Thema Feedreader empfehle ich Ihnen mein kleines Video hier.

Sehr, sehr praktisch. Aber, meistens optisch nicht wirklich schön gemacht. Die meisten Feedreader stellen die Blogeinträge ähnlich wie Emails dar und listen diese einfach nach Aktualität untereinander. Zweckmässig und praktisch, aber nicht besonders schön.

Wenn bei Ihnen “das Auge mit ißt” und Sie Besitzer eines Mac sind, dann sollten Sie an den Erwerb des Programms TIMES denken. Times ist ein Feedreader (der sich dann allerdings lokal auf Ihrem Rechner befinden wird), der alle abonnierten RSS-Feeds wie Zeitungsnachrichten darstellt, in einer virtuellen Zeitung durch die Sie auch wie durch eine Papierzeitung blättern können.

Sobald neue Einträge vorhanden sind, werden diese in die virtuelle Zeitung übernommen und Sie werden mit einem Tonsignal verständigt (lässt sich auch ausstellen).

Dieses optische Wunderwerk der Technik kostet 30 Canadische Dollar (das sind rund € 19,00) und lässt sich direkt von der Webseite downloaden. 14 Tage können Sie vorab kostenfrei testen.

Funktioniert leider (zumindest derzeit) nur auf dem Mac und nicht auf PC. Ist aber meiner Meinung nach jeden einzelnen Cent wert. Zu schön und zu praktisch.

Hier ein paar Bilder vom Programm in Aktion. Auf dem letzten sehen Sie den RSS-Feed dieses Weblogs (ähem, kleine Schleichwerbung):

Times Feed Reader

Wie eine Zeitung kommt der Feed-Reader TIMES daher.

Feed-Reader Times aufgeblättert

Und er benimmt sich auch wie eine Zeitung, in der Sie nach Lust und Laune blättern können.

Feed-Reader Times mit eigenen Feeds

Und so sieht es aus, wenn Sie einen RSS-Feed Ihrer Wahl einbinden, hier mal am Beispiel MPM GmbH. Der große Text ist der letzte Eintrag, rechts die kleinen Überschriften sind die Einträge der letzten Tage.

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Nach Twitter kommt Plurk

June 8th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

PlurkFleissige Leser dieses Blogs wissen ja, dass ich ein begeisterter Twitter-Fan und -Nutzer bin. Daran konnten bislang auch die sich häufenden technischen Probleme auf der Twitter-Seite etwas ändern.

Ganz offensichtlich war und ist Twitter nicht auf den großen Erfolg vorbereitet, was einerseits natürlich schön, andererseits aber auch etwas lästig für die Nutzer ist.

Und das hat dazu geführt, dass mittlerweile ein neues Portal mit dem sinnigen Namen PLURK (ich möchte wirklich, wirklich, wirklich gerne mal wissen, in welcher Werkstatt all’ diese Namen erfunden werden) aufgetaucht ist.

Die ersten Tage habe ich das mal schlicht ignoriert, man muss ja schließlich nicht auf jeden x-beliebigen Zug aufspringen, der gerade vorbeirauscht. Nachdem sich aber zwischenzeitlich die Tweets zum Thema Plurk bei Twitter häufen (diesen Satz hätte ich gerne mal meiner Großmutter vorgelesen um dann ihr Gesicht zu sehen: “Kind, ist das ansteckend?”), habe ich mir das Ganze nun auch mal angeschaut und, ja, ja, ich gebe es zu, auch einen Account eröffnet.

Im Gegensatz zu Twitter, wo die einzelnen Einträge fein säuberlich untereinander stehen (ja, als Deutsche habe ich es gern ordentlich), zeigt Plurk alle Einträge auf einer Zeitlinie in der Horizontalen. Das mag ja innovativ und vor allem anders sein, ob ich das jetzt besonders praktisch finde, weiß ich nicht. Vor allem deshalb nicht, weil die Plurks (’tschuldigung, aber das ist wirklich ein selten dämliches Wort) dann erst auf einen Click hin ganz zu sehen sind.

Damit die großen Kinder was zum Spielen haben, muss man durch diverse Aktivitäten (Plurken, Freunde einladen, etc.) Karma-Punkte sammeln, die es dem Nutzer dann ermöglichen, einige Zusatzapplikationen zu aktivieren. Na ja, wenn es denn schön macht…..

Sie sehen schon, vom Hocker reisst mich dieses neue Portal bislang nicht. Dazu kommt, und hier kann ich mir eine gewisse Häme nicht verkneifen, dass auch Plurk schon die ersten technischen Schwierigkeiten mit Downtime hatte. Hüstel. Nun ja.

Fazit: Bislang sehe ich da keine wirkliche Konkurrenz zu Twitter, werde das aber für Sie und mich mal im Auge behalten. Vielleicht gewöhne ich mich ja auch irgendwann an den Namen, der verdächtig nach Aufstoßen und Magenkrankheit klingt.

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Mit Werbung auf dem Weblog Geld verdienen

March 28th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Manche von Ihnen möchten ja vielleicht nicht (nur) Ihr eigenes Produkt oder Ihre Dienstleistung im und durchs Internet bekannt machen, sondern mit Ihrem Weblog Geld verdienen.

Geht das überhaupt?

Ja, das geht und es ist auch nicht verboten. Aber man muss es richtig machen, hier einige Tipps, die Sie beachten sollten:

1. Inhalt kommt vor Werbung
Bevor  Sie sich überlegen , Werbebanner oder Anzeigen  auf  Ihrer Seite zu schalten,  müssen Sie sich erst einmal mit gutem (!) Inhalt einen Namen machen und eine treue Leserschaft heranziehen. Prinzipiell gilt natürlich: Je mehr Leser und Besucher, desto gut. Aber auch wenn Sie mit einem spezialisierten Nischen-Thema ein hoch interessiertes aber eben nicht so zahlreiches Publikum bedienen, kann das für Werbung interessant sein.

2. Wohin mit der Werbung?
Derjenige, der Werbung auf Ihrer Seite platziert, möchte diese natürlich an möglichst prominenter Stelle wissen. Schließlich sollen  ja möglichst viele Besucher Ihrer Webseite nicht nur über die Anzeige “stolpern”, sondern am besten gleich drauf clicken. Dennoch obliegt letztlich Ihnen die Entscheidung, wo genau Sie Werbung auf Ihrer Seite platzieren. Vielleicht reservieren Sie einen fest Platz für eine feste Anzahl von Anzeigen. Was man häufig sieht, ist Werbung am rechten Rand, zwischen 4 und 10 Anzeigen in 2-er Reihe untereinander.
Caveat: Mit zu viel Werbung ist letztlich niemand gedient. Ihre Leser werden sich irgendwann belästigt fühlen und wegbleiben und Ihre Anzeigenkunden werden den Leserschwund nicht lange hinnehmen. Hier ist also weniger oft mehr.

3. Und wie mache ich das mit den Anzeigen?
Das Erstellen der Anzeige selbst überlassen Sie Ihrem Kunden. Der hat meist schon entsprechende Vorlagen. Sie teilen ihm nur die Größe mit, die Sie bereit sind auf Ihrer Seite unterzubringen. Wenn Sie mehrere Anzeigen schalten möchten, eignet sich die “Würfelform” in der Größe 125 x 125 Pixel ganz gut.

4. Und was kann ich für eine Anzeige berechnen?
Das hängt sehr davon ab, wie groß Ihre Leserschaft ist, wie groß die Anzeige sein soll, wo auf Ihrem Weblog sie platziert werden soll und ob Sie Ihrem Kunden evtl. für einige Zeit Exklusivität garantieren müssen/wollen. Berechnet wird für gewöhnlich der CPM (Cost per Mille), also die Kosten pro 1.000 Pageviews (wohlgemerkt: Pageviews nicht Besucher). Die “großen”, bekannten und etablierten Blogger in den USA (z.B. Copyblogger, TechCrunch) berechnen ca. US$ 1,50 pro CPM. Copyblogger hat 1.000.000 (in Worten: Eine Million) Pageviews (Seitenansichten) pro Monat (bei Pagerank 7) und kann so für eine 125 x 125 Anzeige US$ 1.500,00 berechnen. 6 Anzeigen hat er auf seinem Blog, das macht also ein monatliches “Grundeinkommen” von US$ 9.000,00.
Bevor Sie jetzt vor Freude gleich durchdrehen, lesen Sie noch mal genau nach: Pagerank 7, eine Million Pageviews pro Monat!!
Meine Empfehlung: Starten Sie erst, wenn Sie um die 100.000 Seitenansichten pro Monat haben. Hierfür ist ca. € 0,50 pro CPM angemessen, das sind immerhin auch € 50,00 im Monat - nicht schlecht für den Anfang. Wenn Sie größere Anzeigen verkaufen oder die Anzeige prominenter platzieren, dürfen Sie natürlich ein wenig mehr verrechnen.

5. Und was geht sonst noch so?
Was Sie sofort machen können, ist, sich bei Google Adsense anmelden und Google-Anzeigen auf Ihrem Weblog platzieren. Sie bekommen dann immer, wenn jemand auf die gezeigte Anzeige clickt, von Google Geld gutgeschrieben. Wie das funktoniert, zeigt Ihnen mein Video zu “Geld verdienen mit Google Adsense”.

Fazit: Reich werden (was immer das auch für Sie heißen mag) Sie aller Wahrscheinlichkeit mit den Anzeigen auf Ihrem Weblog nicht. Aber ein nettes Zubrot oder die Hostingkosten sind allemal schon drin.

 

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