Internet Marketing für Anfänger

Alles über Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

Archive for the 'Weblog' Category



Blogkommentare aufspüren

September 3rd, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Weblogs sind neben Audio und Video wohl das Web 2.0-Tool schlechthin. Wir abonnieren Weblogs zu Themen, die uns interessieren oder von Blog-Autoren, die uns amüsieren oder unterhalten.

Oftmals nicht weniger interessant sind jedoch die Kommentare zu den einzelnen Blogposts. Hier finden sich vielfach gute Tipps und Tricks, Zusatzinformationen zu den im Blog behandelten Themen oder die Leser nutzen die Kommentarfunktion schlicht zum Austausch.

Ein neuer Service namens Backtype ermöglicht es jetzt, Kommentare aufzuspüren und diesen gezielt zu folgen. Wenn Sie sich für ein spezielles Thema interessieren, können Sie hier nach Kommentaren suchen, die sich mit diesem Thema befassen. Das ist natürlich auch interessant, wenn Sie für Ihren eigenen Blog gezielt Backlinks durch Kommentare schaffen möchten. Bei Backtype können Sie ohne große Mühe die für Sie interessanten Blogs mit ebenso interessanten Kommentaren aufspüren.

Wie sich das jetzt mit dem Datenschutz verträgt - keine Ahnung. Eine gewisse Grauzone ist es sicherlich, denn schließlich geben Sie als Kommentator eines Blogposts ja nicht automatisch die Genehmigung zur Weiterverbreitung Ihres Inhalts. Auch wenn sich das ohnehin nur schwerlich verhindern lassen wird, aber wie es da mit der rechtlichen Seite einer solch professionellen Handhabung aussieht, werden wahrscheinlich demnächst irgendwelche Gerichte entscheiden müssen.

Bis dahin können Sie den Service wunderbar nutzen, müssen allerdings auch damit rechnen, Ihre eigenen Kommentare hier auch mal wiederzufinden. Sie sollten also (ohnehin) immer darauf achten, was Sie im Internet so alles “von sich geben”.

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Wordpress-Templates können Google-Ranking verhindern

August 18th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

WordpressJa, das Böse ist immer und überall. Dieses wissend kann mich hin und wieder doch noch was in Erstaunen versetzen, so wie diese Erkenntnis hier.

Kostenlose Templates mit Inhalt

Worpdress ist eines der beliebtesten Open-Source Produkte, wenn es um Weblogs oder Webseiten geht. Es ist relativ einfach zu handhaben und kann auch mit wenig Fachkenntnissen individuell angepasst werden. So verwundert es nicht, dass es tausende von, zum Großteil ebenso wie Wordpress selbst, kostenfreien Templates gibt. Diese können problemlos, vielfach direkt von der Worpdress-Seite, heruntergeladen und dann auf dem eigenen Server installiert und in Betrieb genommen werden. Soweit ist die Welt noch in Ordnung. Und wie gut das funktioniert sehen Sie hier an dieser Webseite, eben auch ein Wordpress-Blog, der mich seit Monaten mit wunderbaren zusätzlichen. nützlichen Features erfreut.

Dass in der Fußnote dieser Webseite der Name des Designers steht und dieser mit einem Link zu seiner Webseite versehen ist, finde ich nur recht und billig. Schließlich hat er sich eine Menge Arbeit gemacht, ich bin Nutznießer seiner Bemühungen, also: Ehre, wem Ehre gebührt.

Versteckte Spam-Links in Wordpress-Templates

Jetzt sind ein paar ganz besonders schlaue Buben (oder auch Mädchen) auf eine clevere Idee gekommen. Die haben Wordpress-Templates programmiert oder (woh eher) in Indien programmieren lassen und in die Fußnoten, also dort, wo sich im Normalfall der Name des Designers findet, Spam-Links eingebaut. Also Links zu ihren eigenen Viagra-Seiten, Kredit-Seiten oder was-auch-immer-schnell-Geld-verspricht-Seiten. Die meisten ahnungslosen Wordpress-Nutzer (ein solcher war ich auch bis vor einigen Tagen) machen sich kaum die Mühe, die Fußnoten genau anzusehen, geschweige denn, den dort eingebauten Links zu folgen. Genau das sollten Sie aber unbedingt tun.

Google bestraft auch die Ahnungslosen

Was passiert jetzt also? Sie haben Ihre Wordpress-Seite mit viel Liebe gestaltet und Suchmaschinen-optimiert, haben sich viel Mühe mit Ihren Texten gegeben, alles ordentlich “social gebookmarked” und es passiert? Nchts! Google rankt Ihre Seite nicht. Sie tauchen gar nicht erst auf in der Suchmaschine. Und dann können Sie noch von Glück sagen. Noch schlimmer trifft es die, die auf so einem Template bereits ein Business aufgebaut haben und dann von heute auf morgen von Google rausgeworfen werden. Für Google stellt sich die Situation nämlich so dar:

Ihre Wordpress-Seite beschäftigt sich z.B. mit antiken Geigen. Die ganze Seite, alles dreht sich um antike Geigen, um Zubehör, Pflege, etc. Google stellt also fest: Dies ist eine Seite, die sich um “antike Geigen” kümmert. Aber, was ist das da unten? Ein Link zu einer Seite - prima. Und wo führt der Link hin? Zu einer Seite, die sich mit Viagra beschäftigt! Aha, also handelt es sich bei der “antike Geigen”-Seite um eine Spam-Seite, die nur aufgebaut wurde, um die Viagra-Seite zu stützen. Und damit sind Sie soeben aus dem Paradies geworfen worden. Google kickt Sie und die Viagra-Seite sofort aus dem Register. Das war es dann, Adieu, auf Nimmerwiedersehen.
Übrigens wird das alles auch nicht besser, wenn die angepeilte “Viagra”-Seite schon aus dem Index geflogen ist, bevor Sie Ihren Wordpress-Blog in Betrieb genommen haben. Google registriert den Link dennoch als Spam-Versuch mit dem gleichen Ergbenis für Sie.

Wordpress ist gut - nur die Menschen sind es nicht (immer)

Wordpress ist und bleibt ein wunderbares, kostenfreies Open-Source-Produkt, das ich nur wärmstens empfehlen kann. Weil es jedoch immer ein paar Scherzbolde gibt, die der Meinung sind, sie seien früher aufgestanden als alle anderen, müssen wir anderen halt jetzt immer etwas genauer hinsehen bei den Templates. Und bitte tun Sie das, BEVOR Se Ihre Seite in Betrieb nehmen. Sollten Sie feststellen, dass sich Spam-Links in Ihrem Template befinden: Bitte eine Rückmeldung an Wordpress - nur so kann man diese schwarzen Schafe langfristig aus dem Verkehr ziehen. Für Sie heißt es dann: Entweder ein anderes Template auswählen (nicht so schwierig, es gibt wirklich Tausende und die meisten sind völlig in Ordnung) oder die entsprechenden Links entfernen oder entfernen lassen, denn das geht selbstverständlich auch.

Wäre doch schade, wenn Ihre schöne Seite gar nicht erst von der Startrampe kommt.

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Sind Blogger bestechlich?

July 28th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Es gibt Blogger und Blogger, schliesslich gibt es ja auch Menschen und Menschen - oder wie? Die Grundidee eines Weblogs war es irgendwann einmal, Plattformen zu schaffen, auf denen alle Menschen über alle Themen reden und sich austauschen konnten.

Das passierte und passiert mal mit mehr, mal mit weniger Niveau, mal interessanter und mal weniger interessant. Aber, so zumindest Anspruch und Hoffnung der Leserschaft, immer ehrlich.

Irgendwann haben die Medien die Macht der Weblogs entdeckt und kurz danach kamen Marketing- und PR-Spezialisten, gefolgt von ersten Konzernen. Soweit ist alles noch im grünen Bereich.

Fragwürdig wird es aber, wenn meinungsbildende Blogger (liebe Leser, das sind schlicht die Weblogs mit einer großen Leserschaft oder Reitweiche) gezielt angesprochen werden mit der Aufforderung gegen Entlohnung über ein Produkt oder eine Dienstleistung zu bloggen.

So geschehen von der Agentur Dot-Films, die im Auftrag von Gruner & Jahr deren Reiseportal medial auf die Sprünge helfen sollte. Wogegen ja prinzipiell nichts einzuwenden ist. Die Art und Weise wie das geschehen ist, ist jedoch zumindest fragwürdig.

Hier wurden für Besprechungen des Reiseportals Belohnungen je nach Anzahl der Leser (bis zu sagenhaften € 150,00) versprochen. Mal abgesehen von der völlig lächerlichen Summe, ist das dann doch wohl eine etwas sehr plumpe Annäherung, die in der “Blogosphäre” zurecht etliche Diskussionen ausgelöst hat.

Die ganze Geschichte können Sie bei Thomas Küwer im Handelsblatt-Blog “Indiskretion Ehrensache” nachlesen. Auch die Fachzeitschrift Werben & Verkaufen hat sich auf ihrer Webseite des Themas angenommen.

Für Sie zur Information und zu diesem Blog: Wie Sie wissen, stelle ich hier oftmals neue Webseiten, Portale oder Internet-basierte Dienstleistungen vor. Dies geschieht unentgeltlich. Ich empfehle ausserdem ausschließlich Seiten oder Dienste, die ich selbst getestet und für gut oder zumindest interessant erachtet habe, oder bespreche eben diese, die nicht meiner Meinung nach nicht so gut abschneiden.

Sollten Sie auf diesem Weblog Werbung finden, dann ist diese als solche entsprechend kenntlich gemacht.

Und ja, wenn Sie über diesen Weblog die Bücher bestellen, die ich Ihnen empfehle (weil ich sie selbst gelesen habe und begeistert bin), dann verdienen wir daran ein paar Euro-Cent (mehr ist es leider nicht) über das Amazon-Affiliate Programm. Wir bekommen allerdings keinerlei Zuwendungen von Verlagen, Agenturen oder Autoren.

So, dann ist das damit auch geklärt. Noch Fragen? Jederzeit gerne!

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