Internet Marketing für Anfänger

Alles über Internet-Marketing in den Zeiten von Web 2.0

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Geld verdienen mit Weblogs - Teil 2

October 28th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Im ersten Teil unserer kleinen Weblog-Serie haben wir uns mit dem Für und Wider von kostenlosen oder selbst gehosteten Weblogs beschäftigt.

Hier einige Links zu kostenlosen Blog-Seiten:

  • www.blogger.com - ist vor einigen Jahren von Google gekauft worden. Einfach zu handhaben, leider belohnt Google die Zugehörigkeit nicht mit besserem Ranking.
  • www.weebly.com - finde ich persönlich sehr schön, da schöne Web 2.0-Vorlagen. Super einfach zu handhaben - einzelne Teile müssen nur mit “Drag and Drop” auf die Seite gezogen werden. Mit weebly lassen sich nicht nur Blogs, sondern ganze Webseiten schnell und einfach gestalten. Einer meiner Favoriten. Achtung: Die kostenlose Version ist auf 5 Blogs beschränkt.
  • www.wordpress.com - das ist die gehostete Version von Wordpress (auf www.wordpress.org kann man sich die Software zum selber hosten ebenfalls kostenfrei herunterladen). Viele, viele Vorlagen und täglich werden es mehr. Sehr Web 2.0 und ziemlich state-of-the-art. Da Open-Source wird ständig an Weiterentwicklung gearbeitet. Achtung: Hier ist es relativ einfach später mit den Bloginhalten auf eine eigene Domain umzusteigen (sofern Sie beim System Wordpress bleiben), das geht mehr oder weniger mit einem Knopfdruck.
  • www.blogger.de - Im Prinzip die deutschsprachige Variante von www.blogger.com. Funktioniert ordentlich, für mich tümelt das Ganze ein wenig. Aber wer es lieber auf Deutsch hat ist hier sicherlich gut aufgehoben.
  • www.blog.de - Noch ein deutsche, gut frequentierte Blogseite. Ob man sich für blogger.de oder blog.de entscheidet, ist wohl schlicht Geschmacksache.

Und wer sich für einen selbst gehosteten Weblog mit eigener Domain entscheidet, findet hier die passende kostenlose Software:

  • www.wordpress.org - hier finden Sie die Software, die Sie benötigen und kostenfrei herunterladen können, sowie eine Unmenge von Templates. Wordpress dürfte wohl das meist verwendete Blogging-System sein.
  • Serendipity - funktioniert ähnlich und ist gleichzeitig ein CMS-System. Ich selbst habe keine Erfahrung damit, kenne aber etliche sehr zufriedene Nutzer.
  • Mambo - ist eine richtig tolle, große CMS-Software mit der sich auch ausgefeilte Webseiten erstellen lassen, aber eben auch Blogs. Für Anfänger mit nicht vielen technischen Kenntnissen für mein Empfinden überdimensioniert. Aber wer schon mal in die “Zukunft” bauen möchte, ist hier sicher gut aufgeboben.
  • b2evolution - keine eigenen Erfahrungen und ich kenne noch nicht mal Leute, die das nutzen. Sieht aber gut aus. Ich persönlich würde dennoch lieber eine Software nutzen, die weiter verbreitet ist (aber vielleicht kenne ich einfach nur die falschen Leute…)

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Geld verdienen mit Weblogs - Teil 1

October 27th, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Warum gerade ein Weblog?

Das Schöne am Web 2.0 ist, dass man ein kleines Internet-Business starten kann mit keinem oder nur wenig Kapitaleinsatz. Will heißen, Sie brauchen keine großen finanziellen Investitionen vorzunehmen, müssen aber dafür Ihre Zeit einsetzen - also ganz “kostenlos” geht es hier natürlich auch nicht.

Die schnellste, einfachste und kostengünstigste Möglichkeit im Internet zu starten, ist mit einem Weblog. Das hat den Vorteil, dass Sie sofort oder in wenigen Stunden bereits eine voll funktionsfähige Seite im Netz haben, ohne dass Sie sich um irgendwelche Programmierungen kümmern müssen oder besondere Kenntnisse mitbringen müssen. Die meisten Weblogprogramme haben bereits vorgefertigte, oftmals sogar suchmaschinenen-optimierte Vorlagen, aus denen Sie auswählen können.

Für den Anfang benötigen Sie noch nicht einmal eine eigene Domain (also eine eigene registrierte Adresse), sondern können mit einem System beginnen, dass Ihre Daten auch hostet.

Was brauche ich zum Bloggen?

Eigene Domain

Wenn Sie eine eigene, individuelle Adresse im Internet haben möchten (wie z.B. Ihre Wohnadresse: Musterstr. 15a, 4. Stock links), dann müssen Sie diese registrieren lassen. Dieses Registrieren kostet eine jährliche Gebühr und für diese jährliche Gebühr “gehört” Ihnen dann eben diese Adresse (wie dieser Weblog z.B. die Adresse: www.mpm-gmbh.com hat). Die Höhe der jährlichen Kosten variiert sehr stark, je nach Endung und Land. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass die Gebühren bei amerikanischen Providern derzeit (auch wegen des schwachen Dollarkurses) günstiger sind. Für die letzten beiden Nichen-Seiten habe ich je US$ 10,00 für ein Jahr bezahlt. In Deutschland aber auch schon mal € 50,00 bis € 100,00 pro Jahr. Bei den Adressen wird nach Ländern unterschieden, was sich aus der Endung ablesen läst. In Deutschland ist das die Endung .de, international ist für professionelle Zwecke die Endung .com gebräuchlich und so weiter. Manche Länderkennungen sind daran gebunden, dass man selbst oder das Unternehmen (also der jeweilige Betreiber der Website) seinen Sitz in dem jeweiligen Land hat. Andere Länder wiederum nehmen es da nicht so genau.

Hosting

Wenn Sie eine Domain registriert haben (der Vorgang dauert so 1 bis 2 Tage), benötigen Sie, sofern Sie nicht auf einen öffentlichen Bloggingaccount zugreifen möchten, noch ein Hosting-Unternehmen, das Ihre Daten auf seinem Server “lagert”. Auch hier variieren die Kosten erheblich, je nach Provider und natürlich der Menge der Daten, die sie dort “hosten” wollen. Für einen Weblog normalen Ausmaßes sind Sie mit monatlich um die € 10,00 dabei (allerdings müssen die Gebühren meist für mindestens 1 Jahr im Voraus bezahlt werden). Ihre Daten, auch das jeweilige Bloggingprogramm inkl. Template müssen Sie dann allerdings auch auf den Server des jeweiligen Hosting-Unternemens hochladen. Das funktioniert mit einem kleinen, kostenlosen Zusatzprogramm und ist relativ einfach (meist gibt Ihr Hoster Ihnen hier auch gerne Hilfestellung), aber ein wenig muss man sich mit der Materie schon auseinandersetzen.

Geht es auch kostenlos?

Ja, geht es, wenn Sie auf eine eigene, individuelle Adresse verzichten können und kein Problem damit haben, dass Ihre Daten irgendwo im Internet “gelagert” werden und Sie ein kleines Stückchen weit “ausgeliefert” sind. Ausgeliefert insofern, dass Ihre Daten eben weg sind, wenn die jeweilige Plattform seine Dienste einstellt (das Internet kann ja zuweilen etwas kurzlebig sein). Bei den größeren Providern ist die Gefahr nicht so akut um nicht zu sagen, vernachlässigbar. Nur sind Sie eben dort immer an die Regeln der jeweiligen Plattform gebunden. Außerdem haben Sie dort keine eigene Domain-Adresse, sondern hängen eben an der Adresse des Providers (so als ob Sie eben nicht in ihrem eigenen Haus mit eigener Adresse wohnen, sondern in einem Mietshaus, das einem anderen gehört), also nicht www.meine-adresse.de sondern dann eben z.B. www.meine-adresse.blogspot.com.

Vor- und Nachteile

Gleich vorweg: Man kann auch mit Weblogs, die bei großen Plattformen, wie z.B. www.blogger.com aufgehängt sind, ganz erfolgreich sein. Wenn man allerdings richtig professionell sein/werden will, kommt man langfristig um eine eigene Domain und das eigene Hosting nicht herum. Wer erst mal testen möchte, ob das Thema, mit dem er sich beschäftigt auch läuft, kann das natürlich ohne Weiteres bei einer kostenlosen, öffentlichen Plattform tun und dann später umsteigen. In der Testphase würde ich dann allerdings darauf verzichten Werbeprogramme (wie z.B. Adsense) oder Affiliate-Aktionen auf dem “Testblog” laufen zu lassen, da diese sonst später mühsam auf den neuen Blog mit neuer Adresse umgezogen werden müssen. Aber zum Testen, wie viel Besucher so eine Seite haben kann, reicht es allemal.

Die eigene Domain und das eigene Hosting kosten Geld und bedürfen einiger (nicht zu vieler) technischer Kenntnisse, da Daten und Software (z.B. Wordpress) auf den Server hochgeladen werden müssen.

Fazit

Ein Thema testen kann man prima mit einem kostenlosen Weblog, wer richtig professionell einsteigen will, kommt um eigene Domain und Hosting früher oder später nicht mehr herum und muss dafür ein wenig Geld in die Hand nehmen. Gut, wenn man schon vorher gestest hat und relativ sicher sein kann, dass dieses Geld auch wieder reinkommt.

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2009 - ein Jahr für Blogger

October 23rd, 2008 by Kirsten Erlenbruch

Bevor Weblogs überhaupt aus den Kinderschuhen gekommen sind, sollen sie schon wieder tot sein - so zumindest die allgemeine Meinung. Ich halte das für Quatsch und hier ist warum:

Jede Art von Business braucht eine Platform

Wenn Sie etwas verkaufen wollen, wenn Sie auf sich aufmerksam machen wollen (um dann irgendwann etwas zu verkaufen) brauchen Sie Publikum, dass Sie bedienen können. Das größte (und am einfachsten zu erreichende) Publikum findet sich nach wie vor im Internet. Nur: Sie können sich auf noch so vielen Social Sites tummeln, wenn Sie keine Inhalte liefern können, sind Sie schon bald wieder in der Versenkung verschwunden. Und was könnte dazu besser dienen, als ein Weblog? Wäre dem nicht so, würden nicht so viele große Konzerne langsam ihre Fühler nach Weblogs ausstrecken (z.B. der Persil-Blog u.ä.).

Das Internet ist für jeden erschwinglich

Und ich habe hier ganz absichtlich nicht das Wort “billig” verwendet, denn das trifft nicht zu. Dennoch: Nie waren die Kosten für Domains (also Ihre Adresse im Web) und Hosting (Gebühren für den Server, der auf Ihre Daten “aufpasst) geringer. Schon für rund € 10,00 im Monat können Sie eine Website/einen Weblog hosten und die dazu notwendige Software (z.B. Wordpress, Tumblr, o.ä.) gibt es kostenlos im Internet und ist in weniger als 30 Minuten aufgesetzt und installiert. € 10,00 ist das, was Sie derzeit in einer deutschen Großstadt in einem Multiplex-Kino hinblättern müssen, um einen Film von oft zweifelhafter Qualität anzusehen ;-))

140 Zeichen sind zu wenig für Nachhaltigkeit

Es ist kein Geheimnis mehr - ich bin ein Twitter-Fan und Twitter-süchtig. Dennoch: 140 Zeichen sind nicht wirklich viel, um eine nachhaltige Botschaft zu vermitteln. Dieser Blog-Post hier, wäre schon sehr lange zu Ende, dürfte er nur 140 Zeichen haben. Twitter ist gut und wichtig, wird einen Weblog jedoch nicht ersetzen. Aber: Twitter kann ein wunderbares Marketing-Tool sein, um seinen Weblog (seine Produkte) zu promoten.

Inhalt, Inhalt, Inhalt

Machen wir uns nichts vor. Die Zeiten, wo man einfach nur einen Webshop ins Netz stellen musste und sich zurücklehnen konnte, um auf den ersten Kunden zu warten, sind lange, lange, sehr lange vorbei. Potentielle Kunden erwarten heute weit mehr als das. Sie wollen umworben werden, sie wollen mit Informationen versorgt werden, sie wollen in ein Netzwerk eingebunden werden, etc. Mehr denn je bestehen Online-Kunden (und das sind die meisten von uns auch selbst) auf vertrauensbildenden Maßnahmen, bevor sie sich zum Kauf entscheiden. Ein Weblog kann genau das liefern.

Schon mal auf MySpace Geld verdient?

Oder auf Twitter, auf Facebook, StudiVz, Flickr oder wie sie sonst alle heißen mögen? Also ich habe im letzten Jahr genau € 0,00 auf diesen Seiten verdient (was nicht gegen sie sprechen soll) und das ist genau das doppelte von dem was ich im Jahr zuvor dort verdient habe ….
Social Sites sind eine wichtige Komponente im Internet und beim Internet Marketing-Prozess. Aber wer erwartet auf oder allein durch diese Seiten Geld zu verdienen (oder gar reich zu werden), der irrt und zwar ganz gewaltig. Social Networks können (und sollen) Spaß machen und dabei helfen den Kreis von Interessenten zu vergrößern. Aber spätestens dann müssen Sie Inhalte nachliefern und - siehe oben….

Die Wirtschaftslage wird schlechter

Ja, und das ist auch nicht mehr wirklich neu. Aber ganz besonders in wirtschaftlich schlechten Zeiten müssen wir uns neue Strategien überlegen, neue Wege beschreiten und das auf möglichst kostengünstige Art und Weise. Es führt kein Weg mehr am Internet vorbei und schon bald wird auch kein Weg mehr an einem Weblog vorbeiführen. Wenn Sie also noch (immer) keinen haben, wird es jetzt Zeit, denn 2009 wird das Jahr der Blogger.

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